Polizei Bremen beschlagnahmte 165 Fahrräder bei einem Hehler

Sonntag, 30. März 2008

Einen großen Ermittlungserfolg verzeichneten die Beamten der Sonderermittlungsgruppe Fahrrad (EG 24): Es konnten in der vergangenen Woche 165 Fahrräder beschlagnahmt werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Straftaten stammen. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

Beamte der Bereitschaftspolizei, die zusammen mit der EG 24 im Deliktsfeld des Fahrraddiebstahls eingesetzt sind, benötigten für den Abtransport fünf LKW.

Eigentümer gestohlener Fahrräder können auf der Homepage der Polizei Bremen sichergestellte Fahrräder in einer Galerie durchforsten und – hoffentlich – das eigene Fahrrad wiederfinden.

Die Polizei Bremen warnt vor dem Ankauf auffällig günstiger, aber hochwertiger Fahrräder, insbesondere auf Flohmärkten. „Schnäppchenkäufer“ müssen im Zweifelsfall mit einem Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei rechnen.

Der ADFC empiehlt, für gebraucht gekaufte Fahrräder einen Fahrradpass ausstellen zu lassen. Er enthält die technischen Daten des Fahrrades und die Personalien des Verkäufers oder der Verkäuferin. Sollte es sich um Diebesgut handeln, trägt der Verkäufer dafür die Verantwortung.

Der Gebrauchtfahrradmarkt des ADFC findet von Mai bis September jeweils am 1. Samstag im Monat von 10 – 13 Uhr beim ADFC radort bremen, vor der Radstation, Bahnhofsplatz 14 a statt. Für alle verkauften Fahrräder werden Fahrradpässe ausgestellt.

Während des Marktes werden auch Fahrräder codiert.


Flyer „radfahren kinderleicht“ – Tipps für Eltern

Freitag, 28. März 2008

Radfahren ist kinderleicht – und es beginnt lange vor dem ersten Kinderrad. Eltern prägen von klein auf das Mobilitäts- und Verkehrsverhalten ihrer Kinder.

In einem neuen Flyer „radfahren kinderleicht“ vom ADFC Bremen finden Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder schon früh ans Radfahren heranführen. Das beginnt mit Bewegungsanreizen im Kleinkindalter. Laufrad und Roller bereiten optimal aufs Radfahren vor.

Doch auch wenn ein Kind bereits radfahren kann, ist es vom Straßenverkehr oft überfordert und gefährdet. Darum müssen Kinder bis zum Alter von sieben Jahren immer auf dem Fußweg fahren. Mit acht und neun Jahren dürfen sie noch auf dem Fußweg oder auch schon auf der Straße fahren. Ab dem 1o. Lebensjahr ist die Straße Pflicht.

Beim Radfahren lernen ist das Vorbild der Eltern wichtig. Das gilt für die bevorzugte Wahl des Verkehrsmittels ebenso wie für das Verhalten auf der Straße.

Der Flyer „radfahren kinderleicht“ wurde vom ADFC Bremen mit Unterstützung des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa herausgegeben und wird gratis im ADFC radort bremen abgegeben.


Ehrenamtliche Renovierungshelfer und Büromöbel-Spender gesucht

Mittwoch, 26. März 2008

Der ADFC hat sich vergrößert. Mehr Arbeitsplatz, mehr Versammlungsraum, mehr Lagerfläche wurden dringend benötigt, um für die MitarbeiterInnen und die immer größer werdenden Arbeitskreise ausreichend Platz zu haben.

Von der Deutschen Bahn werden deshalb jetzt zusätzliche Räume im hinteren Bereich der Radstation angemietet. Es handelt sich um frühere Sozialräume der Eisenbahner, die jedoch renoviert werden müssen.

Der ADFC sucht ehrenamtliche Renovierungshelfer, die in einer großen Gemeinschaftsaktion eine Grundreinigung der Böden und Sanitäranlagen vornehmen und zu Pinsel und Farbe greifen. Geplanter Renovierungstermin ist das Wochenende 5. und 6. April 2008.

Außerdem werden Büromöbel als Sachspenden gesucht, um die Räume in einen nützliche Zustand zu versetzen.

Wer möchte den ADFC auf diese oder jene Weise unterstützen? fragt Renate Suck; renate.suck@adfc-bremen.de, Tel: (0421) 70 11 79


Flyer „Mit dem Rad zur Schule“

Montag, 24. März 2008

Sollten Grundschulkinder mit dem Rad zur Schule fahren oder sicherheitshalber mit dem Auto kutschiert werden?

Ein neuer Flyer des ADFC Bremen „Mit dem Rad zur Schule“ propagiert den Schulweg ohne „Mama-Taxi“. Denn dabei erwerben die Kinder wertvolle Kompetenzen. Risiken bergen alle Verkehrsmittel – der Autotransfer ebenso wie der Fußmarsch oder die Fahrradfahrt.

Um die Risiken auf dem Weg zur Schule zu minimieren, fordert der ADFC Bremen eine gemeinsame Schulwegeplanung von Kindern, Eltern, LehrerInnen und Kommunen. Dabei sollen gefährliche Stellen aufgedeckt und entschärft werden.

