Das neue Fahrgefühl – Pedelecs*

Mittwoch, 4. November 2009

Auf dem Fahrradfestival auch von Projektleiterin Antje Hoffmann getestet*

Fahrräder mit eingebautem Rückenwind sind stark im Kommen – heißt es.  Beim diesjährigen Bremer Fahrradfestival präsentierte sie der Borsteler
Fahrradhändler Kappel & Lange.  Irmgard Kenkenberg hat eins seiner Pedelec*-Modelle getestet.  Hier ist ihr Bericht.

Nur fliegen ist schöner!

Endlich ist sie da, die Gelegenheit. Sich ein Elektrorad aus der Nähe anzuschauen, mal eben so auszuprobieren und viele Fragen stellen zu können. Die erste Überraschung: Man sieht es dem Rad nicht unbedingt gleich an!  Bei „meinem“ Rad ist der Akku in den Gepäckträger integriert. Und es ist gar nicht so schwer – keine 25 kg.

Ein Victoria Münster Rad.  Der Motor ist in derVorderachse versteckt.  Das gefällt mir auch, weil ich Fahren mit Rücktrittbremse gewohnt bin.  Also 7-Gang-Nabenschaltung und alles wie gewohnt. Die zweite Überraschung für mich:  Man fährt nicht entweder oder, sondern tritt immer in die Pedale – das ist sogar Vorraussetzung – und kann erst dann nach Bedarf  oder Lust und Laune den Motor dazuschalten und „Gas“ geben, mit dem Drehgriff rechts.

Für die gewünschte Motorleistung gibt es hier zwei Stufen: Normal, für dauerhafte maximale Unterstützung, zum Beispiel bei Gegenwind oder Steigungen, und einen Sparmodus für lange Strecken bei gleich bleibender Geschwindigkeit. Der Akku und damit die Motorunterstützung reicht bei diesem Rad bis zu 60 Kilometer.

Es gibt zwei Jahre Garantie und bei manchen Rädern auch einen Ersatzakku. Ein Display zeigt den Ladezustand an. Ein Akku kann etwa 500 Mal geladen werden, bei diesem Rad muss er dazu nicht vollständig entleert sein, jedoch zählt jede Ladung für das Akku-Leben.

Muss ich mir Sorgen um die Stromrechnung machen? Nein. Eine durchschnittliche Akkuladung braucht bis zu  0,35 Kilowattstunden und kostet je nach Stromanbieter zwischen 4 und 10 Cent.  Da sind die Kosten für einen Ersatz-Akku der wesentlich bedeutsamere Faktor.  Dann wäre da noch der Preis, in diesem Fall knapp 1 400 Euro – für die Qualität  gibt es aber auch ab und zu schon mal ein gebrauchtes E-Rad.  Ich bedanke mich bei Reiner Lange für die erstklassige Beratung.

Irmgard Kenkenberg

*Pedelecs (Pedal Electric Cycle) mit Tretunterstützung bis 250 Watt gelten als Fahrräder. Pedelecs mit stärkeren Motoren benötigen, wie E-Bikes, die auch ohne Treten mit Motorantrieb fahren, eine Zulassung und ein Versicherungskennzeichen. Weitere Infos zu Pedelecs finden Sie in der ADFC-Radwelt 6/08 und auf www.adfc.de, www.bremer-umwelt-beratung.de oder www.extraenergy.org

Wozu sind elektrisch unterstützte Fahrräder in Bremen gut?  BesucherInnen des Bremer Fahrradfestivals ist folgendes dazu eingefallen:

  • Für alle

    Die Ampel zeigt, wie lange der Motor noch schiebt*

  • wenn ich morgens keine Kraft habe, um 7 Uhr zur Schule zu fahren
  • ohne Schwitzen zur Arbeit
  • machen ungleiche Radelpartner gleich stark
  • hilfreich an Steigungen
  • bei Gegenwind
  • bei Knie-Erkrankungen
  • spart kostbare Kalorien
  • sind umweltfreundlich
  • bringen Spaß
  • machen glücklich

*Foto:  Walter Gerbracht / Hartje


Testfahrer gesucht!

Montag, 19. Oktober 2009

Das bundesweite ADFC-Magazin Radwelt probiert für die 6.  Ausgabe in 2009 verschiedene Fahrradkonzepte aus, die für ältere und/oder bewegungseingeschränkte Menschen empfohlen werden.

