das Mörderrad – ein Thriller zu Halloween

Freitag, 30. Oktober 2009

Heute nacht ist Halloween, das Fest an dem uns die Geister aus der anderen Welt besuchen. Das dabei manchmal auch ein Fahrrad ganz begeistert Lenkung und Führung übernimmt, kann dabei schomal passieren: so wie in diesem Ghost-Bike-Film der ganz harmlos startet, aber schrecklich endet.

Viel Spaß am Halloween-Wochenende. Und mit dem Fahrrad treiben wir lieber keinen Schabernack. Das bleibt besser draußen vor der Tür!


Roland Huhn im TV-Magazin „Ansichten“

Dienstag, 20. Oktober 2009

Immer diese Radfahrer! So lautet der Titel des TV-Plausch-Magazins „Ansichten“ vom vergangenen Donnerstag, 15.10.2009 in Radio Bremen. Anlass ist der 30. Geburtstag des ADFC

Der Titel passst, denn kein Klischee ist dem Moderator Dirk Meißner zu billig, um es in seiner Sendung vorzustellen. Immerhin hält sein Interviewpartner Roland Huhn, Rechtsexperte des ADFC Bundesverband, dagegen.

Ob es um das Vorurteil geht, Radfahrer seien schlimmere Raser als Autofahrer oder ob Radfahren an sich eine Ideologie sei, auch eine Falschinformation über eine „Vorschrift“ zum Helmtragen – Roland Huhn stellt das richtig. Auch über die Gründung des ADFC vor 30 Jahren, Fahrradvorlieben, Urlaub und Putzen plauschen die beiden Männer.


Autofreier Tag – der Film!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Am Freitag, 2. Oktober 2009 wird um 18:08 Uhr im Regionalsender Radioweser TV ein Film zum Autofreien Tag am ersten Septembersonntag in der Bremer Innenstand gesendet.

Der ambitionierte Filmemacher und Fahrradfan Werner Bartsch scheute kein Risiko um Programmpunkte wie Rhönradturnen und BMX-Rampen-Shows dafür aufzunehmen.

Selbst bei der ADFC-Riesenradtour war er mit seiner Einhandkamera dabei und interviewte den ADFC-Vorsitzenden Ludger Koopmann wie auch den Bremer Umweltsenator Dr. Reinhard Loske.

Der Filmbeitrag dauert 22 Minuten und gibt einen wunderbaren Rückblick auf den ersten Autofreien Sonntag unter dem Motto „Freie fahrt für’s Klima!“

Radioweser TV wird in Bremen und Umland über Kabelkanal 12 und über TV-Stream gesendet.


Sonntag, 6. September: ADFC Demo auf der Autobahn

Samstag, 5. September 2009

Am 6. September 2009 startet die ADFC-Hochstraßentour um 14 Uhr ab Hauptbahnhof Bremen über die B 6 und die A 281.

mehr dazu HIER

Und weils terminlich gut passt der Aufruf zur Fahrraddemo in Sao Paolo:

Solidarische Grüße und gutes Gelingen auch den Radfahrer/innen in Brasiliens Hauptstadt!

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Grafik: apocalipse motorizado

Schüler erfinden Saugnapf-Fahrradmantel

Freitag, 4. September 2009

Autofreier Tag am 6. September in der Martinistraße, Bremen.

Es gibt schon wirklich außergewöhnliche Erfindungen und Fahrräder, die besonders in Städten sehr nützlich sind.
Besonders nützlich weil Fahrradwege häufig zugeparkt, unbefahrbar oder Baustellen sind.
Die Idee des Saugnapf-Fahrradmantels ist zwar beim autofreien Tag am 6. September 2009 ebenso wenig zu sehen wie das britische Walking Bike, welches ein englischer Designer gefunden hat.
Aber einige verrückte Räder, auch E-Bikes und Segways sind in der Martinistraße und können ausprobiert werden!


