„Man muss eben Lobbyist sein ….“ ( Jan Tebbe)

Freitag, 13. November 2009

Kommentar von Jan Brüning

Ja, wir sind Lobbyisten. Wir vertreten Interessen. Unsere Interessen als Radfahrer im Alltag und in der Freizeit. Wir haben einiges durchsetzen
können, vieles noch nicht.

In zwei Richtungen gefahrlos befahrbare Einbahnstraßen, komfortable Radstationen, erfolgreiche Aktionen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“, jede Menge Radtouren, das Fahrrad als allgemein akzeptiertes modernes Verkehrsmittel und ein starker Verband,der die Interessen der Radfahrer vertritt – alles heute Selbstverständlichkeiten für Menschen, die wie ich, zur Zeit der ADFC-Gründung noch gar nicht auf der Welt waren Umweltschutz ist kein Nebenthema mehr.

Er steht auf der Agenda der ganz großen Politik. Die Erkenntnis, dass das Verkehrsmittel Fahrrad den zusammenbrechenden Stadtverkehr entlasten kann und stärker in die Stadtplanung eingebunden wird, ist auch unser Verdienst. Auch wer auf zwei nicht motorisierten Rädern zur Arbeit fährt, wer schwärmerisch vonseinem neuen und mit allen damals  nicht erdenklichen Extras ausgestattetem „Bike“ erzählt, wer seinen Urlaub mit vollen Packtaschen in Regen und Hitze verbringt – all diese Menschen werden nicht mehr belächelt.

Keine Exoten, ganz normaler deutscher Durchschnitt. Normal ist leider aber auch, dass nicht alle Rad fahren oder sich ein Fahrrad leisten können. Damit ist ihnen zwarauch Freude, vor allem aber Mobilität  und Selbstständigkeit genommen. Ich meine: Das darf nicht sein! Mehr soziales Engagement könnte das Profil des ADFC künftig ergänzen. Dass darüber die erfolgreichen „Urtugenden“ – Verkehrspolitik und, ja, Freizeitgestaltung
– nicht vernachlässigt werden dürfen, versteht sich von selbst.

In diesem Sinne: Es ist viel erreicht, es fehlt noch vieles und ein Ende istnicht abzusehen.

Foto: Hannah Grundey


Arbeitskreis Mitgliederwerbung

Mittwoch, 30. September 2009

Mitgliederwerbung beim ADFC

Unter dem Motto „Viele bewirken viel“ wollen die Arbeitskreismitglieder den ADFC als Lobby der RadfahrerInnen stärken.

Denn ein mitgliederstarker Verein kann der Politik und Verwaltung gegenüber mit mehr Gewicht auftreten und wirkungsvoller agieren.

Über 120 000 Mitglieder sind bundesweit dabei, in Bremen über 2 800. Damit es noch mehr werden, sind die Arbeitskreismitglieder auf ADFC Veranstaltungen aktiv. Die Treffen zur Planung der Einsätze und zum Feiern der Erfolge finden je nach Bedarf statt.
Kontakt: antje.hoffmann@adfc-bremen.de


Neues Leitungsteam des ADFC Arbeitskreis Radtouren

Mittwoch, 15. April 2009

Der Arbeitskreis Radtouren des ADFC Bremen hat seit März 2009 ein neues Leitungsteam. Die Radtourenleiter/innen des Arbeitskreises lassen sich von vier Kolleg/innen vertreten. Neben dem „alten Hasen“ Achim Werner und dem stellvertretenden ADFC-Vorsitzenden Hans-Joachim Reimann wurden die altgediente Radtourenleiterin Sylvia Schelb und der Vorsitzende der ADFC-Ortsgruppe Bremen-Nord neu ins Team gewählt.

Nach mehrjährigem Engagement hatten sich die Radtourenleiterinnen Helga Klein und Barbara Zierke aus dem Leitungsteam zurückgezogen. Barbara Zierke macht als Tourenleiterin weiterhin ihre Angebote; und die Stadtführerin Helga Klein ist bei den ADFC-Riesenradtouren und Fahrraddemonstrationen dabei.

Die Touren der ADFC-Radtourenleiter können unter www.radtouren-bremen.de abgerufen werden.

Das Leitungsteam des ADFC-Arbeitskreis Radtouren, vlnr: Klaus Wilske, Sylvia Schelb, Achim Werner, Hans-Joachim Reimann.

