Vorsicht: Polizeikontrollen!

Dienstag, 3. November 2009

Alle Jahre wieder warnt die Polizei Bremen in einer Pressemitteilung vor ihren Kontrollen. Besonders auf Fahrradbeleuchtung sehen es die Beamten ab und wer ungeschoren davon kommen möchte, sollte sich an die Tipps des ADFC halten. Aus Hamburg kommt diese witzige Werbung für Beleuchtung:

Die Radfahrer stellen rund ein Drittel aller im Straßenverkehr verunglückten Verkehrsteilnehmer in Bremen dar. Die Polizei Bremen widmet sich daher der Zielgruppe Radfahrer, um damit weiter schwere Unfallfolgen zu vermeiden und schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Mit den zielgerichteten Beleuchtungskontrollen in den Morgen- und Abendstunden will die Polizei Radfahrer veranlassen, sich sichtbarer zu machen. Anders als Ende letzten Jahres gibt es keine mündliche Verwarnungen und Reflektoren, sondern gleich Verwarnungsgelder bzw. Ausstellung von Mängelkarten bei festgestellten Verstößen.

Mit einer vorschriftsmäßigen Ausrüstung der Fahrräder und einer hellen und reflektierenden Kleidung schützen sich Radfahrer in der dunklen Jahreszeit am besten. Dann gibts auch kein Verwarnungsgeld.


Polizei schafft Fahrradführerschein ab

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Kinder wollen sich bewegen, auch mit dem Fahrrad. Für ihre Sicherheit im Straßenverkehr kommt der schulischen Radfahrausbildung eine hohe Bedeutung zu.

Die Polizei Bremen führt in den 4. Klassen eine praktische Radfahrausbildung im öffentlichen Straßenverkehr durch. So sollen die Schüler die „Verkehrswirklichkeit“ unter Anleitung eines Polizeibeamten ganz real erleben. Ziel ist es,  allgemeine Verkehrsregeln und Gefahren im Straßenverkehr kennenzulernen.

Neu ist auch, dass die Polizei Bremen endlich den Fahrradführerschein abschafft. (Noch im September wurde in in der TV-Sendung buten und binnen der Fahrradführerschein als Lernziel genannt.) Der ADFC hatte seit Jahren auf die trügerische Sicherheit hingewiesen, die so ein Dokument vorgaugelt, denn auch nach der Radfahrausbildung sind Kinder vom Straßenverkehr überfordert; Eltern und Erzieher bleiben weiterhin in der Verantwortung, je nach den Fähigkeiten ihres Kindes individuell mit am Straßenverkehr teilzunehmen.

Sigrun Bösemann, Verkehrspädagogin des ADFC Bremen, befürwortet diese Entscheidung der Polizei. Sie entspricht einer schon alten Forderung des ADFC: „Aus unserer Sicht beginnt eine gute Radfahrausbildung in der Schule in der ersten und zweiten Klasse mit Übungen zur Fahrpraxis mit Roller und Fahrrad auf dem Schulgelände. Dieses Training sollte in den nächsten Schuljahren mit Trainingsfahrten im Verkehrsgeschehen (Realraum) ausgeweitet werden. Eltern tragen eine große Verantwortung für das Mobilitätsverhalten ihrer Kinder.“

Der ADFC Bremen bietet gemeinsame Kurse für Eltern und Kinder an. Die nächsten werden im Frühjahr 2010 stattfinden. Ein gutes Übungsfeld sind auch die ADFC-Fahrradtouren für Kinder und Familien.

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Vater und Sohn gefunden im Milano Fixed Archiv


Straßenverkehrsordnung novelliert: Radfahrer gehören auf die Straße!

