Kurzfilmwettbewerb zu den UMWELT TAGEN BREMEN

Donnerstag, 3. Juli 2008

Welche Funktion kann die Wirtschaft in einer Welt haben, deren Leitbild eine nachhaltige Entwicklung ist? Welche Rolle spielt die ökologische Ökonomie beim Klimaschutz?

Für die UMWELT TAGE BREMEN vom 10. Oktober – 23. November 2008 sucht ÖkoStadt Bremen Kurzfilme, die das Spannungsverhältnis von Ökologie und Ökonomie thematisieren. Unter der Fragestellung „Wem gehört die Umwelt?“ sind alle Filmemacher aufgefordert, Dokumentationen, Kurz- oder Spielfilme sowie Animations- und Trickfilme bis maximal 20 Minuten Länge einzureichen.
Einsendeschluss:
20. Oktober 2008.

Es werden Preisgelder von insgesamt 1.000 Euro ausgelobt. Eine Fachjury des Filmbüros Bremen wählt die besten Filme aus, die am 23. November 2008 im Kulturzentrum Lagerhaus gezeigt und prämiert werden.

Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.oekostadt-bremen.de


Mit Lifeguide gut leben und die Umwelt schonen

Mittwoch, 2. Juli 2008

Mit www.lifeguide-bremen.de ist das erste umfassende Internet-Portal für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Leben in Bremen online gegangen. Das Portal bietet Tipps, Infos und weitere Kontakte, wie das Leben bewusst und nachhaltig gestaltet werden kann. Mit gezielter Verbraucheraufklärung soll die Umwelt- und Entscheidungskompetenz in fast allen Lebensbereichen gestärkt werden.

Die Idee eines solchen Internet-Ratgebers kommt ursprünglich aus München, wo die dortige Bürgerstiftung das Portal www.lifguide-muenchen.de seit fünf Jahren erfolgreich mit über 2000 Besuchern täglich betreibt.

Auf mehr als 800 Seiten informiert der Lifeguide zu 18 verschiedenen Themen von Ernährung über Gesundheit und Freizeit bis zu Mobilität und Geldanlagen. Über 1.000 praktische Tipps, Adressen mit Wegbeschreibung und weiterführende Links für ein ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortungsbewusstes Leben in und um Bremen finden sich darin.


Deutschland-Tour: Rad-Profis fahren nach Bremen

Dienstag, 1. Juli 2008

Am 29. August 2008 starten die Rennradler zur Deutschland-Tour in Kitzbühl in Tirol (Österreich). In mehreren Etappen rennradeln sie in den Norden und landen dann am Samstag, 6. September 2008 bei uns in Bremen. Nicht-Profis können sich an der “Deutschland-Tour Jedermann-Rennen” beteiligen.

So sieht das aus, wenn Rad-Profis durch Deutschland fahren: für jeden Rennradler folgt eine Limousine mit einem Haufen Ersatzräder auf dem Dach. Klimabilanz? Katastrophal!

Und wem das alles zu schnell ist, der fährt bei der familien-tauglichen ADFC Hochstraßentour am Sonntag, 7. September 2008 in Bremen mit. Mit der endet in diesem Jahr die Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit”.

So ist in Bremen das erste September-Wochenende ganz dem Radfahren gewidmet.


Mit dem Fahrrad aus der Kostenfalle

Donnerstag, 26. Juni 2008

Die hohen Preise an den Tankstellen regen offenbar immer mehr Menschen dazu an, häufiger das Fahrrad zu nutzen. Für 2008 kündigt sich ein großes Plus bei den Fahrradverkäufen an, hat jetzt eine Umfrage des ADFC Bundesverbandes ergeben.

Die Absätze von Mountainbikes und Rennrädern wiesen dabei ähnliche Steigerungen auf wie Trekking- oder Cityräder und führten in der Branche teilweise zu einem Umsatzplus von 20 Prozent. Zum derzeitigen Bestand von 67 Millionen Fahrrädern kommen in Deutschland jedes Jahr 4,58 Millionen Räder hinzu. Trekking- und Cityräder haben einen Modellanteil von 55 Prozent.

Rolf Lemberg, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV), erkennt ebenfalls Umsatzsteigerungen, insbesondere im Service und beim Zubehör: “Bei Ersatzteilen wie Ketten und Reifen spüren wir eine deutlich erhöhte Nachfrage”. Vorhandene Fahrräder werden stärker genutzt, vermutet er.

Kein Wunder: Allein für Sprit geben die Bundesbürger im Laufe ihres Lebens rund 80.000 Euro aus – Tendenz steigend. “Mit dem Fahrrad koppelt man sich in vielen Bereichen von der Rohstoff-Preisspirale ab”, sagt Karsten Hübener, Bundesvorsitzender des ADFC. Im Schnitt geben die Deutschen laut ZIV 368 Euro für ein Rad aus. Hinzu kommt Zubehör wie ein Schloss, Bekleidung, Tachometer, Helm oder Packtaschen.