Das Leitungsteam des ADFC-Arbeitskreis Radtouren, vlnr: Klaus Wilske, Sylvia Schelb, Achim Werner, Hans-Joachim Reimann.

____________________
Foto: Hannah Grundey

Seminar: Wie leite ich eine Radtour?

Mittwoch, 25. März 2009

Wer Gruppentouren systematisch planen und sicher durchführen will, braucht gutes Know-how. Das bieten die ADFC-Tourenleiterseminare. In Bremen findet das nächste vom 15.-17. Mai 2009 statt.

Streckenauswahl, Zeitplanung, der souveräne Umgang mit Pannen, das Verhalten bei Unfällen sowie Rechts- und Haftungsfragen werden behandelt. Das Seminar ist Pflicht-Programm für jene, die beim ADFC Touren leiten möchten. Aber auch Interessierte aus anderen Organisationen und Vereinen können gern daran teilnehmen, sofern noch Platz ist. Eine frühe Anmeldung ist ratsam.

Das ausführliche Programm und die Anmeldung für das Bremer Seminar gibt es auf www.adfc-bremen.de.
Es findet (abweichend von der Ankündigung in der Fahrradzeitung pedal 1/09) vom 15. bis 17. Mai 2009 in der ADFC Radstation Bremen statt.

Kontakt: wolfgang.reiche@adfc-bremen.de
Telefon (0421) 790 17 57,

Ein weiteres Seminar, welches der ADFC Niedersachsen im April anbietet, ist bereits ausgebucht.

___________________
Foto: ADFC Bremen

Was macht eigentlich das ADFC radort bremen-Team?

Freitag, 13. März 2009

Viele ADFC-Aktive engagieren sich in einem ADFC-Arbeitskreis. Neben ihrer Beschäftigung mit Fachthemen planen die Aktiven hier außerdem ihre Weiterbildung und feiern Erfolge.

Heute wird das Team des ADFC radort bremen vorgestellt:

Die Ratgeber. Sie sind der Erstkontakt für viele Menschen, die sich an den ADFC wenden. Sie sorgen dafür, dass Ratsuchende und Kunden bekommen, was sie brauchen: den Insidertipp für die Tour, die passende Karte für den nächsten Urlaub, die Verbindung zur kompetenten Ansprechpartnerin und einen Platz fürs Fahrrad in der Radstation.

Zum Team des ADFC radort bremen

Kontakt: marion.brueggemann@adfc-bremen.de


ADFC-Dachgeber für Radreisende

Montag, 2. März 2009

Für Radreisende, die gerne Land und Leute kennen lernen, gibt es ein Übernachtungsverzeichnis, das vor allem das „Leute kennenlernen“ leicht macht: der ADFC-Dachgeber.

In diesem deutschlandweit flächendeckenden Verzeichnis sind kostenfreie (!) Unterkünfte eingetragen, bei denen Tourenradler/innen für eine Nacht und nach vorheriger Absprache bleiben können. Voraussetzung ist, dass der Radler selbst im Dachgeber-Verzeichnis eingetragen ist und anderen Mitgliedern auf deren Touren ebenso eine Schlafgelegenheit anbietet. Natürlich immer nach vorheriger Absprache!

Es gibt sogar ähnliche Verzeichnisse für Österreich, die Schweiz, Frankreich, Dänemark und Italien. Die Mitglieder des Dachgebers dürfen die ausländischen Verzeichnisse nutzen – und bekommen vielleicht auch einmal Übernachtungsgäste aus diesen Ländern.

Der Beitritt zum Dachgeber kostet eine jährliche Schutzgebühr von 15 Euro; ADFC-Mitglieder zahlen nur 10 Euro. Dafür gibt es das Verzeichnis mit den eingetragenen Schlafplätzen.

Der Herausgeber des Dachgeber, Wolfgang Reiche, hat just dieser Tage das Verzeichnis für das Jahr 2009 fertiggestellt und den Mitgliedern per Post zugesendet. Beim Kuvertieren, Adressieren und auf dem Weg zur Post half ihm eine wackere Schar ehrenamtlich Aktiver des ADFC Landesverband Bremen.

Der Dachgeber wird eingetütet mit den fleißigen Helfer/innen des ADFC Bremen: Johannes Hofmeister, Gisela Schröder, Rainer Böhle, Jürgen Wiese, Wolfgang Reiche und Helmut Schumacher.

...sauber eintüten...

...sauber eintüten...