Historische Hochräder besuchen Bremen

Donnerstag, 27. August 2009

Am Sonntag, 6. September 2009 ist die Bremer Innenstadt autofrei. Ein Veranstaltungszentrum ist auf der gesperrten Martinistraße (zwischen Brill und Tiefer) sowie im Parkhaus Pressehaus auf allen Ebenen. Auf den Straßen der vorderen Neustadt und auf dem Wallring rund um die Altstadt dürfen Fußgänger und Radfahrer/innen flanieren – ohne Autoabgas, Lärm und Ampelrot. Denn dieser Tag steht ganz im Zeichen des Klimaschutz.

Enno Brinckmann, passionierter Hochradfahrer aus Leer, erfuhr jüngst davon. „Das klingt ja gut“, sagte er sich, „da möchte ich gerne mitmachen.“ Darum will er mit seinem historischen Hochrad von Leer nach Bremen fahren. Natürlich legt er einen Teil der Strecke mit dem Zug zurück, denn sonst wäre die Anreise doch etwas unkomfortabel.

Auch der Leeraner Friseurmeister Gerd Düselder schließt sich mit Freunden an und besucht Bremens ersten autofreien Tag mit seinem Hochrad. Wer die Truppe sehen will, sollte auch über den Wallring um die Altstadt flanieren oder mit einem der Rikschas, Konferenzbikes oder 30-Personen-Tandems mitfahren.

Weitere Infos zum autofreien Sonntag in Bremen sind auf der ADFC-Homepage.

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Mit dem Live-Zeichentrickfilm von Andrea Dofman wird auf bunte Weise deutlich, warum der autofreie Sonntag und viele weitere Maßnahmen für einen wachsenden Radverkehr überall auf der Welt wichtig sind:

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Foto oben: Ehler Cuno, Leer
Foto unten: Düselder
Film gefunden in copenhagenize

ADFC Riesenradtour auf der A 281

Mittwoch, 26. August 2009

Hochstraße: kein Auto, aber ganz viel Fahrrad am 6.09.09!

Am autofreien Sonntag geht es mit dem ADFC über Bremens feinsten Asphalt, der sonst ausschließlich den Autos vorbehalten ist.

Diesmal sind sogar die Oldenburgerstraße und die neue Autobahn A 281 mit eingeplant.

Die Hochstraßentour wird in einem mäßigen Familien-Tempo gefahren, ist zirka zehn Kilometer lang und dauert eine gute Stunde.

Ziel ist das Parkhaus in der autofreien Martinistraße. Anmeldung ist nicht erforderlich.

Start: 6. September 2009, 14 Uhr, Bahnhofsvorplatz.

weitere Infos

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Die Fahrraddemo über die Bremer Autobahn A 281 macht sehr viel Spaß. Doch das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass der an Autos orientierte Straßenbau in Städten wie Bremen und anderswo die Quartiere zerschneidet und den Menschen Raum für Begegnungen und zum Leben nimmt.
Aus Berlin ein Kurzfilm der Bürgerinitiative „Stopp A 100!„:

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Foto: Innere Mission
Film gefunden bei Critical Mass Berlin

JazzFolk+Bike in Syke

Montag, 24. August 2009

5-6-7 – das ist leicht zu merken: Am 5. und 6. September findet das 7. JazzFolk+Bike-Wochenende in Syke statt.

Mit dem Fahrrad von Konzert zu Konzert flanieren, durch die ursprünglichen Syker Wälder, ollen Dorfsprengel und entlang der atemberaubenden Panoramen auf das Urstromtal der Weser. Das ist die Idee der Organisatoren.

Die Konzerte finden entsprechend an urigen Orten statt, z.B. in der Diele des reetgedeckten Fachwerkhauses des Syker Kreismuseums und in der sagenumwobene Wolfsschlucht im Buchenwald des Syker Friedeholz.

Dort gibt’s Musik aus aller Welt, ein buntes Programm, dass sich mit der Breminale messen kann.


Tipps gegen Fahrrad-Diebstahl

Mittwoch, 19. August 2009

Rund 400.000 Fahrräder werden jährlich in Deutschland als gestohlen gemeldet. Das sind mehr als 1.000 Fahrraddiebstähle pro Tag. Auch wenn die Polizei immer wieder erfolgreich Fahrraddiebe erwischt (wie am vergangenen Samstag in Bremen): Für die Betroffenen ist der Verlust ärgerlich – nicht nur wegen des finanziellen und ideellen Verlustes, sondern weil sie vielleicht für einige Zeit anders zur Arbeit kommen müssen.