“Wer täglich per Rad unterwegs ist, sollte mindestens 600 bis 700 Euro in sein Rad samt Ausrüstung investieren”, rät Hübener. Neben den Spritkosten spart man dann langfristig auch Parkgebühren, Versicherungen, Steuern und kommt in der Werkstatt wesentlich günstiger davon. Die Stadtwerke Bochum haben nachgerechnet: Jeder der 30 Mitarbeiter, die sich 2007 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligten, hat täglich allein 1,50 Euro Spritkosten gespart. “Das Fahrrad wird langfristig die kostengünstigste Art bleiben, sich zügig auf kurzen Strecken fortzubewegen”, sagt Hübener. Selbst die angekündigten Preissteigerungen beim Fahrradkauf von bis zu zehn Prozent zum Jahresende könnten diesen Effekt kaum beeinflussen.


Tour de Natur am Sonntag, 15. Juni

Freitag, 13. Juni 2008

Am Sonntag, 15. Juni um 10 Uhr treffen sich Radlerinnen und Radler am Roland-Center zu Huchtings größter Riesenradtour: der “Tour de Natur”. Bis zum Start um 10.30 Uhr ist dann noch Zeit für einen Fahrrad-Sicherheitscheck vom Zweiradmarkt Huchting.

“Die Strecke ist zwischen 20 und 30 Kilometer lang und wird in gemütlichem Tempo gefahren, sodass garantiert jeder mitkommt”, verspricht Organisator Tobias Leuze vom ADFC Bremen. Ziel ist das benachbarte Delmenhorst. Auf dem Gelände der einstigen “Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei” findet ein großes Picknick statt. “Nach unseren Erfahrungen dauert das etwa eine Stunde”, weiß Tobias Leuze. Bei schlechtem Wetter findet das Picknick dort in der Turbinenhalle statt. Anschließend geht es zurück zum Roland-Center, wo unter allen Teilnehmern eine Tombola veranstaltet wird.

Die Teilnahme an der Tour de Natur ist kostenfrei.

Sie wird vom Roland-Center, der AOK Bremen/Bremerhaven und vom Beirat Huchting unterstützt.


Tour von Bremen nach Hamburg über die Köhlbrandbrücke

Dienstag, 10. Juni 2008

Eine Rad/Bahntour zum Aktionstag „Mobil ohne Auto“ bietet Hannah Grundey und Martin von Borstel vom ADFC Bremen am Sonntag, dem 15. Juni an.
Von Rotenburg aus geht es über Sittensen und Hollenstedt nach Hamburg. Dort geht es über die für den Kfz-Verkehr gesperrte Köhlbrandbrücke nach Hamburg hinein zu einer „Ehrenrunde“ rund um die Alster. Nach einer Verschnaufpause am Rathausplatz fährt die Gruppe mit dem Rad über Cranz und Buxtehude zurück nach Rotenburg.

Die zirka 185 km werden mit Tempo 22 bis 25 km/h gefahren. Die Teilnahme kostet 5 Euro plus Fahrtkosten (Bahnfahrt Bremen-Rotenburg). Bitte Proviant für unterwegs mitnehmen. Interessierte treffen sich um 4:50 Uhr an der ADFC-Radstation, Bahnhofsplatz 14 a, Bremen,
Infos und Anmeldung bis 13. Juni bei Tourenleiterin Hannah Grundey, Telefon: (0421) 55 65 93, bis 23 Uhr,

Bitte beachten: Anmeldeschluss ist der 13. Juni 2008

www.radtouren-bremen.de


4. Mai: Aktiv-Tour in Lilienthal

Mittwoch, 30. April 2008

Am Sonntag, 4. Mai, startet um 10:30 Uhr die erste ADFC-Riesenradtour des Jahres auf dem Parkplatz des Aktiv-Discount Lilienthal, Falkenberger Landstraße 7a.
Radtourenleiter Hans-Joachim Persch führt die Aktiv-Tour in gemütlichem Tempo auf einer reizvollen, naturnahen Strecke von 28 Kilometern Länge.
Die Aktiv-Tour wird unterstützt von Aktiv-Dicount Lilienthal.

Radfahren in der Gruppe macht Spaß. Wer aber schon an einer Riesenradtour teilgenommen hat, kennt das irre Gefühl, in einer Gruppe zu fahren, die sich über Kilometer hinzieht. Der ADFC bringt dieses Jahr dreimal die Massen in Bewegung: mit der Aktiv-Tour, der Tour de Natur und der Hochstraßentour.
Riesenradtouren sind für die ganze Familie geeignet, da die Strecken mit zirka 20 bis 30 Kilometern überschaubar bleiben und im gemütlichen Tempo gefahren werden. Bei den Touren gibt es ADFC-Infos, Fahrrad-Sicherheits-Checks und unterwegs Picknickpausen.

