Arbeitskreis Mitgliederwerbung

Mittwoch, 30. September 2009

Mitgliederwerbung beim ADFC

Unter dem Motto „Viele bewirken viel“ wollen die Arbeitskreismitglieder den ADFC als Lobby der RadfahrerInnen stärken.

Denn ein mitgliederstarker Verein kann der Politik und Verwaltung gegenüber mit mehr Gewicht auftreten und wirkungsvoller agieren.

Über 120 000 Mitglieder sind bundesweit dabei, in Bremen über 2 800. Damit es noch mehr werden, sind die Arbeitskreismitglieder auf ADFC Veranstaltungen aktiv. Die Treffen zur Planung der Einsätze und zum Feiern der Erfolge finden je nach Bedarf statt.
Kontakt: antje.hoffmann@adfc-bremen.de


Von der Ems zur Weser

Dienstag, 29. September 2009

Peter Busch ist als Vorstandsmitglied des ADFC Landesverband Bremen zuständig für den ADFC radort bremen.

Dort hat eine neue Perle für Radurlauber gefunden; hier ist seine Meinung:

Auf rund 180 km führt eine leichte Radwanderroute durch die Wildeshauser Geest direkt in Emsland mit Anschluss an den ausgezeichneten vom ADFC zertifizierten Ems-Radweg. Es geht entlang gut erhaltener urzeitlicher Großsteingräber durch die Geest. In Meppen besteht auch Anschluss an den Haase-Ems Radweg. So bietet der Geest-Radweg eine abwechslungsreiche Radtour mit direkter Verbindung zwischen Ems und Weser.

Genaue Stadt und Ortspläne sind genauso selbstverständlich enthalten wie das  reichhaltige Übernachtungsverzeichnis. Die präzisen Karten (genordet) und die touristischen Hinweise der Region ergänzen diesen Radwanderführer.

Für einen Kurzurlaub oder ein tolles Wochenende hervorragend geeignet. Auch für Anfänger des Radwanderns, die es mal versuchen wollen!

Geest – Radweg
Von der Ems zur Weser
Verlag Esterbauer
rd. 180 km
Maßstab  1:50 000
€   7,90


Henry Lamotte unterstützt Stiftung Waldheim

Montag, 28. September 2009

Immer mehr Beschäftigte der Firma Henry Lamotte fahren MIT DEM RAD ZUR ARBEIT. In diesem Jahr meldeten sich bereits 48 von 200 Beschäftigten zur großen Gemeinschaftsaktion an. Eine stolze Quote, wenn man bedenkt, daß das Unternehmen wenig fahrradfreundlich ganz hinten im Güterverkehrszentrum (GVZ) angesiedelt ist. Durchschnittlich fahren die teilnehmenden Mitarbeiter am Tag 26 Kilometer weit! Im Jahr 2008 war Firma Henry Lamotte darum als fahrradaktiver Betrieb ausgezeichnet worden.

In diesem Jahr einigten sich die Firmenleitung und die Rad fahrenden Mitarbeiter/innen auf ein zusätzliches soziales Ziel: Für jeden gefahrenen Kilometer spendete Henry Lamotte 5 Cent für die Stiftung Waldheim – aber nur, wenn  insgesamt alle Teilnehmer an MIT DEM RAD ZUR ARBEIT mehr als 25.000 km fahren würden. Die Stiftung Waldheim unterhält Wohneinrichtungen und eine Werkstatt mit geistig behinderten Menschen.

Während des Aktionszeitraumes von MIT DEM RAD ZUR ARBEIT, 1. Juni bis 31. August 2009, waren die Mitarbeiter/innen von Lamotte mit hoher Motivation dabei – aber besonders während der Urlaubszeit gab es immer wieder bange Fragen, ob das selbstgesteckte Ziel erreicht werden könnte…

Am Ende reichte es zur Erfolgsmeldung: 27.500 km wurden in drei Monaten geradelt, übrigens eine betriebsinterne Steigerung gegenüber dem Vorjahr von über 20 Prozent! So konnte Herrn Haase, Geschäftsführer der Stiftung Waldheim, am 3. September 2009 eine von der Firma noch etwas aufgerundete Spende über 1500 € überreicht werden.

