Um die Sicherheit der Rad fahrenden Verkehrsteilnehmer an der Schubertstraße/ Ecke Wachmannstraße zu erhöhen, schlägt Klaus-Peter Land, Geschäftsführer des ADFC Bremen, zusätzliche Maßnahmen vor: Das Teilstück zwischen Schubertstraße und Schwachhauser Ring sollte als Fahrradstraße ausgewiesen und der ohnehin für das heutige Radverkehrsaufkommen schon zu schmale, links von der Fahrbahn liegende Zweirichtungsradweg aufgehoben werden. Dadurch würde auch die dort geltende Tempo-30-Regelung wirksam unterstützt.
Die Strecke ist Bestandteil der viel genutzten Radroute zwischen Uni und City. Bei der notwendigen Umgestaltung des Beginns dieser Fahrradstraße könnte auch die Querung der Straßenbahngleise am Benqueplatz durch einen Verkehrsspiegel ergänzend gesichert werden.
Zusätzlich könnte diese Ecke weiter entschärft werden, wenn die Schubertstraße als Teil einer wichtigen Hauptverbindung im Bremer Radverkehrsnetz fahrradfreundlicher gestaltet würde, meint der ADFC. Wie schon auf dem vorderen Abschnitt könnte auch zwischen Georg-Gröning-Staße und Wachmannstraße auf den Radwegen geparkt und der Radverkehr auf die dann breitere und möglichst asphaltierte Fahrbahn geleitet werden. Das trüge auch an der Ecke Wachmannsraße zu mehr Übersichtlichkeit und besseren Sichtbeziehungen bei, meint Klaus-Peter Land vom ADFC. Außerdem ermögliche erst mehr Platz auf der Fahrbahn auch Radfahrern mit Kinderanhängern die Benutzung dieser Route – die bisherigen, nicht benutzungspflichtigen Radwege seien dafür viel zu schmal und zu holperig und die Fahrgasse zwischen den parkenden Autos zu eng für eine reibungslose Begegnung mit breiteren Fahrzeugen.
Generell sollten Radverkehrsanlagen mehr auf die Zukunft ausgerichtet werden, fordert der ADFC, das heißt, auf eine rasant ansteigende Zahl von Radfahrenden.









