Dienstag, 30. September 2008
Angeschlossen? So nicht!
Albrecht Genzel, der uns dieses Foto zugesendet hat, fand dieses Fahrrad vor der ADFC Radstation Bremen.
In der Radstation wäre es sehr viel sicherer geparkt worden. Doch der oder die Radfahrer/in hatte es wohl besonders eilig und war in Gedanken ganz woanders. Denn so macht man es Gelegenheitsdieben sehr einfach:

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Montag, 29. September 2008
Am Bahnhof Klinikum Bremen-Nord/Beckedorf der neuen Bahnstrecke Farge-Vegesack gibt es einen neuen Bahnübergang.
Dieser wurde erfreulicherweise mit einer Schranke versehen, die nur dann im Wege steht, wenn ein Zug kommt. Auf sonst übliche Drängelgitter wurde verzichtet.
Eine kleine Slalomfahrt ist dennoch erforderlich: Da das Gefälle auf der gegenüber liegenden Seite nicht ausreichend ausgeglichen wurde, ist für Radfahrende eine enge Kurve westlich der Station geblieben.
Foto und Ort
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Samstag, 27. September 2008
Morgen am Sonntag, 28. September 2008, findet der 4. swb-Marathon Bremen quer durch Bremens Innenstadt und die Stadtteile Neustadt, Habenhausen, östliche Vorstadt, Schwachhausen, Horn, Bürgerpark, Findorff, Walle, Stein- und Ostertor statt. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ist im Zeitraum von 8 bis 15 Uhr zu rechnen.
Die Polizei Bremen hat Sonntag ab 08.00 Uhr ein Bürger-Infotelefon unter der Nummer 362-3895 geschaltet, an dem sich Hilfe suchende Bürger von geschulten Beamten Rat einholen können.
Der Streckenverlauf des Marathons ist während des Marathons komplett gesperrt:
Theodor-Heuss-Allee – Gustav-Deetjen-Allee – Hermann-Böse-Straße – Herdentorsteinweg – Schüsselkorb – Katharinenstraße – Domshof – Obernstraße – Hutfilterstraße – Bürgermeister-Smidt-Straße und Brücke – Langemarckstraße – Osterstraße – Westerstraße – Osterstraße – Friedrich-Ebert-Straße – Franziuseck – Werderstraße – Kuhirtenweg – Deichschartweg – Holzbrücke (Werdersee) – Weserdeich – Holzdamm – Habenhauser Dorfstraße – Staustraße – Habenhauser Deich – Wehrstraße – Weserwehr – Hastedter Osterdeich – Im Suhrfelde – Im Suhrfelde II und IIa – Jürgensdeich – Osterdeich – Stader Straße – Kirchbachstraße – Arensburgstraße – Belfortstraße – Kurfürstenallee – Dijonstraße – Schwachhauser Heerstraße – Horner Heerstraße – Marcusallee – Deliusweg – Rhododendronpark – Ronzelenstraße – Am Herzogenkamp – Universitätsallee – Parkallee – Bürgerpark – Findorffallee – Am Weidedamm – Utbremer Ring – Hemmstraße – Meta-Sattler-Straße – Landwehrstraße – Hansestraße – Hansator – Konsul-Smidt-Straße – Speicher 1 – Konsul-Smidt-Straße – Auf der Muggenburg – Stephanitor – Focke Garten – Schlachte – Weserpromenade (Tiefer und Osterdeich) – Weserstadion – Dr.-Franz-Böhmert-Straße – Osterdeich – Altenwall – Am Wall – Bürgermeister-Smidt-Straße – Falkenstraße – Kaufmannsmühlenkamp – Findorffstraße – Theodor-Heuss-Allee – Bürgerweide – CCB.
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Freitag, 26. September 2008
Viel einfacher ist es, über die
Gelben Seiten einen Fahrradhändler im eigenen Stadtteil zu finden, der die Lichtanlage in Augenschein nimmt und notwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten durchführen kann.
DO IT YOURSELF! Der ADFC Bundesverband zeigt auf seiner Homepage folgende 8 Licht-Punkte. So kann jeder seine Anlage selbst durchchecken und Mängel beseitigen (…lassen):

1. Frontscheinwerfer (z.B. Halogen)

2. Weißer Frontreflektor (auch in Scheinwerfer integrierbar)

3. und 4. Reflektoren in den Speichen des Vorder- und Hinterrades (stattdessen sind auch Reflexstreifen am Reifen zulässig)

5. und 6. Zwei gelbe, nach vorne und hinten wirkende Reflektoren an der linken und rechten Pedale

7. Rücklicht (z.B. LED, am besten mit Standlichtautomatik), darin integrierter großflächiger Reflektor. Montagehöhe: Mindestens 25 Zentimeter über dem Boden, idealerweise am Gepäckträger angebracht.

