Radfahren ist nicht nur praktisch und macht Spaß: Wer morgens mit dem Fahrrad stau- und stressfrei zur Arbeit kommt und damit seinen Kreislauf in Schwung bringt, erreicht wach, konzentriert und gut gelaunt seinen Arbeitsplatz. Dies wirkt sich nicht nur gut auf die morgendliche Stimmung aus, sondern langfristig auf die Gesundheit.
Wer regelmäßig Fahrrad fährt, kann so fit sein wie ein zehn Jahre jüngerer Mensch, der sich kaum oder selten bewegt. Das besagen Studien wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO (WHO-Charta „Verkehr, Umwelt und Gesundheit“). Denn regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden. Schon mit 30 Minuten leichter Bewegung wie Radfahren wird die körperliche Fitness besser. Das Praktische: Die halbe Stunde kann aufgeteilt werden – zum Beispiel mit den Wegen morgens zur Arbeit und am Nachmittag wieder zurück, mit kleineren Besorgungen oder der Feierabendtour.
Der ADFC Bremen bietet fast täglich eine Radtour in Bremen-Nord, Bremerhaven oder Bremen an unter www.radtouren-bremen.de
Vom Kopf bis zu den Beinen: Radfahren hat viele gesundheitliche Vorteile, wenn man regelmäßig fährt. Es ist bewegungsintensiv, beansprucht große Muskelgruppen, stärkt die Kondition und wirkt darüber hinaus auch antidepressiv. Laut Studien ließe sich fast jede zweite leichte Depression mit regelmäßiger Bewegung verhindern. Die Lunge wird in moderatem Fahrtempo gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Das kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge und schützt so vor Infekten. Regelmäßiges Radfahren stärkt auch das Herz-Kreislauf-System. Die verbesserte Pumpleistung des Herzens bringt den Blutkreislauf in Schwung. Dabei wird schädliches Cholesterin abgebaut und gleichzeitig der Fettstoffwechsel angekurbelt.
Beim Radfahren werden nicht nur die Muskulatur an den Beinen beansprucht, sondern auch an Rumpf und Bauch. Bei leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper werden auch Rücken-, Schulter- und Armmuskeln gekräftigt. Die regelmäßig beanspruchten Muskeln stützen nicht nur das Skelett, der Körper sieht obendrein auch straffer aus. Wer viel im Sitzen arbeitet, verschafft mit Radfahren den Gelenken einen wichtigen Bewegungsausgleich. Tipp: In kleinen Gängen bei hohen Kurbelumdrehungen fahren – das bewahrt das Knie vor zu starkem Druck. Leicht angewinkelte Arme dämpfen Stöße und schonen die Ellenbogen.
Aber: keine Bewegung ohne Spaß: Viel wichtiger als Höchstleistungen ist das regelmäßige Radeln in moderatem Tempo und dazu eine ausgewogene Ernährung.
Kinder wollen sich bewegen, auch mit dem Fahrrad. Für ihre Sicherheit im Straßenverkehr kommt der schulischen Radfahrausbildung eine hohe Bedeutung zu.
Die Polizei Bremen führt in den 4. Klassen eine praktische Radfahrausbildung im öffentlichen Straßenverkehr durch. So sollen die Schüler die „Verkehrswirklichkeit“ unter Anleitung eines Polizeibeamten ganz real erleben. Ziel ist es, allgemeine Verkehrsregeln und Gefahren im Straßenverkehr kennenzulernen.
Neu ist auch, dass die Polizei Bremen endlich den Fahrradführerschein abschafft. (Noch im September wurde in in der TV-Sendung buten und binnen der Fahrradführerschein als Lernziel genannt.) Der ADFC hatte seit Jahren auf die trügerische Sicherheit hingewiesen, die so ein Dokument vorgaugelt, denn auch nach der Radfahrausbildung sind Kinder vom Straßenverkehr überfordert; Eltern und Erzieher bleiben weiterhin in der Verantwortung, je nach den Fähigkeiten ihres Kindes individuell mit am Straßenverkehr teilzunehmen.
