Freiwilligenbörse in der Unteren Rathaushalle

Freitag, 30. Januar 2009

Am Sonntag, 1. Februar 2009 findet die Bremer Freiwilligenbörse Aktivoli in der Unteren Rathaushalle von 11-17 Uhr statt. Zahlreiche Organisationen werben dort für  ehrenamtliches Engagement. Außerdem werden in der Wittheitsstube und in der Oberen Rathaushalle Vorträge gehalten und Workshops angeboten, bei denen ganz praktische und konkrete Fragen beantwortet werden sollen.

Im ADFC bezeichnen sich die Freiwilligen selbst als „Aktive“.
Ungefähr 200 ADFC-Aktive machen in Bremen viel Wirbel fürs Radfahren. Sie engagieren in vielen Projekten und Aktionen, in Arbeitsgruppen, als Radtourenleiter/innen oder Berater/innen des ADFC radort bremen. Manchen liegt es mehr, im Hintergrund für eine bessere Verkehrspolitik zu sorgen. Andere sind froh, wenn sie am Infostand mit vielen Menschen in Kontakt kommen können.

Bei der Aktivoli ist der ADFC in 2009 zwar nicht dabei, aber eine unsortierte Übersicht über ehrenamtliches Engagement gibt es hier unter der Kategorie Ehrenamt. Weitere Informationen befinden sich auf www.adfc-bremen.de. Und natürlich per Telefon: (0421) 70 11 79 oder per E-Mail: info@adfc-bremen.de.


Buntentorsteinweg – Radweg neu, aber falsch gebaut

Donnerstag, 29. Januar 2009

Auch Autos und Radfahrer dürfen jetzt in beiden Richtungen durch den Buntentorsteinweg fahren. Doch die schmalen Radwege sind zwar neu gebaut, aber in den Details nicht zu Ende geplant: 1. Es fehlen an drei Einmündungen die Absenkungen: Rosenpfad, Dunkakshof, Stenumer Straße. 2. Die „Nachbesserungen“ Am Dammakker sind extrem schmal oder führen über hohe Bordstein“absenkungen“. 3. Wer vom Deichschart kommend in Richtung Huckelriede will, kann nicht einfach nach links abbiegen. Die amtlichen Verkehrslenker haben die Radweg-Auffahrt falsch platziert. Jetzt muss erst ein Stück stadteinwärts geschlenkert werden, bevor es richtig weitergehen kann.

Foto und Ort


Der ADFC macht den Kirchentag in Bremen fahrradfreundlich!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Der 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag findet am 20.-24. Mai 2009 in Bremen statt.

Für die fahrradfreundliche Großstadt als Gastgeber ist das ein enormer Ansporn, möglichst viele Kirchentagsgäste zum Radfahren anzustiften. Um die Motivation zu steigern, wird „das Kirchentagsrad“ erstmals in Bremen eingesetzt: eintausend City-Räder im Kirchentagsdesign können gemietet oder gekauft werden. Außerdem gibt es mobile Mobile Park- und Service-Points an den Hauptveranstaltungsorten. Für den Kirchentag soll auch die Fahrradwegweisung verbessert werden. Bereits für die Anreise werden ADFC-Radreisen angeboten. Und natürlich fehlt auch nicht ein ganz besonderer Fahrradgottesdienst!

Mit dem Modell-Projekt „fahrradfreundlicher Kirchentag“ soll bewiesen werden: Großveranstaltungen und Fahrrad – das passt zusammen! Dahinter stehen als Initiatoren der ADFC und der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa.

Weitere Infos auf www.adfc-bremen.de


Trelock unterstützt den ADFC Bremen

Dienstag, 27. Januar 2009

Bei Veranstaltungen, Riesenradtouren und Events des ADFC Bremen finden immer auch Verlosungen und Gewinnspiele statt. Für diese Gewinnspiele erhält der ADFC Bremen Unterstützung durch Sponsoren und Preisstifter.

So stellt die Münsteraner Firma TRELOCK dem ADFC Bremen mehrere Faltschlösser FS 401 der Trelock-Sicherheitsstufe VIER zur Verfügung.

Außerdem können bei einigen ADFC Veranstaltungen Fahrradcomputer FC 510 gewonnen werden. Außer Tempo und Temperatur messen diese hochmodernen Tachos auch Etappen- und Gesamtstrecken und geben außerdem Auskunft über die aktuelle Uhrzeit.