Dafür sucht die Redaktion 6 bis 8 interessierte Testfahrer/innen, die die Räder auf einer gemeinsam geführten Tour durchs Blockland ausprobieren und ihre Meinung darüber mitteilen wollen.

Die Tour findet statt am 29. Oktober 2009 (Ausweichtermin 30. Oktober 2009) und startet am Vormittag um 11 Uhr an der ADFC-Bundesgeschäftsstelle in Bremen. Die Tour soll mit Pausen etwa drei Stunden dauern.

Die interessierten Testfahrer bittet das Redaktionsteam um Anmeldung unter 0421/346 29 34 oder per Mail an Radwelt@adfc.de.

Das Bucking 4 Glory wird sicher nicht unter den Testrädern sein - hat kein Licht. Hat auch keine Bremse.

Das Bucking 4 Glory wird sicher nicht unter den Testrädern sein - hat kein Licht. Hat auch keine Bremse.

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Bucking 4 Glory - das Monsterrad im Bikehugger gefunden

ADFC-Kurse mit der VHS Bremen

Dienstag, 13. Oktober 2009

Wie repariere ich mein Fahrrad?
Der Reifen platt, die Speiche gebrochen – wie man sich in solchen Fällen selbst hilft, zeigt ADFC-Experte Klaus Wendelken.

Samstag, 24. Oktober 2009

Radpanne – was nun?

Samstag, 14. November 2009

Gute Laufräder – und wie man sie baut

Sonntag, 15. November 2009

Die Kettenschaltung

Die Samstagskurse dauern jeweils 6 Stunden und kosten 22 Euro, Sonntagskurse kosten 27 Euro für 7,5 Stunden. Veranstaltungsort ist das Schulzentrum Obervieland. Weitere Infos gibt Wolfgang Reiche vom ADFC Tel. (0421) 70 11 79. Anmeldungen bitte direkt bei der VHS Bremen
Tel. (0421) 361-595 25 www.vhs-bremen.de

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Selbstbau-Holzrad gefunden im the ride projekt

Fördermitglieder stellen sich vor – 25 Jahre Zweirad-Center H.-P. Jakst

Montag, 12. Oktober 2009

Nicht nur der ADFC feiert Jubiläum,  sondern auch das langjährige Fördermitglied Hans-Peter Jakst.

Der ehemalige deutsche Rad-Profi- Meister gründete am 1. März 1984sein Geschäft in Bremen-Osterholz. Er stellt es hier vor:

H.-P. Jakst 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal

H.-P. Jakst 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal

„Auf über 700 qm präsentieren wir für Sie City-Bikes, Trekking-/Cross- bzw. Rennräder sowie Kinder- und Jugendräder in jeder Preislage. Außerdem entwickeln wir IHR Fahrrad nach Ihren Vorstellungen mit hochwertigen Komponenten zum günstigen Preis.

Bei Umbauten und Reparaturen hilft Ihnen unser kompetentes ,Schrauber‘-Team. Wir führen eine reichhaltige Auswahl an Zubehör sowie Sportswear. Überzeugen Sie sich von der Qualität und demhervorragenden Fahrkomfort unserer Räder. Machen Sie eine Testfahrt!“

Kontakt: www.zweirad-jakst.de


Mit besseren Einkaufswagen würde Waterfront besser laufen…

Donnerstag, 24. September 2009

Der gefloppte  „Spacepark“ in Gröpelingen – ein schwarzes Loch für eine halbe Milliarden Steuergelder – bietet ein Jahr nach seiner Umbenennung in  „Waterfront“ vor allem dies: unendliche Weiten.

Immer noch fehlen Mieter, Freizeitangebote und vieles mehr, um die leeren Hallen in ein volles Haus zu verwandeln. Centermanager Peter Schneider will das ändern mit seiner Idee, „sitzend auf einem Fahrrad den herrlichen Blick auf die Weser zu genießen“, verriet er dem TV-Magazin buten und binnen.

Ein Fitnessstudio mit Indoor-Cycling! Der Kracher des Jahres ist das wohl kaum. Stattdessen sollte das Waterfront die großzügigen Leerflächen für ein innovatives Einkaufswagenkonzept nutzen, welches vor Kurzem in Brooklyn neu entwickelt wurde:

Damit und mit dem Cartrider des koreanischen Designers Jaebeom Jeong würde das leerste Einkaufszentrum an der Weser sofort zum Einkaufszentrum mit den begehrtesten Einkaufswagen werden.