Sortiert aufstapeln...

...sortiert aufstapeln...

... und ab zur Post!

... und ab zur Post!

____________________________
alle Fotos: Hannah Grundey

Freiwilligenbörse in der Unteren Rathaushalle

Freitag, 30. Januar 2009

Am Sonntag, 1. Februar 2009 findet die Bremer Freiwilligenbörse Aktivoli in der Unteren Rathaushalle von 11-17 Uhr statt. Zahlreiche Organisationen werben dort für  ehrenamtliches Engagement. Außerdem werden in der Wittheitsstube und in der Oberen Rathaushalle Vorträge gehalten und Workshops angeboten, bei denen ganz praktische und konkrete Fragen beantwortet werden sollen.

Im ADFC bezeichnen sich die Freiwilligen selbst als „Aktive“.
Ungefähr 200 ADFC-Aktive machen in Bremen viel Wirbel fürs Radfahren. Sie engagieren in vielen Projekten und Aktionen, in Arbeitsgruppen, als Radtourenleiter/innen oder Berater/innen des ADFC radort bremen. Manchen liegt es mehr, im Hintergrund für eine bessere Verkehrspolitik zu sorgen. Andere sind froh, wenn sie am Infostand mit vielen Menschen in Kontakt kommen können.

Bei der Aktivoli ist der ADFC in 2009 zwar nicht dabei, aber eine unsortierte Übersicht über ehrenamtliches Engagement gibt es hier unter der Kategorie Ehrenamt. Weitere Informationen befinden sich auf www.adfc-bremen.de. Und natürlich per Telefon: (0421) 70 11 79 oder per E-Mail: info@adfc-bremen.de.


Tandempartnerschaft bei der Lebenshilfe

Mittwoch, 21. Januar 2009

Die Lebenshilfe Bremen sucht Freiwillige für ein Tandemprojekt.
Gemeinsam mehr erleben und die Welt mit anderen Augen kennen lernen möchten Tandempartner bei der Lebenshilfe Bremen. Dabei geht es um eine besondere Form des freiwilligen Engagements: Zwei Menschen, einer mit und einer ohne Behinderung, verbringen gemeinsam Zeit.

Die Tandempartnerschaft wird von und mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren  ganz unterschiedlich gestaltet, je nach den persönlichen Vorlieben: eher mit häuslichen Aktivitäten, Spielen, Gartenarbeit oder auch mit Ausflügen, zum Shopping, ins Schwimmbad oder ins Theater. Und teilweise wird die Tandempartnerschaft auch ganz wörtlich genommen: bei Touren mit Fahrrädern und Tandems!

Tina Cappelmann, Projektleiterin bei der Lebenshilfe, betreut zur Zeit knapp 30 Partnerschaften. Weitere 4 Paare befinden sich in der Kennenlernphase. „Es ist ganz wichtig, dass die Partner sich gegenseitig symphatisch finden,“ erklärt Frau Cappelmann, „denn sonst haben beide bald keine Lust mehr, gemeinsam etwas zu unternehmen.“ Für weitere Freiwillige hat Frau Cappelmann noch Platz, denn viele Bewohner der Lebenshilfe-Wohngruppen würden gerne mehr herauskommen, sind aber ohne Begleitung dazu nicht in der Lage.

Die Tandempartner werden von der Lebenshilfe unterstützt und vor allem am Anfang begleitet. Wer sich also unsicher ist, muss nicht von vorneherein alleine mit seinem Partner losziehen, sondern ein Lebenshilfe-Mitarbeiter kommt mit und unterstützt das gemeinsame Kennenlernen. Dabei steht im Mittelpunkt, dass beide Partner etwas von den Gemeinschaftsaktivitäten haben – dass es beiden Spaß macht!

Natürlich bleibt das Tandem zunächst unverbindlich. Wie sollte man auch wissen, ob man miteinander auskommt? Darum können die Partner auch wieder absagen. Freiwillige Tandempartner können an Fortbildungen, Erste-Hilfe-Kursen und Infoabenden der Lebenshilfe teilnehmen. Außerdem gibt es Freiwilligen-Treffen zum gegenseitigen Austausch.

Die Lebenshilfe hat übrigens auch ein Tandem-Fahrrad, welches ausgeliehen werden kann – leider nur ein Einziges. Aber mit dem könnte so mancher schöne Ausflug unternommen werden.