Das Geld soll als Anzahlung für ein Behinderten-Tandem verwendet werden. Firma Henry Lamotte erhielt von Herrn Haase als besonderes Dankeschön ein von einer Bewohnerin gemaltes Ölbild.

Auch nächstes Jahr werden die Beschäftigten von Henry Lamotte die Aktion MIT DEM RAD ZUR ARBEIT wieder zum Anlaß nehmen, gemeinsam mit der Firma ein soziales Projekt zu unterstützen.  Immer mehr Beschäftigte fahren natürlich auch außerhalb der drei Sommermonate ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit.

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Foto: Henry Lamotte

Radfahren und Laufen „Auf zur Venus“

Freitag, 25. September 2009

Am 27. September 2009 wird nicht nur der neue Bundestag gewählt. Die Bremer Krebsgesellschaft e. V. veranstaltet an diesem Sonntag zum 9. Mal den Solidaritätslauf „Auf zur Venus“ zugunsten krebskranker Menschen.

Start ist um 10:30 Uhr am Marcusbrunnen im Bremer Bürgerpark.

Gefragt ist die aktive Unterstützung von Bremern und Butenbremern: Jeder auf besonders gekennzeichneten Rundkursen im Bürgerpark zurückgelegte Kilometer – egal ob zu Fuß oder per Fahrrad – wird von Spendern mit je 50 Cents honoriert. Der Erlös des diesjährigen Solidaritätslaufs kommt gezielten Sport- und Bewegungsangeboten bei und nach Krebserkrankungen zugute.

Untersuchungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass körperliche Bewegung nicht nur vorbeugend wirkt, sondern wahrscheinlich auch die Prognose von verschiedenen Krebserkrankungen verbessert. Vermehrte körperliche Aktivität gibt an Krebs erkrankten Menschen somit die Möglichkeit, aktiv etwas gegen die Erkrankung und für die eigene Genesung zu tun.

Mehr Infos: Bremer Krebsgesellschaft


Mit besseren Einkaufswagen würde Waterfront besser laufen…

Donnerstag, 24. September 2009

Der gefloppte  „Spacepark“ in Gröpelingen – ein schwarzes Loch für eine halbe Milliarden Steuergelder – bietet ein Jahr nach seiner Umbenennung in  „Waterfront“ vor allem dies: unendliche Weiten.

Immer noch fehlen Mieter, Freizeitangebote und vieles mehr, um die leeren Hallen in ein volles Haus zu verwandeln. Centermanager Peter Schneider will das ändern mit seiner Idee, „sitzend auf einem Fahrrad den herrlichen Blick auf die Weser zu genießen“, verriet er dem TV-Magazin buten und binnen.

Ein Fitnessstudio mit Indoor-Cycling! Der Kracher des Jahres ist das wohl kaum. Stattdessen sollte das Waterfront die großzügigen Leerflächen für ein innovatives Einkaufswagenkonzept nutzen, welches vor Kurzem in Brooklyn neu entwickelt wurde:

Damit und mit dem Cartrider des koreanischen Designers Jaebeom Jeong würde das leerste Einkaufszentrum an der Weser sofort zum Einkaufszentrum mit den begehrtesten Einkaufswagen werden.

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Brooklyn-Einkaufswagen gefunden im bikehacks.com.
Die Geschichte von der Waterfront ist eigentlich
nur darum interessant: weil es bessere Einkaufs-
wagen gibt.

Fahrraddieb gestellt

Mittwoch, 23. September 2009

Wie die Polizei Bremen am Montag mitteilte, wurde in Bremen-Findorff ein Fahrraddieb von zwei Zeugen gestellt. Obwohl er sich mit Fahrrad und Fäusten wehrte, wurde der Dieb letzten Endes festgenommen.

