Musik im Lenker oder Sommer in Lesmona

Freitag, 31. Juli 2009

Zum  „Sommer in Lesmona“ tritt die Kammerphilharmonie Bremen erneut am Wochenende Freitag, 14. August bis Sonntag 16. August im Knoops Park in Bremen-Nord an.

Unter dem Motto „Rule Britannia“ steht englische Musik auf dem Programm. Dazu passend sollten die Gäste Picknick-Körbe wie im Hyde-Park und Hüte wie in Escot tragen. Wer nicht mit dem Hochrad oder der Draisine kommen kann, sollte wenigstens mit einem frisch geputzten Fahrrad anreisen.

Manchen Bremer/innen ist diese Form der Hochkultur nicht genehm. Ihnen sei die neue Produkt-Studie des koreanischen Designer Joseph Kim anempfohlen (die sicher nicht beim Sommer von Lesmona auftreten wird). Sein neues Musikinstrument verwandelt mit zwei Kanälen auf dem Lenker den hässlichen Gegenwind der norddeutschen Tiefebene in köstliche Musik. Durch Druck auf Knöpfe an den Lenkern sowie die Fahrt- beziehungsweise Wind-Geschwindigkeit werden  Tonhöhe und Lautstärke bestimmt. Sehr interessant um vor allem Touren im landschaftlich öden Umland zu Bremen interessanter zu gestalten.

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Foto oben: Kammerphilharmonie Bremen wurde entfernt :(
Produktstudio und Bilder via Cozy Beehive

Fahrradparken bei Großveranstaltungen

Donnerstag, 30. Juli 2009

Seit dem fahrradfreundlichen Kirchentag im Mai 2009 kommt eine Großveranstaltung in Bremen nicht mehr daran vorbei: gute und sichere Fahrradparkplätze müssen für die Gäste da sein.

Das Bremer Fahrradfestival setzte die mobilen Fahrradparkbügeln der Firma wsm ebenso ein wie bereits die Osterwiese auf der Bürgerweide.

Die Messe Bremen hat sich sogar eigene mobile Fahrradbügel für größere Messeveranstaltungen angeschafft, denn
…in Bremen fährt man Rad.

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Foto: Hannah Grundey

Sommertipp: Vom Teufelsmoor ins Wattenmeer

Mittwoch, 29. Juli 2009

Peter Busch, stellvertretender Vorsitzender des ADFC Bremen, hat diesen Sommertipp für die zu Hause gebliebenen:

Wer auf flachen Strecken bequem und erholsam radeln will, ist hier im Land zwischen Bremen und der Nordsee genau richtig. Viele Seen, auch Moore, Flüsse (neben den großen Strömen Elbe und Weser zu auch die Wümme, Hamme, Geeste, Lune und weitere kleinere Flüsse) begleiten die Radler auf ihren Touren zu interessanten, auch historischen Städten: Bremens Altstadt mit dem Schnoor, das Universum und Überseemuseum, Stade mit seiner Altstadt, in Bremerhaven ist u.a. das Auswandererhaus mehr als sehenswert, Cuxhaven mit den langen Badestränden und dem Wattenmeer (Kutschfahrten durchs Wattenmeer!). Nicht zu vergessen ist das Künstlerdorf Worpswede schon mal eine längere Radtour wert.

Im Spiralo des Verlag BVA „vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ wird die ca. ca. 450 km lange Rad-Route im vorderen Teil exakt in den Karten beschrieben, auch alternative Strecken, und im Anhang die Landschaft sowie die interessantesten Ziele in Text und Bild ausführlich dargestellt. Übernachtungen können von den angegebenen Touristenbüros leicht vermittelt werden. Und überall kann der Radreisende gut „shoppen“ und essen – selbstverständlich nicht nur in den Innenstädten. Alle Strecken sind gut ausgeschildert, abseits der großen Autostraßen und daher auch mit Kindern problemlos zu befahren. Empfohlen wird der Start vom Bremer Hauptbahnhof nach dem Besuch der ADFC Radstation mit dem ADFC-radort bremen, der Info-Quelle für Radtouristen in Deutschland. Beim Start kann man sich hier die reichhaltige Auswahl und auch die Bremer Stadtinformationen zeigen lassen.

Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer
Naturerlebnis im Land zwischen Elbe – Weser – Nordsee
Spiralo, Verlag BVA, Maßstab 1:75 000, € 9,95



Urban Art in der Weserburg

Dienstag, 28. Juli 2009

Wer mit offenen Augen Bremen erlebt findet an manchen Wänden in der Stadt merkwürdige Schablonengraffitis. Richtig wahrnehmbar sind sie eigentlich nur für Spaziergänger und Fahrradfahrer/innen.