Sigrun Bösemann, Verkehrspädagogin des ADFC Bremen, befürwortet diese Entscheidung der Polizei. Sie entspricht einer schon alten Forderung des ADFC: „Aus unserer Sicht beginnt eine gute Radfahrausbildung in der Schule in der ersten und zweiten Klasse mit Übungen zur Fahrpraxis mit Roller und Fahrrad auf dem Schulgelände. Dieses Training sollte in den nächsten Schuljahren mit Trainingsfahrten im Verkehrsgeschehen (Realraum) ausgeweitet werden. Eltern tragen eine große Verantwortung für das Mobilitätsverhalten ihrer Kinder.“
Der ADFC Bremen bietet gemeinsame Kurse für Eltern und Kinder an. Die nächsten werden im Frühjahr 2010 stattfinden. Ein gutes Übungsfeld sind auch die ADFC-Fahrradtouren für Kinder und Familien.
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Vater und Sohn gefunden im Milano Fixed Archiv
Am 27. September 2009 wird nicht nur der neue Bundestag gewählt. Die Bremer Krebsgesellschaft e. V. veranstaltet an diesem Sonntag zum 9. Mal den Solidaritätslauf „Auf zur Venus“ zugunsten krebskranker Menschen.
Start ist um 10:30 Uhr am Marcusbrunnen im Bremer Bürgerpark.
Gefragt ist die aktive Unterstützung von Bremern und Butenbremern: Jeder auf besonders gekennzeichneten Rundkursen im Bürgerpark zurückgelegte Kilometer – egal ob zu Fuß oder per Fahrrad – wird von Spendern mit je 50 Cents honoriert. Der Erlös des diesjährigen Solidaritätslaufs kommt gezielten Sport- und Bewegungsangeboten bei und nach Krebserkrankungen zugute.
Untersuchungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass körperliche Bewegung nicht nur vorbeugend wirkt, sondern wahrscheinlich auch die Prognose von verschiedenen Krebserkrankungen verbessert. Vermehrte körperliche Aktivität gibt an Krebs erkrankten Menschen somit die Möglichkeit, aktiv etwas gegen die Erkrankung und für die eigene Genesung zu tun.
Eine Zweitagestour auf historischen Pfaden bietet die ADFC-Liegeradgruppe Bremen am Wochenende, 26. und 27. September 2009 an.
Die Fahrt führt zunächst nach Bruchhausen-Vilsen zur „Museumseisenbahn“. Dort kann die Werkhalle besichtigt und anschließend mit der historischen Eisenbahn nach Asendorf gefahren werden. Per Rad geht es dann weiter nach Verden, wo im Landschulheim Verdener Brunnen die Betten gemacht sind. Am Sonntag geht es zum Erbhof nach Thedinghausen und anschließend über Achim-Uesen nach Bremen zurück.
Die Tagesetappen sind zirka 65 und 45 km lang und werden in moderatem Tempo gefahren.
Anmeldung bei Enno Müller (ennomueller@web.de) oder Manfred Eichelberg (m.eichelberg@nord-com.net). Teilnehmerzahl begrenzt!
20 Euro sind für Übernachtung, Frühstück und Grillabend fällig. Verpflegung unterwegs und ggf. Zugfahrt zahlt jeder selber.
Ein neues Melkhus gibt es seit Juni 2009 in Lilienthal, direkt vor der Bremer Haustür. Es gehört zur Bio-Hofmolkerei Dehlwes in der Trupe 17 und ist täglichvon 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Wer im Landkreis Rotenburg mit dem Rad unterwegs ist und ein grünes Holzhäuschen mit rotem Dach entdeckt, sollte sich eine Pause gönnen und die frisch auf dem Hof hergestellten Milchspezialitäten kosten. Die elf Melkhus im Landkreis sind ausgestattet mit Tischen und Bänken sowie Infotafeln mit dem Radwegenetz samt Ausflugstipps. Außerdem
bekommt man dort kostenlose Infos über die Region.
Den Begleitprospekt „Landerlebnis: Melkhus – Milch und mehr“ können Interessierte beim Touristikverband Landkreis Rotenburg (Wümme) per Tel. (04261) 819 60 oder über info@tourow.de anfordern. Weitere Infos gibt es auf www.melkhus-row.de.
Der autofreie Sonntag steht ganz im Zeichen einer umweltfreundlichen Mobilität. Die Bremer City und vordere Neustadt sind für den Kraftverkehr gesperrt. Rund um die Martinistraße, im Parkhaus und im Pressehaus finden Veranstaltungen und Aktionen für Jung und Alt statt.