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Brooklyn-Einkaufswagen gefunden im bikehacks.com.
Die Geschichte von der Waterfront ist eigentlich
nur darum interessant: weil es bessere Einkaufs-
wagen gibt.

Diebstahlprävention Codiert oder registriert? Das ist hier die Frage!

Freitag, 18. September 2009

Frisch EIN-graviert beim Bremer Fahrradfestival = Gut geschützt

1996 hat der ADFC beim Bremer Fahrradfestival erstmals ein Fahrrad in Bremen codiert. Es war das Dienstrad des damaligen Bremer Polizeipräsidenten.

Seither haben Polizei, ADFC und Fahrradhändler zig-tausend Fahrräder nach dem sogenannten „EIN-Code“ graviert*, das heißt mit einer „Eigentümer-Identifizierungs-Nummer“ versehen.

Eigentümerdaten verschlüsselt in den Rahmen zu gravieren wurde somit zum Standard.

Das Verfahren hat bundesweit die Innenministerkonferenz 1997 mit ihrer Empfehlung als Maßnahme gegen Fahrraddiebstahl sozusagen geadelt.

* den Code maximal 0,2 mm tief in den Rahmen „einritzen“

Der EIN-gravierte Code

Der EIN-Code kann leicht entschlüsselt und ein aufgefundenes Rad seinem Besitzer zurückgegeben werden. Das dafür notwendige Straßenverzeichnis ist allen beteiligten Stellen zugänglich. Da codierte Räder die Initialen des Eigentümers tragen, ist auch ein „Grobcheck“ auf dem Flohmarkt möglich. Das macht EIN-codierte Räder für Diebe uninteressant.  Zusätzlich erschwert die Gravur des Codes den Verkauf gestohlener Fahrräder, da sich diese kaum entfernen lässt.

Die Registrierung

Seit dem Frühjahr 2009 ist die Bremer Polizei, wie zuvor in den „Fahrradhochburgen“ Oldenburg und Münster, dazu übergegangen, Räder zu registrieren anstatt zu codieren. Dies soll „zu einem noch besseren Diebstahlschutz führen“, so die Polizei.

Das Fahrrad erhält einen Aufkleber mit einer beliebigen fortlaufenden Nummer. Gleichzeitig werden in einer polizeilichen Datenbank Eigentümer- und Fahrraddaten erfasst (u.a. Rahmennummer wie sonst in einem „Fahrradpass“). Die Polizei kann dadurch nach eigener Einschätzung wesentlich mehr Fahrräder gegen Diebstahl schützen. Ein fertig nummerierter Aufkleber ist schneller angebracht als ein individuell zu ermittelnder und zu gravierender Code. Das Verfahren ist für die Bürger kostenlos.

Die Fragen

Seine Robustheit muss der Aufkleber noch in der Praxis beweisen, denn das Material dürfte sowohl mechanischen Entfernungsversuchen als auch Heißluft oder Lösungsmitteln kaum dauerhaft widerstehen können. Die Polizei verspricht aber, durch die zusätzlich registrierten Fahrraddaten sichergestellte Fahrräder ihren BesitzerInnen wieder zuordnen zu können.

Ein weiterer Nachteil der neuen Registrierung gegenüber dem EIN-Code ist die erforderliche polizeiliche Datenbank, die in
den Revieren bedient und gepflegt werden muss. Bisher handelt es sich um regionale Insellösungen für jede Stadt. Von einer bundesweiten Vernetzung ist bislang nicht die Rede.

Das Fazit des ADFC

ADFC-Technik-Experte Wolfgang Reiche: „An erster Stelle gegen Fahrraddiebstahl steht ein gutes Schloss.

Und natürlich ist Registrieren besser als Nichtstun.

So lange jedoch die Fahrradindustrie keine weltweit gültige Rahmennummerierung verwendet, bietet für den ADFC die Gravur des EIN-Codes in den Fahrradrahmen die größtmögliche dauerhafte Sicherheit.

In Fällen, wo eine Gravur nicht möglich oder unerwünscht ist, empfiehlt der ADFC die Klebeetiketten. Zum Beispiel bei Kinderrädern, deren Rahmen häufig für die Gravurmaschine zu klein sind. Und bei Rahmen aus Carbon verbietet das Material eine Gravur.“

ADFC Bremen und Oldenburg prüfen derzeit die Möglichkeit, alternativ zur Gravur ein Klebeetikett mit EIN-Code anzubieten. Dann kann der Kunde wählen, wie er sein Rad sichern möchte.