Manche Menschen sammeln diese Bilder, so auch Rik Reinking. Graffitis und andere als „Urban Art“ kategorisierten Kunstwerke hat der Hamburger Sammler zusammengetragen. Seine Sammlung wird noch bis 30. August 2009 in der Weserburg, dem Museum für Moderne Kunst, ausgestellt.

Und da der Film von BluBlu.org nicht Bestandteil der Ausstellung, doch sehr schön und passend ist, soll er hier gezeigt werden:

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Bild: weserburg
Film gefunden bei connected to all

Volle Sperre

Montag, 27. Juli 2009

Bremen-Tenever. Verkehrsberuhigung in Wohngebieten ist eine sinnvolle Maßnahme gegen den Kfz-Schleichverkehr. Bei einer derartigen Maßnahme in der Engadiner Straße ist allerdings eine wichtige Verkehrsart, die sich nahezu lautlos fortbewegt, vergessen worden. Oder will man hier etwa auch keine Fahrräder? So ist jedenfalls kein Durchradeln möglich. Der ADFC erinnert das Amt für Straßen und Verkehr an eine Aussage auf der eigenen Homepage: „In Bremen fährt man Rad.

Foto und Ort


Fahrradrallye für Familien

Freitag, 24. Juli 2009

Am Sonntag, 2. August lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, (ADFC) Bremen, Kinder und Erwachsene wieder zur Fahrradrallye ein. Vom Startort im Bürgerpark verläuft die 13 km lange Strecke über ruhige Wege zur Erlebnisfarm Ohlenhof in Gröpelingen mit ihren Ponys, Schweinen, Schafen und Hühnern. Unterwegs dürfen die Teams an verschiedenen Stationen an kniffligen Aufgaben tüfteln. Auf der Farm stillen Stockbrot und Würstchen den großen und kleinen Hunger. Gegen 17.00 Uhr klingt der Tag mit einer Siegerehrung aus. Auf die Siegerteams warten interessante Preise, wie eine Torfkahnfahrt, eine Ortlieb-Fahrradtasche, eine Hal Över-Schifffahrt oder eine Übernachtung im Heuhotel in Brake.

Mitmachen können Teams von drei bis fünf Personen mit mindestens einem Kind. Kleine Kinder können auch im Kindersitz oder Anhänger mitgenommen werden. Die Familienteams starten zeitlich versetzt ab 11 Uhr. Die Teilnahme kostet 15 Euro, für ADFC-Mitglieder 10 Euro pro Team.

Anmeldeschluss ist der 28. Juli.

Fragen beantwortet ADFC-Mitarbeiterin Sigrun Bösemann unter der Rufnummer (0421) 70 11 79 oder per E-Mail: Sigrun.Boesemann@adfc-bremen.de. Die Fahrradrallye ist Teil des Bremer Netzwerkes „kinder.leicht.gesund.


Bremer Stadtweg

Freitag, 24. Juli 2009

„Bremen mit dem Rad entdecken“ können – geführt von den Bremer Stadtmusikanten – Gäste und  Stadtunkundige auf dem ausgeschilderten „Bremer Stadtweg“.

Das – lange vergriffene – Faltblatt mit der Route und den touristischen Kurzinfos gibt’s jetzt wieder beim ADFC-Infoservice radort bremen und bei der Bremer Tourismus Zentrale, Findorffstr. 105, 28215 Bremen.


Gärtnereibesichtigung in Vollersode

Donnerstag, 23. Juli 2009

Radurlaub vor der Haustür, empfehlen die Radtourenleiter/innen des ADFC Bremen.

Am 30. Juli 2009 startet Radtourenleiterin Barbara Zierke vor der ADFC Radstation Bremen zur Gärtnerei Kronacker in Vollersode/Wallhöfen.

Diese und weitere Touren bietet der ADFC unter www.radtouren-bremen.de an.

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Foto: Demeter-Gärtnerei Kronacker

Fahrradzeitung pedal hat ein Online-Archiv

Mittwoch, 22. Juli 2009

Seit vielen Jahren erstellt der ADFC Bremen die Fahrradzeitschrift pedal. Mitglieder des ADFC Landesverband Bremen und einiger beteiligter ADFC-Verbände im Umland erhalten das pedal mit der Vereinspost nach Hause. Viele Leser holen sich das Heft in öffentlichen Auslagestellen ab. Doch wer schafft es schon, alle Hefte durchgehend zu sammeln? Viele Hefte gehen verloren, wenn die neue Ausgabe erscheint!