Mit der Riesenradtour über Bremens Hoch- und Schnellstraßen sowie über die Autobahn A 281 fordert der ADFC Bremen für den Radverkehr:
Mehr Radverkehrsförderung in Bremen
Bessere Verkehrsinfrastruktur fürs Rad
Deutliche Steigerung des Radverkehrsanteils
Dafür lädt der ADFC zu einer Genussfahrt auf makellosem, glatten Asphalt und zu einer herrlichen Aussicht von Hoch- und Schnellstraßen ein. Die familientaugliche Tour mit ein paar leichteren Steigungen und Abfahrten dauert etwa eine Stunde und endet in der Martinistraße vor und im Parkhaus. Hier warten Erfrischungen, Kräftigendes und aufregende Aktionen auf die Radler.
Start: am 6. September um 14 Uhr
auf dem Bahnhofsvorplatz
Radio Bremen wirbt mit einem Trailer für den Autofreien Tag und für die ADFC-Hochstraßentour über die Autobahn. Doch den Radiomachern ist ein kleiner Fehler unterlaufen: Trailer von Radio Bremen (mpeg).
Na, gehört?
Die Fahrraddemo über die Bremer Autobahn A 281 macht sehr viel Spaß. Doch das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der an Autos orientierte Straßenbau in Städten wie Bremen und anderswo die Quartiere zerschneidet und den Menschen Raum für Begegnungen und zum Leben nimmt.
Aus Berlin ein Kurzfilm der Bürgerinitiative „Stopp A 100!„:
500 Radfahrer können erstmalig auf der Weser-Inline-Tour am 6. September 2009 dabei sein. Die Radfahrer nutzen die gleiche Strecke wie die Inline-Skater, allerdings werden sie am Feldende, also hinter den Inline-Skater fahren. So kann es zu keinen Kollisionen kommen. An den jeweiligen Etappenstopps treffen sich dann alle wieder. Die „Fahrradtour“ ist nur auf der klassischen Route von Bremerhaven nach Bremen möglich. Für den Radtransport wird ein Sonderzug von Bremen nach Bremerhaven eingesetzt.
Die Tour endet im Zentrum des Autofreien Tages auf der Bremer Martinistraße, die an diesem Tag gesperrt ist.
„Das die Radfahrer dabei sein dürfen, ist die logische Reaktion auf die stetigen Anfragen“, so Veranstalter Jens Heeren. „Zudem kommt es auf diesem Wege vielleicht auch zu ganz neuen Teilnehmerkonstellationen“ so Heeren weiter.
ADFC-Mitglieder erhalten 25% Rabatt auf die Teilnahmegebühren.
Peter Busch, stellvertretender Vorsitzender des ADFC Bremen, hat diesen Sommertipp für die zu Hause gebliebenen:
Wer auf flachen Strecken bequem und erholsam radeln will, ist hier im Land zwischen Bremen und der Nordsee genau richtig. Viele Seen, auch Moore, Flüsse (neben den großen Strömen Elbe und Weser zu auch die Wümme, Hamme, Geeste, Lune und weitere kleinere Flüsse) begleiten die Radler auf ihren Touren zu interessanten, auch historischen Städten: Bremens Altstadt mit dem Schnoor, das Universum und Überseemuseum, Stade mit seiner Altstadt, in Bremerhaven ist u.a. das Auswandererhaus mehr als sehenswert, Cuxhaven mit den langen Badestränden und dem Wattenmeer (Kutschfahrten durchs Wattenmeer!). Nicht zu vergessen ist das Künstlerdorf Worpswede schon mal eine längere Radtour wert.
Im Spiralo des Verlag BVA „vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ wird die ca. ca. 450 km lange Rad-Route im vorderen Teil exakt in den Karten beschrieben, auch alternative Strecken, und im Anhang die Landschaft sowie die interessantesten Ziele in Text und Bild ausführlich dargestellt. Übernachtungen können von den angegebenen Touristenbüros leicht vermittelt werden. Und überall kann der Radreisende gut „shoppen“ und essen – selbstverständlich nicht nur in den Innenstädten. Alle Strecken sind gut ausgeschildert, abseits der großen Autostraßen und daher auch mit Kindern problemlos zu befahren. Empfohlen wird der Start vom Bremer Hauptbahnhof nach dem Besuch der ADFC Radstation mit dem ADFC-radort bremen, der Info-Quelle für Radtouristen in Deutschland. Beim Start kann man sich hier die reichhaltige Auswahl und auch die Bremer Stadtinformationen zeigen lassen.
Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer
Naturerlebnis im Land zwischen Elbe – Weser – Nordsee
Spiralo, Verlag BVA, Maßstab 1:75 000, € 9,95