Nicht zuletzt gibt es für gesundheitsbewusste und trainingswillige Menschen auch Bodytrainer BT 800 Trainingsuhren mit Pulsmessungsfunktion, Messung der Kalorien- und Fettverbrennung und Programmiermöglichkeiten, um in der individuell optimalen Belastung zu trainieren.

Der ADFC Bremen dankt für die Sachpreise. Bei welchen ADFC-Veranstaltungen welcher Preis zu gewinnen ist, wird im Einzelnen noch bekannt gegeben.

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Fotos: Trelock

Bremer Stadtdialog zu Shared Space

Montag, 26. Januar 2009
Schilder weg!

In Haren wurde es gemacht: Schilder weg!

Am Dienstag, 27. Januar 2009, findet eine Diskussion in der Reihe „Bremer Stadtdialog“ zum Thema „Shared Space“ im Roten Salon des Speicher XI statt.

Seit dem Streit um die Straßenumbaumaßnahmen im „Steintor/Ostertorsteinweg“ wird in Bremen über das „Shared Space“-Konzept nachgedacht. Der Bremer Senat hat von der Stadtbürgerschaft sogar einen Prüfauftrag, welche Straßen sich dafür eignen würden.

Beim Bremer Stadtdialog soll es unter anderem um die Frage gehen, welche Vorteile mit Shared Space verbunden werden. Aber auch Nutzungskonflikte und Spannungsfelder des Konzepts sollen erörtert werden.

Nach Referaten von Carsten W. Müller (Hochschule Bremen) und Hans-Joachim Steinbrück (Landesbehindertenbeauftragter) diskutieren auf dem Podium der Bremer Verkehrssenator Dr. Reinhard Loske, Jürgen Mitz (Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr) und Georg Drechsler (Vorstandsvorsitzender der Bremer Straßenbahn AG) sowie als Moderator Markus Mey (Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure).

Bremer Stadtdialog:
Shared Space -
Weniger Schilder für mehr Verkehrssicherheit?

Dienstag, 27. Januar 2009, 19 Uhr,
Speicher XI, 1, 3. Etage „Roter Salon“.

zur Pressemitteilung der Hochschule Bremen

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Foto: www.shared-space.org

Radfahren in der Fußgängerzone

Freitag, 23. Januar 2009

Das heiße Eisen: Radfahren in Fußgängerzonen in Bremerhaven, Bremen-Nord und Bremen. Mit seiner Aktion „Rad.fahren.erlauben“ wagte sich der ADFC-Arbeitskreis  „Brennpunkt“ im September 2009 2008 an das heikle Thema „Radfahren in Fußgängerzonen“. Die Forderung: Freigabe von Bahnhofsplatz, Obernstraße und Gerhard-Rohlfs-Straße.

Auch in Vegesack ist der ADFC seit Jahren in der Sache aktiv. 2007 wurde der Antrag der ADFC-Stadtteilgruppe Bremen-Nord, das Radfahren in der Gerhard-Rohlfs-Straße zu erlauben, abgelehnt, obwohl dort wenig Fußgänger unterwegs sind. Stadtteilsprecher Klaus Wilske versichert: „Wir versuchen es weiter! Zumindest auf dem Teilstück wo Lieferverkehr von 19 bis 11 Uhr stattfindet, sollte auch das Radfahren erlaubt sein.“

Das haben die Bremerhavener schon erreicht. Sie wollen allerdings die Fahrerlaubnis in der „Bürger“ (Bürgermeister-Smidt-Straße) rund um die Uhr. Dafür demonstrierten im Sommer über 100 Personen – ein Aktionsbündnis von ADFC und anderen Organisationen (Foto). Aber Politik und Verwaltung in Bremen und Bremerhaven  haben sich in diesem Punkt noch nicht bewegt.

Hier geht es
Was in Städten wie Frankfurt am Main, München, Münster, Hannover und Leipzig vorwiegend mit  guten Erfahrungen praktiziert wird, sollte auch in Bremen möglich sein, meint der ADFC. Je nach örtlicher Gegebenheit, werden Fußgängerzonen außerhalb der  Geschäftszeiten und während der Warenanlieferung fürs Radfahren geöffnet. Auch in Bereichen, wo wenig Fußgänger unterwegs sind und dort, wo Busse oder  Bahnen fahren ist Mischverkehr möglich.