8. Roter Rückstrahler
Die Polizei Bremen mahnte bereits letzte Woche über eine Pressemitteilung an, die Lichtanlage am Fahrrad in besonders zwielichtigen Jahreszeiten in Ordnung zu halten (hier wurde am 19. September darüber berichtet).
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Donnerstag, 25. September 2008
Seit Januar 2008 gibt es für Fahrräder nur noch Tagestickets. Sie kosten 1,50 Euro im Nahbereich und 3,00 Euro im VBN-Gesamtnetz. Damit kommt der VBN einer Forderung von ADFC und Fahrgastbeirat nach.
Allerdings wurden gleichzeitig die kostengünstigen Einzel- und Vierer-Tickets abgeschafft. Gernot Lucks, Mitglied im Fahrgastbeirat und im ADFC Fachausschuss Öffentlicher Verkehr, ist darüber enttäuscht: „Wenn bei Radtouren nur ein Weg mit der Bahn zurückgelegt wird, bedeutet dies eine kräftige Preiserhöhung!“
Die Begründung des VBN, dass die Umsatzzahlen sehr gering waren, lässt er nicht gelten: „Die geringen Einnahmen von 0,29 % aus dem Fahrradticketverkauf sind für den ADFC eher ein Argument für die kostenlose Fahrradmitnahme.“
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Politik | Mit Tag(s) versehen: Fahrgastbeirat, Fahrradmitnahme, Preise, Tickets, VBN-Tarif |
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Dienstag, 23. September 2008

Vom 20. – 24. Mai 2009 wird der 32. Deutsche Evangelische Kirchentag in Bremen stattfinden. Die Veranstalter richten diese Großveranstaltung klimafreundlich aus. Aus diesem Grund werden ADFC-Bundesverband, ADFC-Landesverband Bremen und die Stadtgemeinde Bremen das Ereignis nutzen, den Einsatz des Fahrrads bei Großveranstaltungen zu propagieren. Dazu wird es ein großes Angebot an Mieträdern, zusätzlichen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und einen Radfahrerstadtplan speziell mit den Veranstaltungsorten des Kirchentags geben.
Darüber hinaus wird auch die Anreise mit dem Rad zum Kirchentag beworben. Die Radreise kann die gesamte Strecke vom Heimatort bis zum Kirchentag in Bremen umfassen. Genauso denkbar sind aber auch kombinierte Zug-Rad-Reisen. Vor der Einfahrt nach Bremen werden sich alle Radreisegruppen vor der Stadt an zentralen Punkten sammeln und geschlossen zum Kirchentag fahren. Sie werden dort in angemessener Weise begrüßt und als Kirchentagsteilnehmer willkommen geheißen.
Auch Radreiseveranstalter werden in ihren Katalogen 2009 die Anreise nach Bremen auf Weser- und Brückenradweg anbieten.
ADFC-Gliederungen, die ebenfalls eine Radtour zum Evangelischen Kirchentag 2009 planen und an der Sternfahrt auf ihrer letzten Etappe teilnehmen möchten, melden sich bitte in der
ADFC-Bundesgeschäftsstelle
Wolfgang Richter
Postfach 107747
28077 Bremen
wolfgang.richter@adfc.de
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Kirchentag, Umweltschutz | Mit Tag(s) versehen: 32. Deutsche Evangelische Kirchentag, Anreise zum Kirchentag, klimafreundlich |
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Montag, 22. September 2008