Eine 70 Jahre alte Frau hatte glücklicherweise gesehen, dass ein Dieb mit ihrem Fahrrad davonfuhr. Sie konnte die beiden Zeugen darauf aufmerksam machen, die den Dieb durch mehrere Straßen bis zur Bregenzer Straße verfolgten. Dort warf er das Fahrrad seinen Verfolgern entgegen, konnte aber festgehalten werden. Ein Zeuge erhielt dabei einen Faustschlag ins Gesicht. Unterstützung kam schließlich von einem Polizeibeamten, der auf das Geschehen aufmerksam geworden war.

Die 70 Jahre alte Eigentümerin erhielt im Anschluss an die Festnahme ihr Fahrrad zurück. Der Fahrraddieb ist amtlich bereits bekannt.

Der ADFC empfiehlt: 1. Fahrrad abschließen, 2. mit einem guten Schloss und 3. an einen festen Mast, Zaun oder Anlehnbügel

Der ADFC empfiehlt: 1. Fahrrad abschließen, 2. mit einem guten Schloss und 3. an einen festen Mast, Zaun oder Anlehnbügel... also fast genau so wie auf diesem nicht ganz vorbildichen Foto

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Dummheit gefunden im Milano Fixed Archiv

tausendfach per Rad – Workshop für fahrradfreundliche Großveranstaltungen

Dienstag, 22. September 2009

Unter dem Motto „Tausendfach per Rad – Großveranstaltungen fahrradfreundlich organisieren“ laden der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der Freien Hansestadt Bremen und der ADFC gemeinsam zu einer Fachkonferenz am 02. November 2009 in Bremen ein.

Auf der Konferenz werden die Erfahrungen des fahrradfreundlichen Kirchentags in Bremen vorgestellt, Erkenntnisse von anderen Großveranstaltungen wie der Fußball-WM, Europameisterschaften und Bundesligaspielen ausgewertet und auf Ansätze der Übertragbarkeit geprüft.

Die Konferenz wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert und richtet sich an Kommunen, Messegesellschaften, Eventveranstalter, Sportveranstalter, Sportstättenbetreiber und andere Interessierte.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bis 20.10.2009 erforderlich.
Weitere Infos und Anmeldung beim ADFC Bundesverband

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Fotos: Jens Lehmkühler

Wochenende mit Liegerad

Montag, 21. September 2009

Eine Zweitagestour auf historischen Pfaden bietet die ADFC-Liegeradgruppe Bremen am Wochenende, 26. und 27. September 2009 an.

Die Fahrt führt zunächst nach Bruchhausen-Vilsen zur „Museumseisenbahn“. Dort kann die Werkhalle besichtigt und anschließend mit der historischen Eisenbahn nach Asendorf gefahren werden. Per Rad geht es dann weiter nach Verden, wo im Landschulheim Verdener Brunnen die Betten gemacht sind. Am Sonntag geht es zum Erbhof nach Thedinghausen und anschließend über Achim-Uesen nach Bremen zurück.

Die Tagesetappen sind zirka 65 und 45 km lang und werden in moderatem Tempo gefahren.
Anmeldung bei Enno Müller (ennomueller@web.de) oder Manfred Eichelberg (m.eichelberg@nord-com.net). Teilnehmerzahl begrenzt!

20 Euro sind für Übernachtung, Frühstück und Grillabend fällig. Verpflegung unterwegs und ggf. Zugfahrt zahlt jeder selber.

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Foto: Liegerad-Klönschnack Bremen

Diebstahlprävention Codiert oder registriert? Das ist hier die Frage!

Freitag, 18. September 2009

Frisch EIN-graviert beim Bremer Fahrradfestival = Gut geschützt

1996 hat der ADFC beim Bremer Fahrradfestival erstmals ein Fahrrad in Bremen codiert. Es war das Dienstrad des damaligen Bremer Polizeipräsidenten.