…und die City gewinnt
RadfahrerInnen in der City sind auch Kunden. Sie haben ein Interesse daran, direkt die Geschäfte anfahren und das Fahrrad in der Nähe der Ladentür abstellen  zu können. Vor allem, wenn sie mehrere Einkäufe hintereinander zu erledigen haben. Radfahrer fahren nicht zum Einkaufen auf die „Grüne Wiese“. Sie lassen ihr  Geld in der Innenstadt oder in den Stadtteilzentren und sind von daher ein wichtiger Kundenkreis für die Innenstadtgeschäfte. Voraussetzung dafür sind jedoch  gute Erreichbarkeit und eine attraktive Infrastruktur. Dipl. Ing. Iris Utzmann schreibt in „City-Marketing-Fahrrad“: „Und das  Radfahrer besonders wertvolle Kunden sein können, zeigt ein Beispiel aus den Niederlanden: 31 Prozent der Besucher kommen mit dem Fahrrad in die Groninger City, sind aber an 34 Prozent  des Umsatzes beteiligt.“

So geht es
Radfahren in Fußgängerbereichen braucht klare Regeln: Durch entsprechende Beschilderung („Fußgängerzone – Radfahrer frei!“), begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Kontrollen sollte den Radfahrenden bewusst gemacht werden, dass sie in der Fußgängerzone nur Gast sind.

„Der ADFC hat wenig Verständnis dafür, dass in Bremen und Bremerhaven die Uhren anders gehen sollen.“

Bei einer Demonstration des Aktionsbündnisses „Radfahren in der Bürgermeister- Smidt-Straße“ am 21. August 2008 in Bremerhaven: Vom Konferenzrad aus vertraten ihre Position zum Radfahren in der „Bürger“: Walter Müller, Stadtverordneter der Linken, Mark Ella, Vorsitzender der FDP-Fraktion, Ludger Koopmann, ADFC-Landesvorsitzender, Gisela Wiegel, Vorsitzende des Nord- Süd-Forums. ADFC-Chef Ludger Koopmann: „Der ADFC hat wenig Verständnis dafür, dass in Bremen und Bremerhaven die Uhren anders gehen sollen.“

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Text: Brigitte Breyling, Foto: ADFC Bremerhaven

größter Fahrradkongress in Brüssel und größte fahrradfreundlichen Großveranstaltung in Bremen

Donnerstag, 22. Januar 2009

In Brüssel findet in der Woche, 12.-15. Mai 2009 der größte internationale Fahrradkongress Velo-City 2009 statt. Ziel: Die europäischen Städte sollen im Rahmen der urbanen Mobilitätspolitik mehr in den Fahrradverkehr investieren. Ein guter Vorsatz!

In Bremen findet eine Woche später, 20.-24. Mai 2009 mit dem fahrradfreundlichen Kirchentag die weltweit größte fahrradfreundliche Großveranstaltung statt. Während in Brüssel Vorträge über Fahrradmobilität gehalten werden, bereiten sich die Mitarbeiter/innen des ADFC Landesverband Bremen und viele ADFC-Aktive auf den fahrradfreundlichen Kirchentag vor, planen Pilger-Radreisen, befahren Stadtrouten zur Probe, pumpen Kirchentags-Leihräder auf und tun ach so vieles fleißig mehr…

Die Zeit ist reif für’s Fahrrad:

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Film: velocity

Tandempartnerschaft bei der Lebenshilfe

Mittwoch, 21. Januar 2009

Die Lebenshilfe Bremen sucht Freiwillige für ein Tandemprojekt.
Gemeinsam mehr erleben und die Welt mit anderen Augen kennen lernen möchten Tandempartner bei der Lebenshilfe Bremen. Dabei geht es um eine besondere Form des freiwilligen Engagements: Zwei Menschen, einer mit und einer ohne Behinderung, verbringen gemeinsam Zeit.

Die Tandempartnerschaft wird von und mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen oder Senioren  ganz unterschiedlich gestaltet, je nach den persönlichen Vorlieben: eher mit häuslichen Aktivitäten, Spielen, Gartenarbeit oder auch mit Ausflügen, zum Shopping, ins Schwimmbad oder ins Theater. Und teilweise wird die Tandempartnerschaft auch ganz wörtlich genommen: bei Touren mit Fahrrädern und Tandems!

Tina Cappelmann, Projektleiterin bei der Lebenshilfe, betreut zur Zeit knapp 30 Partnerschaften. Weitere 4 Paare befinden sich in der Kennenlernphase. „Es ist ganz wichtig, dass die Partner sich gegenseitig symphatisch finden,“ erklärt Frau Cappelmann, „denn sonst haben beide bald keine Lust mehr, gemeinsam etwas zu unternehmen.“ Für weitere Freiwillige hat Frau Cappelmann noch Platz, denn viele Bewohner der Lebenshilfe-Wohngruppen würden gerne mehr herauskommen, sind aber ohne Begleitung dazu nicht in der Lage.