Freitag, 9. Oktober 2009

Seit 1. September 2009 bringt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) Verbesserungen für Radfahrer. Albrecht Genzel, Verkehrsexperte des ADFC Bremen, begrüßte die Gesetzesänderungen in Radio Bremen als einen Schritt in die richtige Richtung: „Wir beurteilen das durchgängig positiv, weil die Radfahrer als Fahrzeugfahrer wahrgenommen werden, während sie vorher in der StVO nur so als ‘Fußgänger Komma Radfahrer’ erwähnt wurden. Ist das jetzt eine andere Sicht. Wir hoffen, dass das jetzt auf die Verkehrsteilnehmer allgemein so wirkt, dass Radfahrer nicht die rollenden Fußgänger sind, sondern sich eben geschwindigkeitstechnisch eher dem Autoverkehr angeglichen haben.“

Autofahrer werden sich darauf einstellen müssen, dass in Zukunft mehr Radfahrer auf der Fahrbahn unterwegs sind. Denn eine wesentliche Neuerung ist, dass nicht mehr bevorzugt Radwege angelegt werden. Der bereits 1997 eingeführte Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist zukünftig dem Radweg gleichgestellt. Bundesvorsitzender Karsten Hübener: „Das Vorurteil, der Radweg sei für die Radfahrer immer am sichersten, wird endlich ausgeräumt. Radfahrer sind auf Radwegen oftmals schlecht zu sehen, was vor allem an Kreuzungen und Einfahrten gefährlich ist. Die Verkehrsplanung wird nun mehr den Bedürfnissen der Radfahrer angepasst.“ Die Radwegebenutzungspflicht ist zwar nicht generell abgeschafft, soll aber auf ein erforderliches Maß beschränkt werden.

Zukünftig gelten Ampeln für die Fahrbahn auch für Radfahrer. Nach Fußgängerampeln mit ihren kurzen Grünphasen müssen sie sich dann nicht mehr richten. Sind Radfahrer auf Radwegen oder Radfahrstreifen unterwegs, sind dort vorhandene Fahrradampeln weiterhin zu beachten.

Die ebenfalls geänderten Verwaltungsvorschriften zur StVO werden Radfahrern Umwege ersparen. Einbahnstraßen können nun leichter für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet werden. Sackgassenschilder können künftig ganz offiziell mit einem Aufkleber gekennzeichnet werden, der zeigt, dass ein Durchkommen für Radfahrer oder Fußgänger möglich ist.

Auch der Berliner ADFC Landesvorsitzende zeigt sich optimistisch über die positiven Wirkungen der neuen StVO in einem Interview im Berliner Radio EINS:

Interview


Fahrraddieb gestellt

Mittwoch, 23. September 2009

Wie die Polizei Bremen am Montag mitteilte, wurde in Bremen-Findorff ein Fahrraddieb von zwei Zeugen gestellt. Obwohl er sich mit Fahrrad und Fäusten wehrte, wurde der Dieb letzten Endes festgenommen.

Eine 70 Jahre alte Frau hatte glücklicherweise gesehen, dass ein Dieb mit ihrem Fahrrad davonfuhr. Sie konnte die beiden Zeugen darauf aufmerksam machen, die den Dieb durch mehrere Straßen bis zur Bregenzer Straße verfolgten. Dort warf er das Fahrrad seinen Verfolgern entgegen, konnte aber festgehalten werden. Ein Zeuge erhielt dabei einen Faustschlag ins Gesicht. Unterstützung kam schließlich von einem Polizeibeamten, der auf das Geschehen aufmerksam geworden war.

Die 70 Jahre alte Eigentümerin erhielt im Anschluss an die Festnahme ihr Fahrrad zurück. Der Fahrraddieb ist amtlich bereits bekannt.

Der ADFC empfiehlt: 1. Fahrrad abschließen, 2. mit einem guten Schloss und 3. an einen festen Mast, Zaun oder Anlehnbügel

Der ADFC empfiehlt: 1. Fahrrad abschließen, 2. mit einem guten Schloss und 3. an einen festen Mast, Zaun oder Anlehnbügel... also fast genau so wie auf diesem nicht ganz vorbildichen Foto

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Dummheit gefunden im Milano Fixed Archiv

Diebstahlprävention Codiert oder registriert? Das ist hier die Frage!

Freitag, 18. September 2009

Frisch EIN-graviert beim Bremer Fahrradfestival = Gut geschützt

1996 hat der ADFC beim Bremer Fahrradfestival erstmals ein Fahrrad in Bremen codiert. Es war das Dienstrad des damaligen Bremer Polizeipräsidenten.