Projekt Tandempartner
Lebenshilfe Bremen e.V.
Waller Heerstr. 55
28217 Bremen

Projektleiterin:
Tina Cappelmann

Tel. 0421-387 77 54

______________________________
Foto: Lebenshilfe

ADFC Neujahrsempfang 2009

Freitag, 16. Januar 2009

Jedes Jahr treffen sich Aktive des ADFC Bremen, Vorstand und Mitarbeiter/innen der Geschäftsstelle zum Neujahrsempfang.

Am 11. Januar 2009 wurden beim ADFC Neujahrsempfang die neuen „Jan-Tebbe-Räume“ der Landesgeschäftsstelle feierlich eingeweiht. Mit dabei war als ganz besonderer Ehrengast Iduna Tebbe, Ehefrau des 1985 verstorbenen ADFC-Gründers Jan Tebbe. Denn in seinem Geiste sollen hier Sitzungen, Workshops und nicht zuletzt Feiern und Empfänge stattfinden.

Hier ein paar Impressionen vom Neujahrsempfang am 11. Januar 2009 (alle Fotos von der ADFC-Fotografin Hannah Grundey):

Iduna Tebbe, Ehefrau des verstorbenen ADFC Gründers Jan Tebbe, war der Ehrengast bei der Einweihung der neuen Jan-Tebbe-Räume des ADFC Bremen. Links von ihr lachen Achim Werner (Sprecher der Radtourenleiter), Ludger Koopmann (Vorsitzender ADFC Bremen) und Karsten Hübener (Vorsitzender ADFC Bundesverband.

Gründungsmitglied Iduna Tebbe war der Ehrengast bei der Einweihung der neuen Jan-Tebbe-Räume des ADFC Bremen. Links von ihr lachen Achim Werner (Sprecher der Radtourenleiter/innen), Ludger Koopmann (Vorsitzender ADFC Bremen) und Karsten Hübener (Vorsitzender ADFC Bundesverband).

Die ehrenamtlich Aktiven hörten der Ansprache des Vorsitzenden Ludger Koopmanns geduldig zu.

Kimi Klemm machte Musik zur Einweihung der Jan-Tebbe-Räume des ADFC Bremen.

ADFC Mitarbeiterin Kimi Klemm machte die Musik zum Neujahrsfest.

Das Buffet war hochinteressant. Die Gespräche allerdings auch.

Das Buffet war hochinteressant. Die Gespräche allerdings auch.

Wolfgang Reiche, Tobias Wolf, Gisela Scharfbier.

ADFC Aktive, Vorstand und Mitarbeiter räumten nach der Einweihung der Jan-Tebbe-Räume gemeinsam auf. Von rechts: Wolfgang Reiche, Tobias Wolf, Gisela Scharfbier.

Jörg Lückemeyer (stellv. Vors.), Klaus Wilske (kandidierender stellv. Vors.), Peter Busch (stellv. Vors.), Hans-Joachim Reimann (stellv. Vors.), Iduna Tebbe (Ehrengast), Ludger Koopmann (Vorsitzender), Tobias Wolf (stellv. Vors.).

Der ADFC Bremen Vorstand mit Iduna Tebbe als Ehrengast. Von links: Jörg Lückemeyer (stellv. Vors.), Klaus Wilske (kandidierender stellv. Vors.), Peter Busch (stellv. Vors.), Hans-Joachim Reimann (stellv. Vors.), Iduna Tebbe (Ehrengast), Ludger Koopmann (Vorsitzender), Tobias Wolf (stellv. Vors.).


Was macht eigentlich der ADFC-Arbeitskreis Brennpunkt?

Freitag, 9. Januar 2009

Viele ADFC-Aktive engagieren sich in einem ADFC-Arbeitskreis. Neben ihrer Beschäftigung mit Fachthemen planen die Aktiven hier außerdem ihre Weiterbildung und feiern Erfolge.

Heute wird der Arbeitskreis Brennpunkt vorgestellt:

Die Action-Abteilung. Kopfsteinpflaster, Geduld fordernde Ampeln, zu schmale Radwege… – welcher Radfahrer ärgert sich nicht täglich darüber? Der Arbeitskreis Brennpunkt macht auf solche Ärgernisse durch gezielte Aktionen vor Ort aufmerksam – gemeinsam mit dem Arbeitskreis Verkehr.

Zum Arbeitskreis Brennpunkt

Kontakt: marion.brueggemann@adfc-bremen.de