Mehr Bilder von der ADFC-Hochstraßentour am 7. September gibt es im Blog fahrrot.de
Am 7. September wurde der Abschluss von „Mit dem Rad zur Arbeit“ mit einer Riesenradtour über Bremer Hauptverkehrsstraßen gefeiert. Die Partner ADFC und AOK hoffen natürlich, dass auch über den Aktionszeitraum hinaus kräftig in die Pedale getreten wird.
Bei der Hochstraßentour war auch Rainer Hamann vom Team „fahrrot“ dabei und machte diese prächtigen Bilder. Übrigens ist das Weblog fahrrot.de ein Nebenprodukt der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“:
Unter dem Motto „Benzinpreis? ist uns doch egal“ halten die Mitglieder der Bremer SPD Bürgerschaftsfraktion Rainer Hamann, Jens Oppermann und Jürgen Pohlmann ihre Erfahrungen auf ihren Fahrrad-Arbeitswegen fest. Denn als Team waren sie bei „Mit dem Rad zur Arbeit“ aktiv dabei.
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Rad.zur.Arbeit | Mit Tag(s) versehen: Bürgerschaftsfraktion, Hochstrassentour, SPD |
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Freitag, 19. September 2008
Wer auch im Winter mit dem Fahrrad unterwegs sein möchte, sollte sich beizeiten um eine funktionierende Beleuchtung kümmern, mahnt die Polizei in einer Pressemitteilung vom 17. September 2008 an:
Sehen und gesehen werden ist gerade in der „trüben“ Jahreszeit für Radfahrerinnen und Radfahrer lebenswichtig. Sie sind den starken mit Xenon- oder Halogenscheinwerfern ausgerüsteten Pkw in der Dunkelheit noch deutlich im Nachteil. Deshalb ist es beim Rad fahren neben der eigenen Sicht genauso wichtig, dass man gesehen wird. Dazu gehören natürlich nicht nur die vorgeschrieben Beleuchtungseinrichtungen wie ein Dynamo, ein weißer Scheinwerfer, ein rotes Rücklicht sowie Reflektoren an den Pedalen und Laufrädern.
Vor allem bei älteren Fahrrädern sollten moderne LED-Leuchten nachgerüstet werden. Sie sorgen für eine bessere Lichtausbeute und haben eine viel längere Lebensdauer.
In modernen Rückleuchten und Frontscheinwerfern sind elektronische Standleuchten integriert. Sie brennen noch einige Minuten weiter, selbst wenn das Rad steht.
Die Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Bremen ist erreichbar unter Tel. (0421) 362 3742 oder 12894.
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Foto: ADFC
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Donnerstag, 18. September 2008

Rücksichtsvolles Miteinander in Fußgängerzonen soll legal sein!
Heute, am 18. September findet eine ADFC-Brennpunktaktion zwischen 17 und 19 Uhr auf dem Bahnhofsplatz vor dem Hauptbahnhof Bremen statt.
Rücksichtsvolles Radfahren in Fußgängerzonen zu erlauben ist das Ziel der Protestaktion des ADFC Bremen.
Wer die ADFC Radstation Bremen über den Bahnhofsplatz erreichen will, wer per Rad in der Obernstraße oder in der Gerhard-Rohlfs-Straße einkaufen will, handelt verboten oder ist zu großen Umwegen gezwungen. Für viele Radfahrer sind dies tägliche Verkehrsbrennpunkte. Der ADFC tritt mit der Aktion dafür ein, das Radfahren in wichtigen Bremer Fußgängerzonen zu erlauben. Wo genügend Platz für ein rücksichtsvolles Miteinander ist, sollte die ohnehin meist tolerierte Praxis auch legalisiert werden. Wer sich nicht an die Grundregeln ständiger Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme halte, könne auch durch Verkehrsschilder nicht ausgebremst werden.
Der ADFC verweist darauf, dass in vielen anderen Städten, beispielsweise in Münster in ausgedehnten Fußgängerbereichen, in Hannover auf dem Bahnhofsplatz oder in Frankfurt auf der Zeil Radfahren mit guten Erfahrungen seit Jahren erlaubt sei. Der ADFC hat wenig Verständnis dafür, dass in Bremen die Uhren anscheinend anders gehen. Wo Straßenbahnen und Busse zugelassen sind, in Zeiten, in denen Lieferverkehr stattfindet oder wenn wenige Fußgänger unterwegs sind, spreche nichts dagegen, auch Radfahrer zuzulassen. Dazu sollen bei der Aktion auch Passanten befragt werden.
Zuschauer und Teilnehmer sind willkommen!
marion.brueggemann@adfc-bremen.de, Tel. (0421) 70 11 79
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Politik | Mit Tag(s) versehen: Brennpunktaktion, Fußgängerzone, rücksichtsvolles Miteinander, shared space |
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