Dank für den ehrenamtlichen ADFC-Routenberater Uli Lamm

Montag, 14. Juli 2008

Seit Jahren begleitet der ADFC-Aktive Uli Lamm die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ als zuverlässiger Routenberater. Uli Lamm greift auf seine immens große Radfahr-Erfahrung zurück, die auch in seine Homepage www.radweit.de einfließt.

Davon profitieren vor allem Neu-Radfahrer: Sie erhalten von Uli Routenvorschläge vom Wohnort zum Arbeitsplatz. Denn wer bislang mit dem Auto gefahren ist, hat vor allem Autorouten im Kopf und benötigt Tipps zu den angenehmeren Fahrradwegen abseits großer Straßen. Ulis leise und wirkungsvolle Arbeit im Hintergrund ist für „Mit dem Rad zur Arbeit“ eine sehr große Hilfe.

Darum sagt der Projektleiter Tobias Leuze: „Vielen herzlichen Dank, Uli Lamm!“ Besonders am Beginn der Aktion sendeten viele Wegsuchende ihre Fragen ein, die von Uli beantwortet wurden.


Flyer: Fit für den Tag

Freitag, 11. Juli 2008

Wer sich regelmäßig bewegt, tut viel für seine Gesundheit: Schon 30 Minuten leichter Bewegung am Tag verbessern die körperliche Fitness. Die halbe Stunde kann auch aufgeteilt werden, denn jede Aktivität zählt, die zehn Minuten und länger dauert. Schon wenig Bewegung bringt bereits sehr viel für Gesundheit und Wohlbefinden.

Der ADFC Bundesverband hat dazu jetzt einen Flyer “Fit für den Tag. Gesunde Gründe Rad zu fahren” herausgebracht.
Der Flyer wird als Download auf www.adfc.de angeboten. Mit dabei ist auch ein Fitnessplaner, in dem die Aktivitätszeiten eingetragen werden können.
Natürlich gibt es den Flyer auch im ADFC radort bremen in der Radstation am Hauptbahnhof gratis zum Abholen.


Fit ohne Sport?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Kann man fit sein, ohne regelmäßig Sport zu treiben? Ja, das geht, behaupten der Fitness-Professor Hans Bloss und seine Tochter, die Medizinerin Dr. Isabel Bloss.

In der Broschüre “Fit ohne Sport” beschreiben sie Alltagsaktivitäten im Haushalt, bei der Arbeit und unterwegs, die dem körperlichen Wohlbefinden zuträglich sind - ganz ohne Schwitzen, Keuchen und Rennen. Denn eine Ausgewogenheit von regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung und sinnvoller Entspannung reichen dazu allemal aus.

Bloss & Bloss haben alle Tätigkeiten in einer Punktetabelle erfasst. So kann jeder für sich errechnen, wieviel Bewegung im individuellen Alltag stattfindet und wo noch mehr möglich wäre. Ein brandheißer Tipp in diesem Zusammenhang ist der tägliche Weg zur Arbeit.

Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut natürlich viel mehr für seine Fitness, als wer in gewohnter Weise das Auto dazu nutzt. Sollte die Entfernung zum Arbeitsplatz zu weit sein, kann ein Teil des Weges auch mit Bus und Bahn zurückgelegt werden. Zusätzlicher Fitness-Nutzen: Die Bewegung dient nicht nur dem Herz-Kreislauf-Training, sondern dabei wird auch Stress abgebaut. Auch in Bus und Bahn ist der Arbeitsweg wesentlich stressfreier als am Steuerrad des eigenen PKW im Berufsverkehr.

“Fit ohne Sport”, von Prof. Hans A. Bloss und Dr. Isabel Bloss, Knaur-Ratgeber, 128 Seiten für 14,95
ISBN: 3-426-64550-5


Radfahren ist gut für guten Sex

Mittwoch, 9. Juli 2008

In Ungarn läuft ebenfalls eine Kampagne “Mit dem Rad zur Arbeit”. Sie wird mit diesem Promotionclip vom Ungarischen Ministerium für Wirtschaft und Transport beworben. Darin geht es um die Attraktivität von Menschen, die Rad fahren.

Der Film versteht sich von selbst, hier eine grobe Übersetzung:
Die Tasche der jungen Dame auf dem Rad trägt die Aufschrift “Mit dem Rad zur Arbeit!”.
Die ältere Dame fragt ihren älteren Herrn, ob er eine Tasse Tee möchte.
Seine Antwort: “Danke, das wäre lieb.”
Später sagt sie zu ihm: “Du solltest ebenfalls Rad fahren, Reszo.”
Und das ist auch das Credo des Abspanns: “Du solltest besser radfahren!”

via: Rad-Spannerei Blog

Tipp des Tages: Die Anmeldung zu Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit” ist für Bremer/innen noch bis zum 31. Juli 2008 online möglich.