Die Teilnahme ist kostenfrei!


Freiwilliges Ökologisches Jahr beim ADFC Bremen

Dienstag, 22. April 2008

Zum 1. August 2008 besteht wieder die Möglichkeit, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, Landesverband Bremen, zu beginnen.

Wer die vielfältigen Aktivitäten des Vereins in den Bereichen Verkehr/Verkehrspädagogik, Tourismus und Service kennen lernen möchte, gern im Team arbeitet, mit vielen unterschiedlichen Menschen innerhalb und außerhalb des Vereins zu tun haben möchte, wer sich am PC fit machen, aber auch gerne Veranstaltungen mit planen und organisieren will und zwischen 18 und 27 Jahre alt ist, sollte sich möglichst umgehend bewerben. Überall mal reinschnuppern und vielleicht selbstständig ein kleines Projekt betreuen – die Möglichkeiten sind vielfältig! Interessant auch als Alternative zum Zivildienst.

Neben der Tätigkeit im Verein sind einwöchige Seminare zu Umweltthemen, gemeinsam mit den anderen FÖJler/innen in bremischen Einsatzstellen, ebenfalls Bestandteil des Jahresprogramms.

Derzeit gibt es ein monatliches Taschengeld von zirka 250 Euro.

Ansprechpartnerin für Interessierte ist Renate Suck,
Telefon (0421) 70 11 79,
E-Mail: renate.suck@adfc-bremen.de


Darlington tut was für Radfahrer

Freitag, 11. April 2008

“Local Motion” heißt ein Programm der nordenglischen Stadt Darlington. Ziel des Programms ist unter anderem eine Erhöhung des Radverkehrsanteils. Vorbehalte der Stadtbewohner zum Beispiel zur Sicherheit oder auch zu modischen Aspekten des Radfahrens gehören dabei ebenfalls zu den Hindernissen, mit dem sich die Aktivisten der “Local Motion” beschäftigen wie auch eine geringe Toleranz gegenüber RadfahrerInnen.

Sehr mutig und ambitioniert ist das Programm, denn bislang bewegt sich der Radverkehrsanteil auf einem niedrigen Niveau von nur einem bis zwei Prozent. Doch in einem Fünfjahresplan (cycling strategy, pdf) werden die Aufgaben und Etappenziele beschrieben, wie Darlington fahrradfreundlicher wird. Einiges davon wurde bereits umgesetzt.

Bis dahin schauen die Autoren des Darlington Cycling Campaign Blog mit Neid auf die toleranten Bremer, bei denen - so scheints - ein freundliches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer herrscht. Mit einem Radverkehrsanteil von nahezu einem Fünftel aller Wege ist Bremen für die Fahrrad-Aktivisten aus Darlington ein Eldorado:

via: Darlington Cycling Campaign Blog


Bricht dieses Jahr eine “Bike-Mania” aus?

Sonntag, 24. Februar 2008

Matthias Horx, Betreiber des “Zukunftsinstituts”, hat den Trend zum Fahrrad entdeckt. Er erklärt im Trend-Report 2008, der Klimawandel mache das Fahrrad zum Gewinner und verursache eine “Bike-Mania”. Die Diskussion um den Klimawandel sei allerdings ein irrealer “Carbon-Kult”.

Horx findet, dass Fahrradfahren umweltfreundlich und gesund sei. Auch gebe es ästhetisch und technisch anspruchsvolle Designs. Darüberhinaus sei das Fahrrad in der Stadt sehr praktisch.

Mit seiner “Bike-Mania” läuft Horx dem Fahrradtrend reichlich spät hinterher. Ein stetiges und berechenbares Wachstum im Fahrradtourismus hält bereits seit 25 Jahren ungebrochen an und schlägt sich in immer neuen radtouristischen Angeboten nieder, so Radtourismusexperte Wolfgang Reiche vom ADFC.
Kampagnen wie “Mit dem Rad zur Arbeit” und Messen wie “fahrrad.markt.zukunft” laufen erfolgreich seit Jahren.

Auch Experten aus der Fahrradherstellerbranche finden die Entdeckungen des Trendjournalisten Matthias Horx nicht neu; immerhin benennt er das Fahrradfahren im aktuellen Trend-Report endlich.

Der Trend-Report 2008 von Matthias Horx wurde im Dezember 2007 von der Zukunftsinstitut GmbH herausgegeben und kostet 125 Euro.