Reiche: „Der einheitliche EIN-Code ist anerkannt sicher, unbürokratisch und dauerhaft. Nur sollte der einzige Nachteil des EIN-Codes beseitigt werden: Er wird bislang nur in Deutschland benutzt.“ Weitere Infos zur Fahrradcodierung und zum Diebstahlschutz bietet der ADFC auf www.adfc.de

Aktuelle Codiertermine in der Region sind auf www.adfc-bremen.de.

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Foto oben: Hannah Grundey
Foto unten: Gernot Lucks

Digital von Aachen bis Zwickau: radort bremen neu aufgestellt

Freitag, 11. September 2009

Mit neuer Technik und deutlich übersichtlicher präsentiert der ADFC Bremen seit diesem Sommer seinen Infoservice in der Radstation am Hauptbahnhof. Auf einem 81 Zentimeter großen Bildschirm können die neuen elektronischen Werkzeuge für die Planung von Radtouren wie GPS, das ADFC-Tourenportal und digitale Karten großflächig und anschaulich erprobt werden.

Das reichhaltige Sortiment an Büchern, Karten und Reiseführern rund um Rad und Touren wurde neu sortiert: Deutschland per Rad entdecken geht jetzt ganz einfach in den Regionen Nord, Süd, Ost und West. Kostenloses Infomaterial liegt extra bereit. ADFC-Mitglieder und solche, die es werden möchten, haben hier ihren zentralen Anlaufpunkt genauso wie alle Radinteressierten, die einfach nur mal stöbern wollen:
Bahnhofplatz 14a, 28195 Bremen, Tel. (0421) 794 795 11.


Hoch zu Rad – mit einem Tall Bike

Montag, 31. August 2009

Manche Fahrradtüftler suchen nach noch flacheren Liegerad-Konstruktion, um ein möglichst windschlüpfriges Profil zu gewinnen. In eine ganz andere Richtung ging der Konstrukteur und Kunstradsportler Werner Bartsch: Er baute sich ein „tall bike“.
Wie man aufsteigen und losfahren – ja, vor allem wieder absteigen kann, ohne sich die Knochen aufzuschlagen, das zeigt Werner Bartsch am 6. September 2009 beim ersten autofreien Sonntag in Bremen.

Aus einem alten Kunstfahrrad der Marke Göricke baute er sich sein Rad für den Überblick übers Ganze. Das Fahrrad hat natürlich keinen Freilauf und keine Rücktrittbremse, sondern kann in beide Richtungen gefahren werden. Genaugenommen ist es also ein „Fixie“.

Bereits als Kind war Werner Bartsch von Rädern begeistert und wurde sogar niedersächsischer Landesmeister im Kunstradfahren: „Während die anderen Kinder Fußball spielten, baute ich mein Fahrrad um und übte Rückwärtsfahren“.

„Wir haben uns schon für’s Radfahren engagiert, bevor es den ADFC gab“ berichtet der 69-jährige.
Ein altes Banner der traditionsreichen Aktion „Mobil ohne Auto“ liegt noch in seiner Garage. Das kann für den ersten autofreien Septembersonntag jetzt wieder hervorgeholt werden.

Gebaut hat er viele Fahrradspezialitäten in der Familienfirma, Ernst Bartsch Stahlbau GmbH, die mittlerweile von seinen Söhnen geführt wird. Einiges davon wird am 6. September ebenfalls in der Bremer Innenstadt vorfahren.

Übrigens: Werner Bartsch ist auch ein begeisterter Fotograf und Filmer. Seine Filmbeiträge werden regelmäßig im Bremer Sport TV übertragen. „Damit will ich Kinder verleiten, mehr nach draußen zu gehen oder in die Sportvereine zu kommen.“ Die Hoffnung gilt auch für den 6. September, dass Computer-Kids und Couch-Potatoes hinter dem Bildschirm hervorgelockt werden!

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Fotos: Hannah Grundey

Tipps gegen Fahrrad-Diebstahl

Mittwoch, 19. August 2009

Rund 400.000 Fahrräder werden jährlich in Deutschland als gestohlen gemeldet. Das sind mehr als 1.000 Fahrraddiebstähle pro Tag. Auch wenn die Polizei immer wieder erfolgreich Fahrraddiebe erwischt (wie am vergangenen Samstag in Bremen): Für die Betroffenen ist der Verlust ärgerlich – nicht nur wegen des finanziellen und ideellen Verlustes, sondern weil sie vielleicht für einige Zeit anders zur Arbeit kommen müssen.