Schweiz: Hymne aufs Radfahren

Dienstag, 8. Juli 2008

Für die Schweizer Aktion “bike to work” wurde die Schweizer Nationalhymne umgetextet und die Nationalelf zum Zuhören verpflichtet. Nicht besonders schön:


Doris, Alexander, Thomas und Monika tun es

Montag, 7. Juli 2008

Doris und Alexander, Thomas und Monika tun es miteinander: sie fahren mit dem Rad zur Arbeit. Und als gutes Team haben sie viel Spaß dabei, sich auf Neues einzustellen. Zum Beispiel aufs Einradfahren! Dieses Video haben sie als Wettbewerbsbeitrag für das “superTEAM 2008″ eingereicht:

Die Anmeldung als superTEAM ist noch bis 31. Juli 2008 unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich.


Deutschland-Tour: Rad-Profis fahren nach Bremen

Dienstag, 1. Juli 2008

Am 29. August 2008 starten die Rennradler zur Deutschland-Tour in Kitzbühl in Tirol (Österreich). In mehreren Etappen rennradeln sie in den Norden und landen dann am Samstag, 6. September 2008 bei uns in Bremen. Nicht-Profis können sich an der “Deutschland-Tour Jedermann-Rennen” beteiligen.

So sieht das aus, wenn Rad-Profis durch Deutschland fahren: für jeden Rennradler folgt eine Limousine mit einem Haufen Ersatzräder auf dem Dach. Klimabilanz? Katastrophal!

Und wem das alles zu schnell ist, der fährt bei der familien-tauglichen ADFC Hochstraßentour am Sonntag, 7. September 2008 in Bremen mit. Mit der endet in diesem Jahr die Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit”.

So ist in Bremen das erste September-Wochenende ganz dem Radfahren gewidmet.


Mit dem Fahrrad aus der Kostenfalle

Donnerstag, 26. Juni 2008

Die hohen Preise an den Tankstellen regen offenbar immer mehr Menschen dazu an, häufiger das Fahrrad zu nutzen. Für 2008 kündigt sich ein großes Plus bei den Fahrradverkäufen an, hat jetzt eine Umfrage des ADFC Bundesverbandes ergeben.

Die Absätze von Mountainbikes und Rennrädern wiesen dabei ähnliche Steigerungen auf wie Trekking- oder Cityräder und führten in der Branche teilweise zu einem Umsatzplus von 20 Prozent. Zum derzeitigen Bestand von 67 Millionen Fahrrädern kommen in Deutschland jedes Jahr 4,58 Millionen Räder hinzu. Trekking- und Cityräder haben einen Modellanteil von 55 Prozent.

Rolf Lemberg, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV), erkennt ebenfalls Umsatzsteigerungen, insbesondere im Service und beim Zubehör: “Bei Ersatzteilen wie Ketten und Reifen spüren wir eine deutlich erhöhte Nachfrage”. Vorhandene Fahrräder werden stärker genutzt, vermutet er.

Kein Wunder: Allein für Sprit geben die Bundesbürger im Laufe ihres Lebens rund 80.000 Euro aus – Tendenz steigend. “Mit dem Fahrrad koppelt man sich in vielen Bereichen von der Rohstoff-Preisspirale ab”, sagt Karsten Hübener, Bundesvorsitzender des ADFC. Im Schnitt geben die Deutschen laut ZIV 368 Euro für ein Rad aus. Hinzu kommt Zubehör wie ein Schloss, Bekleidung, Tachometer, Helm oder Packtaschen.

“Wer täglich per Rad unterwegs ist, sollte mindestens 600 bis 700 Euro in sein Rad samt Ausrüstung investieren”, rät Hübener. Neben den Spritkosten spart man dann langfristig auch Parkgebühren, Versicherungen, Steuern und kommt in der Werkstatt wesentlich günstiger davon. Die Stadtwerke Bochum haben nachgerechnet: Jeder der 30 Mitarbeiter, die sich 2007 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beteiligten, hat täglich allein 1,50 Euro Spritkosten gespart. “Das Fahrrad wird langfristig die kostengünstigste Art bleiben, sich zügig auf kurzen Strecken fortzubewegen”, sagt Hübener. Selbst die angekündigten Preissteigerungen beim Fahrradkauf von bis zu zehn Prozent zum Jahresende könnten diesen Effekt kaum beeinflussen.