Seither haben Polizei, ADFC und Fahrradhändler zig-tausend Fahrräder nach dem sogenannten „EIN-Code“ graviert*, das heißt mit einer „Eigentümer-Identifizierungs-Nummer“ versehen.

Eigentümerdaten verschlüsselt in den Rahmen zu gravieren wurde somit zum Standard.

Das Verfahren hat bundesweit die Innenministerkonferenz 1997 mit ihrer Empfehlung als Maßnahme gegen Fahrraddiebstahl sozusagen geadelt.

* den Code maximal 0,2 mm tief in den Rahmen „einritzen“

Der EIN-gravierte Code

Der EIN-Code kann leicht entschlüsselt und ein aufgefundenes Rad seinem Besitzer zurückgegeben werden. Das dafür notwendige Straßenverzeichnis ist allen beteiligten Stellen zugänglich. Da codierte Räder die Initialen des Eigentümers tragen, ist auch ein „Grobcheck“ auf dem Flohmarkt möglich. Das macht EIN-codierte Räder für Diebe uninteressant.  Zusätzlich erschwert die Gravur des Codes den Verkauf gestohlener Fahrräder, da sich diese kaum entfernen lässt.

Die Registrierung

Seit dem Frühjahr 2009 ist die Bremer Polizei, wie zuvor in den „Fahrradhochburgen“ Oldenburg und Münster, dazu übergegangen, Räder zu registrieren anstatt zu codieren. Dies soll „zu einem noch besseren Diebstahlschutz führen“, so die Polizei.

Das Fahrrad erhält einen Aufkleber mit einer beliebigen fortlaufenden Nummer. Gleichzeitig werden in einer polizeilichen Datenbank Eigentümer- und Fahrraddaten erfasst (u.a. Rahmennummer wie sonst in einem „Fahrradpass“). Die Polizei kann dadurch nach eigener Einschätzung wesentlich mehr Fahrräder gegen Diebstahl schützen. Ein fertig nummerierter Aufkleber ist schneller angebracht als ein individuell zu ermittelnder und zu gravierender Code. Das Verfahren ist für die Bürger kostenlos.

Die Fragen

Seine Robustheit muss der Aufkleber noch in der Praxis beweisen, denn das Material dürfte sowohl mechanischen Entfernungsversuchen als auch Heißluft oder Lösungsmitteln kaum dauerhaft widerstehen können. Die Polizei verspricht aber, durch die zusätzlich registrierten Fahrraddaten sichergestellte Fahrräder ihren BesitzerInnen wieder zuordnen zu können.

Ein weiterer Nachteil der neuen Registrierung gegenüber dem EIN-Code ist die erforderliche polizeiliche Datenbank, die in
den Revieren bedient und gepflegt werden muss. Bisher handelt es sich um regionale Insellösungen für jede Stadt. Von einer bundesweiten Vernetzung ist bislang nicht die Rede.

Das Fazit des ADFC

ADFC-Technik-Experte Wolfgang Reiche: „An erster Stelle gegen Fahrraddiebstahl steht ein gutes Schloss.

Und natürlich ist Registrieren besser als Nichtstun.

So lange jedoch die Fahrradindustrie keine weltweit gültige Rahmennummerierung verwendet, bietet für den ADFC die Gravur des EIN-Codes in den Fahrradrahmen die größtmögliche dauerhafte Sicherheit.

In Fällen, wo eine Gravur nicht möglich oder unerwünscht ist, empfiehlt der ADFC die Klebeetiketten. Zum Beispiel bei Kinderrädern, deren Rahmen häufig für die Gravurmaschine zu klein sind. Und bei Rahmen aus Carbon verbietet das Material eine Gravur.“

ADFC Bremen und Oldenburg prüfen derzeit die Möglichkeit, alternativ zur Gravur ein Klebeetikett mit EIN-Code anzubieten. Dann kann der Kunde wählen, wie er sein Rad sichern möchte.