Wer jetzt noch mal nachblättern möchte, was die Radfahrer/innen vor zwei, fünf oder zehn Jahren bewegte, findet jetzt Antwort im pedal-Archiv. Dieses wurde als online-Archiv auf auf www.adfc-bremen.de eingerichtet. Darin können bereits die pedal-Ausgaben ab 1998 sowie des Jahres 1990 online nachgelesen werden.

Ein besonderer Dank geht dafür an den ADFC-Aktive Holger Bensmann, der viele alte Datenbestände überarbeitet und etliche Heftseiten oder sogar ganze Hefte eingescannt hat. Denn erst seit 2007 wird für den Druck der Fahrradzeitung pedal eine pdf-Datei erstellt, welche leicht zu archivieren ist. Ältere Ausgaben wurden mit anderen Programmen oder sogar als belichtete Filme für die Drucklegung vorbereitet.

Das Archiv ist bereits stattlich, aber nicht fertig. Weitere Ausgaben der Fahrradzeitung harren ihrer Überarbeitung bzw. auf den Scanner.

Zum pedal Archiv

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Foto: pixelio/Gerd Altmann

Komfortabel mit dem Rad zur Arbeit fahren

Dienstag, 21. Juli 2009

Radfahren macht Spaß – wenn das Rad gut funktioniert um so mehr. Dass es sich mit der Zeit schwergängiger fährt, merkt man nicht sofort. Meist liegt es an den Reifen, die mit der Zeit Luft verlieren und an der verdreckten Kette. Mit ein paar Handgriffen und wenigen Werkzeugen können auch handwerklich nicht so geübte Radfahrer für unbeschwerte Radwege ihr Fahrrad wieder flott machen.

Mit Schwamm, Bürste und warmem Wasser und etwas Spülmittel wird das Fahrrad von Dreck und Matsch befreit. Am besten von oben nach unten arbeiten. Vorsicht beim Abspülen mit dem Gartenschlauch: ein harter Wasserstrahl kann auch in gedichtete Lager eindringen und sie schädigen. Und wenn das Fahrrad zur Oberflächenbehandlung mit einem Wachsspray eingesprüht wird, müssen Felgen und Bremsen frei bleiben.

Viel Fahrkomfort bringen aufgepumpte Reifen. Jeder Reifen verliert mit der Zeit an Luft: Fast unmerklich erhöht sich so der Rollwiderstand und das Treten wird schwieriger. Schwach aufgepumpte Reifen sind zudem anfälliger für Pannen, und wenn ein Reifen auf der Felge aufsetzt, ist meist ein Plattfuß die Folge. Etwa alle zwei Wochen soll der Reifen aufgepumt werden. Mit einer Standpumpe, die den Reifendruck über ein Manometer anzeigt, kann der zulässige höchste Reifendruck leicht eingehalten werden. Wie viel Druck ein Reifen verträgt, ist auf der Reifenflanke angegeben.

Ebenfalls wichtig für den komfortablen Vortrieb ist eine gut geölte Kette. Als erstes wird mit einem Lappen die alte Kettenschmiere abgewischt. Dann die Kette mit einem Kettenöl aus dem Fachhandel sparsam aber gleichmäßig einölen. Überschüssiges Öl soll nach kurzer Fahrt wieder abgewischt werden, denn sonst bleiben erneut Dreck und Straßenstaub haften.

Funktionieren die Bremsen nicht richtig, werden sie zum Sicherheitsrisiko. Übliche V-Bremsen lassen sich leicht öffnen. Die Belege werden mit einem Lappen abgewischt. Sind sie stark abgefahren, müssen sie ausgetauscht werden. Dabei müssen unbedingt auch die Bremszüge geprüft werden! Auch geknickte Bremszüge müssen ausgetauscht werden. Und lässt sich der Bremshebel bis zum Griff durchdrücken, muss der Zug nachgestellt werden.

Am Ende des Fahrrad-Checks können auch die Speichen überprüft werden. Alle Speichen sollten gleichmäßig gespannt und von Hand kaum zu bewegen sein. Bei einer gebrochenen Speiche sollte das Rad in einer Fahrradwerkstatt neu eingespeicht werden, denn eine gebrochene Speiche kommt selten allein. Mindestens einmal im Jahr sollte ein Fahrrad zu einem gründlichen Check in eine Fachwerkstatt gebracht werden, die alle Wartungsarbeiten erledigt. Damit bliebt das Fahrrad funktionstüchtig und verspricht auf Dauer mehr Komfort mit dem Rad zur Arbeit.

Diese Tipps stammen vom Team der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit

Zum Thema auch: Warnung vor Polizeikontrollen!

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Foto: pixelio/Knipsermann