Die Tandempartner werden von der Lebenshilfe unterstützt und vor allem am Anfang begleitet. Wer sich also unsicher ist, muss nicht von vorneherein alleine mit seinem Partner losziehen, sondern ein Lebenshilfe-Mitarbeiter kommt mit und unterstützt das gemeinsame Kennenlernen. Dabei steht im Mittelpunkt, dass beide Partner etwas von den Gemeinschaftsaktivitäten haben – dass es beiden Spaß macht!

Natürlich bleibt das Tandem zunächst unverbindlich. Wie sollte man auch wissen, ob man miteinander auskommt? Darum können die Partner auch wieder absagen. Freiwillige Tandempartner können an Fortbildungen, Erste-Hilfe-Kursen und Infoabenden der Lebenshilfe teilnehmen. Außerdem gibt es Freiwilligen-Treffen zum gegenseitigen Austausch.

Die Lebenshilfe hat übrigens auch ein Tandem-Fahrrad, welches ausgeliehen werden kann – leider nur ein Einziges. Aber mit dem könnte so mancher schöne Ausflug unternommen werden.

Projekt Tandempartner
Lebenshilfe Bremen e.V.
Waller Heerstr. 55
28217 Bremen

Projektleiterin:
Tina Cappelmann

Tel. 0421-387 77 54

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Foto: Lebenshilfe

FAHR RAD – Fürs Klima auf Tour

Dienstag, 20. Januar 2009

Eine der schönsten Fahrradaktion im Internet organisiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD). Mit „FAHR RAD – Fürs Klima auf Tour“ sammeln Jugendgruppen ihre von Februar bis Juli 2009 zurückgelegten Fahrradkilometer. Im Internet werden die Kilometer zu einer virtuellen Deutschland-Reise und zu Ausflügen in europäische Nachbarländer umgerechnet.

An 11 Stationen warten außerdem Quizfragen für zusätzliche Gewinnchancen. Eine CO2-Waage zeigt an, wieviel klimaschädliches Kohlendioxid entstanden wäre, wenn die Wege mit einem Auto gefahren worden wären.

Stolze Gewinne stellen die Sponsoren der VCD-Aktion dafür bereit, z.B. Ortlieb-Packtaschen, Fahrräder und die Harry-Potter-Gesamtausgabe!

Ab Januar 2009 können sich Teams aus Sportvereinen, Jugendgruppen, Schule oder Clique im Alter von 12-18 Jahren zusammen mit einem erwachsenen Teamleiter auf www.klima-tour.de anmelden.

Auf der super gestalteten Aktions-Website gibt es außerdem viele Tipps, Aktionsideen  und nicht zuletzt witzige Animationsfilme:


Warnung vor Polizeikontrollen!

Montag, 19. Januar 2009

Fahrradfahrer/innen werden vor repressiven Polizeikontrollen in der zweiten Januarhälfte gewarnt. Dabei haben es die Beamten vor allem auf die Fahrradbeleuchtung abgesehen. Bereits in der Vorweihnachszeit Ende 2008 wurden an besonders stark frequentierten Radrouten Kontrollen durchgeführt. Die Polizei verteilte allerdings zunächst nur mündliche Verwarnungen und Reflektoren.

Jetzt soll es zur Sache bzw. an die Geldbörse gehen: wenn ein Fahrrad nicht der Straßenverkehrszulassungsordnung entspricht, können Verwarnungs- und Bußgelder fällig werden und das Fahrrad muss in einen sicheren Zustand versetzt werden.

So können die unangenehmen Polizeikontrollen und Bußgelder vermieden werden:
Der ADFC hat einen Selbsttest für die sichere Lichtanlage zusammengestellt. Wer einen mangelhaften Punkt des Lichtchecks nicht selbst Instand setzen kann, lässt sein Fahrrad vom Fahrradfachhändler in einen sicheren Zustand versetzen!

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat die Broschüre „Das sichere Fahrrad“ 2008 überarbeitet. Die Broschüre kann HIER online betrachtet oder beim DVR bestellt werden. Sie enthält auch Checklisten und weitere Infos zum sicheren Fahrradfahren.

Und das entspricht leider nicht der StvZO:

So schön diese Fahrradbeleuchtung auch ist: die deutsche Straßenverkehrszulassungsordnung erlaubt nur dies: weißes Licht vorne, rotes Licht hinten und Reflektoren rundherum - nicht mehr und nicht weniger!

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den bunten Fahrradvogel gefunden bei BikeHacks