Seither haben Polizei, ADFC und Fahrradhändler zig-tausend Fahrräder nach dem sogenannten „EIN-Code“ graviert*, das heißt mit einer „Eigentümer-Identifizierungs-Nummer“ versehen.

Eigentümerdaten verschlüsselt in den Rahmen zu gravieren wurde somit zum Standard.

Das Verfahren hat bundesweit die Innenministerkonferenz 1997 mit ihrer Empfehlung als Maßnahme gegen Fahrraddiebstahl sozusagen geadelt.

* den Code maximal 0,2 mm tief in den Rahmen „einritzen“

Der EIN-gravierte Code

Der EIN-Code kann leicht entschlüsselt und ein aufgefundenes Rad seinem Besitzer zurückgegeben werden. Das dafür notwendige Straßenverzeichnis ist allen beteiligten Stellen zugänglich. Da codierte Räder die Initialen des Eigentümers tragen, ist auch ein „Grobcheck“ auf dem Flohmarkt möglich. Das macht EIN-codierte Räder für Diebe uninteressant.  Zusätzlich erschwert die Gravur des Codes den Verkauf gestohlener Fahrräder, da sich diese kaum entfernen lässt.

Die Registrierung

Seit dem Frühjahr 2009 ist die Bremer Polizei, wie zuvor in den „Fahrradhochburgen“ Oldenburg und Münster, dazu übergegangen, Räder zu registrieren anstatt zu codieren. Dies soll „zu einem noch besseren Diebstahlschutz führen“, so die Polizei.

Das Fahrrad erhält einen Aufkleber mit einer beliebigen fortlaufenden Nummer. Gleichzeitig werden in einer polizeilichen Datenbank Eigentümer- und Fahrraddaten erfasst (u.a. Rahmennummer wie sonst in einem „Fahrradpass“). Die Polizei kann dadurch nach eigener Einschätzung wesentlich mehr Fahrräder gegen Diebstahl schützen. Ein fertig nummerierter Aufkleber ist schneller angebracht als ein individuell zu ermittelnder und zu gravierender Code. Das Verfahren ist für die Bürger kostenlos.

Die Fragen

Seine Robustheit muss der Aufkleber noch in der Praxis beweisen, denn das Material dürfte sowohl mechanischen Entfernungsversuchen als auch Heißluft oder Lösungsmitteln kaum dauerhaft widerstehen können. Die Polizei verspricht aber, durch die zusätzlich registrierten Fahrraddaten sichergestellte Fahrräder ihren BesitzerInnen wieder zuordnen zu können.

Ein weiterer Nachteil der neuen Registrierung gegenüber dem EIN-Code ist die erforderliche polizeiliche Datenbank, die in
den Revieren bedient und gepflegt werden muss. Bisher handelt es sich um regionale Insellösungen für jede Stadt. Von einer bundesweiten Vernetzung ist bislang nicht die Rede.

Das Fazit des ADFC

ADFC-Technik-Experte Wolfgang Reiche: „An erster Stelle gegen Fahrraddiebstahl steht ein gutes Schloss.

Und natürlich ist Registrieren besser als Nichtstun.

So lange jedoch die Fahrradindustrie keine weltweit gültige Rahmennummerierung verwendet, bietet für den ADFC die Gravur des EIN-Codes in den Fahrradrahmen die größtmögliche dauerhafte Sicherheit.

In Fällen, wo eine Gravur nicht möglich oder unerwünscht ist, empfiehlt der ADFC die Klebeetiketten. Zum Beispiel bei Kinderrädern, deren Rahmen häufig für die Gravurmaschine zu klein sind. Und bei Rahmen aus Carbon verbietet das Material eine Gravur.“

ADFC Bremen und Oldenburg prüfen derzeit die Möglichkeit, alternativ zur Gravur ein Klebeetikett mit EIN-Code anzubieten. Dann kann der Kunde wählen, wie er sein Rad sichern möchte.

Reiche: „Der einheitliche EIN-Code ist anerkannt sicher, unbürokratisch und dauerhaft. Nur sollte der einzige Nachteil des EIN-Codes beseitigt werden: Er wird bislang nur in Deutschland benutzt.“ Weitere Infos zur Fahrradcodierung und zum Diebstahlschutz bietet der ADFC auf www.adfc.de

Aktuelle Codiertermine in der Region sind auf www.adfc-bremen.de.