Der ADFC hat einige Tipps gegen Rad-Klau parat:

1. Die wichtigste Regel lautet: Nicht nur abschließen, sondern anschließen! Lediglich abgeschlossene Fahrräder kann jeder Gelegenheitsdieb leicht wegtragen. Daher soll das Fahrrad immer an einen fest verankerten Fahrradständer oder an einen Straßenschildmast angeschlossen werden.

2. Je sichtbarer, desto besser: Am besten parken Fahrräder an belebten Plätzen. Zu Hause steht das Rad am besten im Keller, auch im Betrieb ist ein sicherer Raum mit guten Abstellmöglichkeiten die bessere Wahl als draußen vor der Tür.

3. Maximal drei Minuten versucht es ein Dieb auf offener Straße, ein Schloss zu knacken. Das fällt ihm schwerer, wenn das Fahrrad mit einem hochwertigen Schloss gesichert ist. Zu den als sicher geltenden Schlössern gehören hochwertige Bügelschlösser und Panzerkabel- oder Kettenschlösser von Markenherstellern. Mit sogenannten „Geschenkbändern“ wie dünnen Spiral- und anderen Billigschlössern wird hingegen am falschen Ende gespart. Als Faustregel empfiehlt der ADFC, etwa zehn Prozent des Kaufpreises für das Schloss auszugeben. Mit einem zweiten Schloss, das auch günstiger sein kann, wird es dem Dieb noch schwerer gemacht. Denn so dauert das Schlossknacken nicht nur länger, meist haben sich Fahrraddiebe auf einen Schlosstypen spezialisiert.

4. Mit einem eingravierten Code oder einem Code-Aufkleber wird das Rad für Fahrraddiebe unattraktiv. Der Code erschwert den „Weiterverkauf“, und die Polizei kann dem Besitzer das Rad leichter zuordnen. Auch mit einem Fahrradpass haben die Besitzer bei der Polizei bessere Chancen. Er ist zwar kein Eigentumsnachweis, aber eine gute Gedächtnisstütze für technische Details, die im Pass vermerkt werden. Auch die Rahmennummer sollte darin notiert werden. Fahrradcodierungen bieten der ADFC Bremen jeden 1. und 3. Samstag in Monat, 10-13 Uhr an.

5. Wer sich gegen den finanziellen Schaden beim Fahrradklau absichern möchte, kann sein Rad gegen Diebstahl versichern. Das geht entweder über die Hausratsversicherung oder über spezielle Fahrradversicherungen.

Diese Tipps kommen vom Team der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Weitere Tipps gegen Fahrradklau und zum richtigen Anschließen gibt es auf www.adfc.de/diebstahl.

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Aus dem Land der digitalen Mythen und Sagen kommt der  Superman, der gestohlene Fahrräder aus Kellerverliessen befreit; witzige Werbung für Fahrradregistrierung in Polen:

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Werbe-Superman gefunden auf Lodz Cycle Chic

Musik im Lenker oder Sommer in Lesmona

Freitag, 31. Juli 2009

Zum  „Sommer in Lesmona“ tritt die Kammerphilharmonie Bremen erneut am Wochenende Freitag, 14. August bis Sonntag 16. August im Knoops Park in Bremen-Nord an.

Unter dem Motto „Rule Britannia“ steht englische Musik auf dem Programm. Dazu passend sollten die Gäste Picknick-Körbe wie im Hyde-Park und Hüte wie in Escot tragen. Wer nicht mit dem Hochrad oder der Draisine kommen kann, sollte wenigstens mit einem frisch geputzten Fahrrad anreisen.

Manchen Bremer/innen ist diese Form der Hochkultur nicht genehm. Ihnen sei die neue Produkt-Studie des koreanischen Designer Joseph Kim anempfohlen (die sicher nicht beim Sommer von Lesmona auftreten wird). Sein neues Musikinstrument verwandelt mit zwei Kanälen auf dem Lenker den hässlichen Gegenwind der norddeutschen Tiefebene in köstliche Musik. Durch Druck auf Knöpfe an den Lenkern sowie die Fahrt- beziehungsweise Wind-Geschwindigkeit werden  Tonhöhe und Lautstärke bestimmt. Sehr interessant um vor allem Touren im landschaftlich öden Umland zu Bremen interessanter zu gestalten.

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Foto oben: Kammerphilharmonie Bremen wurde entfernt :(
Produktstudio und Bilder via Cozy Beehive