Reiche: „Der einheitliche EIN-Code ist anerkannt sicher, unbürokratisch und dauerhaft. Nur sollte der einzige Nachteil des EIN-Codes beseitigt werden: Er wird bislang nur in Deutschland benutzt.“ Weitere Infos zur Fahrradcodierung und zum Diebstahlschutz bietet der ADFC auf www.adfc.de

Aktuelle Codiertermine in der Region sind auf www.adfc-bremen.de.

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Foto oben: Hannah Grundey
Foto unten: Gernot Lucks

So wie nie zuvor: Der Kirchentag war fahrradfreundlich

Donnerstag, 17. September 2009
Am Europhafen sortierten sich die Fahrradmassen rund um baumschutzpfosten - Kirchentagsräder eingeschlossen (links im Bild)

Am Europhafen sortierten sich die Fahrradmassen rund um Baumschutzpfosten - Kirchentagsräder eingeschlossen (links im Bild)

Alle Erwartungen wurden übertroffen: Eine größere Veranstaltung hat Bremen noch nicht erlebt. Ein Kirchentag mit so vielen Rad fahrenden BesucherInnen war für alle neu. Hier ein paar Schlaglichter vom fahrradfreundlichsten Ereignis des Jahres:

Das Kirchentagsrad war lange vor dem Kirchentag ein hervorragender Botschafter für das große Vorhaben, die gesamte Veranstaltung fahrradfreundlich auszurichten – über 800 Kunden fanden das Angebot gelungen. Denn das Kirchentagsrad erfüllte alle Anforderungen an Qualität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten zu einem ausgezeichneten Preis.

ADFC, Hersteller und Händler hatten gemeinsam das Konzept für dieses „Event-Rad“ entwickelt. 600 Leihräder aus Spenden und Fundamtsbeständen wurden fahrtüchtig gemacht von den gemeinnützig arbeitenden Werkstätten BWU, Fahrradpark Tenever, Recyclinghof  Findorff und WaBeQ. Ein Team von mehreren Dutzend Kirchentags-HelferInnen sorgte für die reibungslose Ausleihe und Rückgabe. Verluste? Keine!

Nicht enden wollender Pilgerstrom per Rad in die Überseestadt

Nicht enden wollender Pilgerstrom per Rad in die Überseestadt

1 000 mobile Fahrradparkbügel für 2000 Räder wurden zusätzlich geliehen und anschließend von der Messe und der Stadt Bremen übernommen. Ein Großteil davon wird in den nächsten Wochen in Bremer Stadtteilen fest aufgestellt. Dem Kirchentag gelang wunderbar die Anbindung der Überseestadt an die City per Rad.

Das alte Hafenrevier im Umbruch wurde lebendig: Mit Schiffen und Bühnen im Europahafen, mit dem Markt der Möglichkeiten auf bislang brachliegen- den Flächen, einer fast vollständig regionalen und ökologischen Versorgung der BesucherInnen durch Angebote der Regionalmarke weserklasse, mit einer vielfältig anderen Nutzung alter Lagerschuppen und mit einem nahezu ununterbrochenen Fahrrad-Pilgerstrom dorthin und zurück.

Mensch - wo bist Du? Fahrrad - wo lang? Freundlichkeit fand immer einen Weg, manchmal auch improvisiert.

Mensch - wo bist Du? Fahrrad - wo lang? Freundlichkeit fand immer einen Weg, manchmal auch improvisiert.

Das Fahrrad erwies sich als das optimale Verkehrsmittel einer dezentralisierten und doch zentralen Großveranstaltung, für schätzungsweise zehntausend BesucherInnen. Sogar der amtierende Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeyer soll auf dem Kirchentagsrad gesichtet worden sein. Wie weitere Großveranstaltungen fahrradfreundlich zu gestalten sind, ist Thema einer Experten-Tagungam 21. Oktober. Außerdem wird ein Handbuch dazu veröffentlicht. Mehr Infos unter www.adfc-bremen.de und HIER.

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Fotos: Klaus-Peter Land