Radreiseanalyse: Weserradweg bleibt einer der beliebtesten Radwege Deutschlands
Fahrradtourismus bleibt weiterhin ein Wachstumsmarkt: 88 Prozent der deutschen Radurlauber verbrachten ihren Radurlaub 2007 im eigenen Lande. In vielen Regionen gibt es nun qualitativ hochwertige Angebote, aber auch noch deutliche Qualitätsmängel. Zu diesen Ergebnissen kommt die Radreiseanalyse 2008, die der ADFC Bundesverband auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin (ITB) vorstellte.
Spitzenreiter der beliebtesten inländischen Radfernwege ist – wie schon im Vorjahr – der Elberadweg, gefolgt von Weser- und Main-Radweg. Unter den ausländischen Radrouten hat die Donau ihren Vorsprung behauptet. Beliebte Ziele im Ausland sind auch Frankreich und die Schweiz – Länder, die in den vergangenen Jahren viel in den Fahrradtourismus investiert haben.
Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse belegen, dass die deutschen Radtouristen Wert auf höhere Qualität legen.
Eine der größten Baustellen im Fahrradtourismus: Die Routen und Regionen sind immer schlechter mit der Bahn zu erreichen. Die Deutsche Bahn sperrt sich weiter vehement gegen die Mitnahme von Rädern im ICE – entgegen dem europäischen Trend. So ist es beispielsweise im französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV sehr wohl möglich, Fahrräder mitzunehmen.
Zur kompletten ADFC-Radreiseanalyse 2008