Abnehmen mit Wundermittel?

Mittwoch, 25. Juni 2008

Wundermittel zum Abnehmen gibt es nicht. Eher gefährlich sind dubiose Diät-Medikamente, die rasanten Gewichtsverlust versprechen.
Wenn sich zu viele Pfunde angesammelt haben, dann heißt die Faustregel: Solange wie die Pölsterchen gewachsen sind, solange dauert es auch, sie wieder loszuwerden.

Der beste Weg dazu ist, den alten Trott zu verlassen, sich mehr zu bewegen und so das Verhältnis von Energiezufuhr und -abbau in eine bessere Bilanz zu bringen.

Bewegung muss nicht gleich Leistungssport sein! Ski-Langlauf und Aqua-Jogging sind zwar prima Sportarten, aber schwer in den Alltag zu integrieren. Der Weg mit dem Rad zur Arbeit kann ein täglicher Strampeleinsatz zum Fettverbrennen sein. Dabei muss die Bewegung nicht einmal besonders anstrengend sein. Lieber regelmäßig an der frischen Luft als selten übermäßig!

Der ADFC Bremen bietet mit zahlreichen geführten Touren unter www.radtouren-bremen.de weitere Motivationshilfe an, um den inneren Schweinehund zu überwinden.

Gemeinsam mit der AOK ruft der ADFC außerdem zur Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit” mit vielen Gewinnen für die Teilnehmer auf. Die Anmeldung dazu ist noch bis 31. Juli 2008 möglich.

Also, raus aus der Couch, Autoschlüssel hängen lassen und rauf aufs Rad! Die nächste ADFC-Tour wartet schon…


Fahrrad-Koordinatoren in Betrieben

Montag, 23. Juni 2008

“In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist” – das alte Sprichwort lässt sich in den Zeiten modernen Gesundheitsmanagements auch so lesen: Will ein Betrieb sich zum Wohle seiner Beschäftigten engagieren, so ist er dabei nicht selten auf eigene „gute Geister“ angewiesen: auf Kollegen, die etwa dafür sorgen, dass Anreize für mehr Bewegung so viele Mitarbeiter wie möglich erreichen.

„Betriebs-Koordinatoren“ heißen diese unerlässlichen Helfer im Rahmen der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Viele tausend Menschen in ganz Deutschland sind es, die Jahr für Jahr dafür sorgen, dass die von ADFC und AOK in die Firmen getragene Initiative dort auch erfolgreich umgesetzt wird.

Je mehr Kollegen mitradeln wollen, desto wichtiger ist es, dass einer die Fäden in der Hand hat.
Die Koordinatoren…

  • werben in ihrer Firma (Aushänge, Intranet, Besprechungen) für die Aktion;
  • sind während des dreimonatigen Aktionszeitraums (1. Juni – 31. August) Ansprechpartner für Teilnehmer, Interessierte und ggf. für die Presse;
  • sammeln die so genannten „Teammeldungen“, also die Anmeldungen aller Teilnehmer, die sich meist zu dreiköpfigen Teams zusammenschließen;
  • geben diese Teammeldungen anschließend an die AOK weiter, die somit auch erfährt, wer zuständiger Betriebs-Koordinator ist;
  • verteilen die „Aktionskalender“, auf denen die Teilnehmer ihre Radfahr-Leistung notieren und senden die ausgefüllten Kalender rechtzeitig zum Einsendeschluss an die AOK;

Viel Zeit muss man gar nicht investieren, um für ein paar Monate zum „Fahrradbeauftragten“ der eigenen Firma zu werden. Aber: Wer sich noch stärker engagieren will, hat als Betriebs-Koordinator noch weitere Möglichkeiten, z.B.:

  • mithilfe des ADFC und der AOK firmeninterne Aktionen organisieren: Infotische, Gesundheitstage, Codierungs- und Reparaturaktionen oder Fahrradausflüge;
  • das Unternehmen zum Wettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ des Umweltsenators anmelden und dabei an attraktiven Zusatzverlosungen teilnehmen;

Lust bekommen? Dann werden auch Sie 2008 zum Betriebs-Koordinator: Machen Sie „Mit dem Rad zur Arbeit“ bei Ihren Kollegen bekannt – und Ihre Firma fahrradfreundlicher!

Mehr Infos und Anmeldung gibt es unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de sowie unter www.adfc.de/gesundheit.

Information über den Bremer Zusatzwettbewerb “fahrradaktiver Betrieb” erhalten Sie von Tobias Leuze, ADFC Landesverband Bremen, tobias.leuze@adfc-bremen.de