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Foto oben: Hannah Grundey
Foto unten: Gernot Lucks

Akzeptanz-Aktion in der Pappelstraße

Montag, 10. August 2009

Am Samstag, 15. August 2009 findet von 10 bis 12 Uhr auf dem Delmemarkt eine Aktion für mehr gegenseitige Akzeptanz im Verkehrsalltag statt.

Hintergrund ist, dass beim Umbau der Pappelstraße vor einigen Jahren auf Radwege verzichtet wurde – dafür sollten breitere Gehwege zum Flanieren entstehen. Shoppen und das Straßenleben in der Pappelstraße wurden dadurch deutlich verbessert. Radfahrer benutzen seitdem die Fahrbahn.

Für mehr Verkehrssicherheit und weniger Lärm und Abgase wurde die Pappelstraße zur Tempo-30-Zone.

Doch häufig gelingt das Miteinander auf der Straße nicht: Auto- und Busfahrer fahren zu schnell und überholen Radfahrer zu dicht. Radfahrer weichen auf die Gehwege aus und gefährden dort Fußgänger.

Ein Bündnis von ADFC Bremen, Polizei, Wirtschaftsinteressenring Neustadt und dem Ortsamt möchte mit der Aktion am Samstag erreichen, dass alle Verkehrsteilnehmer/innen mehr Rücksicht zeigen, ganz besonders in der Pappelstraße.

Fragen und Anregungen nimmt das Ortsamt unter Tel.: (0421) 361 81 85 gerne entgegen.

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film gefunde bei the bikescape podcast, kann jemand Tschechisch übersetzen?

Polizei stellt Diebesgut sicher

Freitag, 7. August 2009

Seit der Gründung der polizeilichen Ermittlungsgruppe EG 24 „Fahrrad“ macht die Polizei in Bremen immer wieder erfolgreich Aktionen gegen Fahrraddiebe und Hehler.

So gab die Polizei am 3. August bekannt, dass sie in Kellerräumen und Garage eines 67 Jahre alten Mannes in Woltmershausen 12 gestohlene hochwertige Fahrräder sichergestellt hat. Der Rentner gab an, die Fahrräder regelmäßig von einem drogensüchtigen Mann zu kaufen und anschließend mit Gewinn auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Über die Datenbank der Ermittlungsgruppe Fahrrad konnten bereits zwei als gestohlen gemeldete Fahrräder zugeordnet werden.

Desweiteren überprüften Beamte der Ermittlungsgruppe Fahrrad einen 37 Jahre alten Mann auf dem Kajenmarkt an der Tiefer, der dort ein Fahrrad für 30 Euro zum Verkauf anbot. Das Rad wurde ebenfalls sichergestellt. Die Ermittlungen dauern in beiden Fällen an.

Fotos der noch nicht zugeordneten Fahrräder sind auf der Homepage www.Polizei.Bremen.de einsehbar. Wer sein gestohlenes Eigentum dort wieder zu erkennen glaubt, wende sich an die Ermittlungsgruppe Fahrrad unter der Rufnummer 362-16118 bzw. 16125 oder eg24fahrrad@polizei.bremen.de.

Die Polizei Bremen warnt immer wieder vor dem Ankauf von Fahrrädern, die offensichtlich weit unter Preis angeboten werden. Käufer solcher Räder können rechtlich kein Eigentum daran erwerben und müssen mit einer Anzeige wegen Hehlerei rechnen. Der ADFC Bremen organisiert regelmäßig einen kontrollierten Gebrauchtfahrradmarkt an, bei dem die Verkäufer eines Rades in einem Fahrradpass mit ihren Personaldaten erfasst werden. Außerdem empfiehlt der ADFC Bremen, das eigenen Fahrrad mit einer Fahrradcodierung zu sichern.

Bevor der Dieb kommt: gut abschließen!

Bevor der Dieb kommt: gut abschließen!

