GPS, Teil 1: durch die Natur führen lassen

Für Radfahrerinnen und Radfahrer (auch für Wanderer) gibt es kleine tragbare, mit Batterien oder Akkus betriebene, stoßunempfindliche und gegen Nässe geschützte Navigationsgeräte, die mit einer speziellen Halterung am Lenker  befestigt werden können. Diese nennt man Outdoor-GPS-Geräte.

Die Arbeitsgruppe GPS des ADFC Bremen hat ein Faltblatt herausgegeben, in dem grundlegende und oft gestellte Fragen beantwortet werden. Heute die ersten FAQ’s:

Wie funktioniert die GPS-Navigation?
24 Satelliten des Global Positioning System (kurz: GPS) umkreisen unseren Globus und senden kontinuierlich Signale in Richtung Erde. GPS-Geräte empfangen diese Daten, d.h. exakte Position der Satelliten und die Zeit, und errechnen  Mithilfe dieser Angaben den eigenen Standort auf bis zu drei Meter genau. Allerdings sind dafür Signale von mindestens 3 Satelliten erforderlich – soll der Standort des GPS-Benutzers auch im Verhältnis zur Meereshöhe bestimmt werden, muss das Gerät mindestens 4 empfangen. Je mehr Satelliten um-so genauer die Angabe des eigenen Standortes. Wie viele das Gerät gerade empfängt, wird auf dem Display angezeigt. Hindernisse wie Berge, Häuser oder Bäume können jedoch die Genauigkeit beeinträchtigen.

Was sind die Vorteile von GPS?
Der enorme Vorteil des GPS besteht darin, dass mir das Gerät eine Standort- und Kursbestimmung ermöglicht – völlig unabhängig von Orientierungspunkten, Sicht, Lichtverhältnissen und Magnetfeldern. Selbst bei Nacht, in dichtem Nebel, in einem Schneesturm oder in einer Gegend mit starken Kompassstörungen kann ich jederzeit feststellen, wo ich mich gerade befinde und wie weit es noch bis zu meinem Ziel ist.

Wie kommt die Tour auf’s GPS-Gerät?
Benutzer von Papierkarten kennen es: In die betreffende Landkarte zeichnet man mit einem Stift oder Textmarker die gewünschte Tour nach oder prägt sich ein, wie man sie fahren will. Der GPS-Nutzer geht ähnlich vor – nur erledigt er dieses am Computer. Auf dem Bildschirm ist die digitale Land-karte zu sehen und in diese zeichnet er mithilfe einer speziellen Planungssoftware die Strecke, die er mit dem Fahrrad fahren will, mit Mausklicks nach. Die so in die Karte eingezeichnete Tour lässt sich dann problemlos per Knopfdruck vom PC auf das GPS-Gerät laden. Damit bekommt dieses die notwendigen Daten, um den Benutzer über die von ihm gewählte Strecke der Radtour führen zu können.

Zieleingabe wie beim Auto möglich?
Bei den GPS-Geräten gibt es unterschiedliche technische Ausstattungen, die für die Bedienung und Nutzung bedeutend sein können. Die Möglichkeit, dass Ziel direkt am Gerät eingeben zu können und sich automatisch dorthin führen zu lassen, ist nur dann gegeben, wenn das GPS-Gerät kartenfähig und mit einer Karte / Software ausgestattet ist, die ein solches automatisches Navigieren erlaubt. Dieses bezeichnet man als routingfähig.
Kartenfähig ist ein Gerät, wenn es digitale Landkarten anzeigen kann. Man kann dann entweder mit dieser automatisch navigieren oder der vorher markierten Strecke auf dem Display folgen.

Wo kann ich mich weiter informieren und beraten lassen?
radort bremen – der Infoservice des ADFC
Bahnhofsplatz 14a
28195 Bremen
geöffnet: montags bis freitags 10 bis 18 Uhr
sonnabends 10 bis 14 Uhr
(0421) 794 795 11
gps@adfc-bremen.de
www.adfc-bremen.de

Der Arbeitskreis GPS des ADFC Bremen trifft sich einmal im Monat;
Termin und Ort können im radort bremen erfragt werden.

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Flyer: ADFC Bremen

Eine Antwort zu „GPS, Teil 1: durch die Natur führen lassen“

  1. GPS, Teil 2 « adfc-bremen weblog sagt:

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