Der ADFC hat einige Tipps gegen Rad-Klau parat:

1. Die wichtigste Regel lautet: Nicht nur abschließen, sondern anschließen! Lediglich abgeschlossene Fahrräder kann jeder Gelegenheitsdieb leicht wegtragen. Daher soll das Fahrrad immer an einen fest verankerten Fahrradständer oder an einen Straßenschildmast angeschlossen werden.

2. Je sichtbarer, desto besser: Am besten parken Fahrräder an belebten Plätzen. Zu Hause steht das Rad am besten im Keller, auch im Betrieb ist ein sicherer Raum mit guten Abstellmöglichkeiten die bessere Wahl als draußen vor der Tür.

3. Maximal drei Minuten versucht es ein Dieb auf offener Straße, ein Schloss zu knacken. Das fällt ihm schwerer, wenn das Fahrrad mit einem hochwertigen Schloss gesichert ist. Zu den als sicher geltenden Schlössern gehören hochwertige Bügelschlösser und Panzerkabel- oder Kettenschlösser von Markenherstellern. Mit sogenannten „Geschenkbändern“ wie dünnen Spiral- und anderen Billigschlössern wird hingegen am falschen Ende gespart. Als Faustregel empfiehlt der ADFC, etwa zehn Prozent des Kaufpreises für das Schloss auszugeben. Mit einem zweiten Schloss, das auch günstiger sein kann, wird es dem Dieb noch schwerer gemacht. Denn so dauert das Schlossknacken nicht nur länger, meist haben sich Fahrraddiebe auf einen Schlosstypen spezialisiert.

4. Mit einem eingravierten Code oder einem Code-Aufkleber wird das Rad für Fahrraddiebe unattraktiv. Der Code erschwert den „Weiterverkauf“, und die Polizei kann dem Besitzer das Rad leichter zuordnen. Auch mit einem Fahrradpass haben die Besitzer bei der Polizei bessere Chancen. Er ist zwar kein Eigentumsnachweis, aber eine gute Gedächtnisstütze für technische Details, die im Pass vermerkt werden. Auch die Rahmennummer sollte darin notiert werden. Fahrradcodierungen bieten der ADFC Bremen jeden 1. und 3. Samstag in Monat, 10-13 Uhr an.

5. Wer sich gegen den finanziellen Schaden beim Fahrradklau absichern möchte, kann sein Rad gegen Diebstahl versichern. Das geht entweder über die Hausratsversicherung oder über spezielle Fahrradversicherungen.

Diese Tipps kommen vom Team der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Weitere Tipps gegen Fahrradklau und zum richtigen Anschließen gibt es auf www.adfc.de/diebstahl.

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Aus dem Land der digitalen Mythen und Sagen kommt der  Superman, der gestohlene Fahrräder aus Kellerverliessen befreit; witzige Werbung für Fahrradregistrierung in Polen:

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Werbe-Superman gefunden auf Lodz Cycle Chic

Urban Art in der Weserburg

Dienstag, 28. Juli 2009

Wer mit offenen Augen Bremen erlebt findet an manchen Wänden in der Stadt merkwürdige Schablonengraffitis. Richtig wahrnehmbar sind sie eigentlich nur für Spaziergänger und Fahrradfahrer/innen.

Manche Menschen sammeln diese Bilder, so auch Rik Reinking. Graffitis und andere als „Urban Art“ kategorisierten Kunstwerke hat der Hamburger Sammler zusammengetragen. Seine Sammlung wird noch bis 30. August 2009 in der Weserburg, dem Museum für Moderne Kunst, ausgestellt.

Und da der Film von BluBlu.org nicht Bestandteil der Ausstellung, doch sehr schön und passend ist, soll er hier gezeigt werden:

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Bild: weserburg
Film gefunden bei connected to all