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Schloss-Fan gefunden im Milano Fixed Archiv

Polizei findet über Internet Ledersättel und gestohlene Fahrräder

Montag, 22. Juni 2009

Wie die Polizei mitteilte, zeigten bereits vor drei Wochen zwei Bremer Bürger den Diebstahl ihrer Lederfahrradsättel an. In großen Internet-Auktionsplattformen konnten die entwendeten Sättel ausgemacht und durch die Opfer selber ersteigert werden.

Weitere Ermittlungen der Polizei förderten die Wohnadresse des 19 Jahre alten Anbieters zu Tage. Am vergangenen Montag konnte die Polizei bei dem Mann in Bremer Steintor neun Fahrräder, die offensichtlich aus Diebstählen stammen, sicherstellen.

Bereits vier Räder wurden ihren rechtmäßigen Besitzern zugeordnet. Fotos der sichergestellten Räder befinden sich auf den Internetseiten der Polizei unter www.polizei.bremen.de/fahndung.

Dass Fahrraddiebe in aller Öffentlichkeit häufig ungestört vorgehen können, zeigt folgender Film aus New York, der allerdings ebensogut auch in Bremen gedreht worden sein könnte:

Der ADFC Bremen bietet jeden 1. und 3. Samstag im Monat die Fahrrad-Codierung an. Dabei wird ein Code in den Rahmen eingraviert, der viele Diebe abschreckt. Gestohlene, jedoch wieder aufgefundene Fahrräder können den Besitzern leichter zugeordnet werden.

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Film gefunden in The Bike Projekt Blog

Verkehrssicherheitstag am Samstag

Donnerstag, 18. Juni 2009

Weil bald Urlaub ist, bietet die Polizei in Bremen am Samstag, 20. Juni 2009 einen „Tag der Verkehrssicherheit“ an. In der Zeit von 10-14 Uhr gibt es auf dem Domshof Infos zur Sicherheit beim Autofahren im Urlaub.

Damit möchte die Polizei eine öffentliche Diskussion zum Thema Verkehrssicherheit initiieren. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das richtige Beladen von Fahrzeugen und die Sicherheit von Menschen in Fahrzeugen gelegt. Auch zur Fahrradmitnahme mit Kraftfahrzeugen wird beraten.

Eine Helmpflicht für PKW-Insassen wird dort allerdings nicht diskutiert, obwohl mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten laut Bundesamt für Statistik PKW-Insassen sind.

In der Pressemitteilung der Polizei spielt auch die Sicherung von Personen außerhalb von Kraftfahrzeugen keine Rolle. Obwohl von Autofahrern eine Gefahrenpotential für Radfahrer und Fußgänger ausgeht, wird ein verpflichtender Einsatz von Airbags an der Kfz-Außenseite auch noch nicht diskutiert. Simulationen zu der Schutzwirkung von Außen-Airbags können auf der Homepage des niederländischen Fietserbond betrachtet werden.

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Foto oben gefunden bei Copenhagenize.com
Foto unten gefunden bei Bike é Meio de Transporte!

Polizei findet Bremer Fahrräder in Hamburg

Donnerstag, 28. Mai 2009

Vor wenigen Tagen wurden bei einem Hehler in Hamburg von der dortigen Polizei sieben Fahrräder sichergestellt. Es handelt sich dabei um ein auffälliges BMX-Fahrrad und fünf Damen- und Herren-Hollandfahrräder. Der Hehler gab an, die Räder in Bremen erworben zu haben. Durch die Sonderermittlungsgruppe Fahrrad (EG 24) wurde bisher ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad zugeordnet. Fotos der noch nicht zugeordneten Fahrräder sind auf der Homepage der Polizei Bremen einsehbar.

Wie kann ich das Risiko vermindern, dass mein Fahrrad gestohlen wird?

Dazu gibt ein englischer Film von Quickrelease.tv ein paar Tipps:

Der ADFC Bremen codiert regelmäßig an jedem 1. und 3. Samstag im Monat von 10 – 13 Uhr Fahrräder in der ADFC Radstation Bremen. Das schreckt Diebe ab und bringt bei manchen Fahrradversicherungen einen Rabatt. Mehr zur Codierung HIER.