Für Eltern enthält der Flyer weitere Tipps zum Schulweg mit dem Rad. Dazu gehören zum Beispiel ein geeignetes Kinderfahrrad, die Begleitung des Kindes auf dem Schulweg und – üben!

Den Flyer „Mit dem Rad zur Schule“ gibt es gratis im ADFC radort bremen.

Ein Download befindet sich auf der Homepage des ADFC Bremen.


ORTLIEB Gewinnspiel im Internet

Samstag, 22. März 2008

Thilo Kaufmann ist der glückliche Gewinner des 4.500 Euro wertvollen Hauptpreises des ORTLIEB-Gewinnspiels 2007. Der überzeugte Radfahrer, der stets ohne Auto nur mit Rad und Bahn unterwegs ist, freut sich über ein Fahrrad der Marke Patria mit nach Körpermaßen handgelötetem Rahmen, Rohloff Nabe und Kette, Magura Bremsen, SON Nabendynamo und Scheinwerfer, SKS Spritzschützer, Airwings Sattelstütze, tune Vorbau, Kurbeln, Innenlager und Kettenblatt sowie Pitlock Diebstahlsicherungen. Tubus-Gepäckträger und Schwalbe-Reifen ergänzen das Rad standesgemäß.

Insgesamt gab es im Jubiläumsjahr 2007 Preise im Wert von gut 25.000,- Euro zu gewinnen, um die viele Tausend TeilnehmerInnen aus aller Welt rangen.

Wer in diesem Jahr sein Glück versuchen will, kann auch in 2008 teilnehmen am
ORTLIEB Gewinnspiel
. Die erste Runde läuft noch bis zum 31. März 2008.


ADFC Urlaubsmesse im April ist von Ausstellern ausgebucht

Donnerstag, 20. März 2008

Antje Hoffmann, Organisatorin der ADFC Urlaubsmesse, freut sich, denn die Messe am 19./20. April in der Unteren Rathaushalle ist ausgebucht. Alle Flächen sind vergeben; weitere Aussteller können nicht mehr untergebracht werden.

Das Besondere an dieser Messe ist, dass aktive Reise- und Tourenradlern des ADFC interessante Ziele nennen und nützliche Tipps geben. Dies tun sie teils an Infoständen, aber auch mit Diavorträgen. Und die lassen sich die Besucher, darunter sogar schon Stammgäste der jährlichen „Radreisen – grenzenlos!“, nicht entgehen.

Auch Reiseanbieter wie das Deutsche Jugendherbergswerk und aktiv-reisen oder Tourimus-Organisationen aus Ostdeutschland und dem Nordwesten informieren über ihre Angebote. Über Fahrradtechnik und Equipment berät der Einzelhändler H.-P. Jakst aus Bremen.

ADFC Urlaubsmesse „Radreisen – grenzenlos!“
19./20. April 2008, 10-18 Uhr
Untere Rathaushalle, Bremen
Eintritt frei!

Ausstellerliste 2008


Radfahren bei Schietwetter: ADFC-Tipps bei dunkler Witterung und Glätte

Dienstag, 18. März 2008

Die nächsten Tage werden wieder richtig winterlich. Bremer Winter ist graues Wetter mit Schnee, der schnell schmilzt. Nur in einigen Kurven ist es fies glatt. Wegen der erhöhten Rutschgefahr sind vorausschauendes Fahren und genügend Abstand jetzt besonders wichtig. Also: rechtzeitig das Tempo reduzieren, frühzeitig und maßvoll bremsen!

Das Fahrrad sollte technisch einwandfrei sein. Besonders wichtig sind Bremsen, Bereifung und Beleuchtung.

Autofahrern rät der ADFC gerade bei diesem Wetter, ihre Fahrweise auf schlechte Sichtverhältnisse und rutschige Fahrbahnen einzustellen. Sie sollten Radfahrer nur mit ausreichendem Abstand (mindestens 1,5 Meter) überholen, da diese plötzlichen Hindernissen wie Ästen oder Laubbüscheln ausweichen könnten.

Wer sich auch bei kaltem Wetter aufs Rad setzt, bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt die Abwehrkräfte. Ausreichend warm wird man beim Radfahren wie von selbst. Die optimale Bekleidung ist daher dünn und atmungsfähig, wind- und wasserdicht. Je nach Außentemperatur können verschiedene Kleidungsstücke nach dem Zwiebelprinzip kombiniert werden. Helle Kleidung mit Reflektoren macht Radfahrer bei Bremer grauem Wetter sichtbarer. So ausgestattet kommt man mit dem Rad ideal durch, und dem täglichen Radfahrspaß steht nichts mehr im Wege.

Mehr Tipps auf der Seite des ADFC


sannin-nori – Mütter in Japan bringen ihre Kinder mit dem Fahrrad

Sonntag, 16. März 2008

In Deutschland werden Eltern von vielen Schulen gemahnt, die Kinder nicht mit dem Rad fahren zu lassen, da dies zu gefährlich sei. Die Folge sind der Autoverkehr vor den Schulen, denn irgendwie müssen die Kinder ja gebracht werden.

Dass dies nicht so sein müsste, zeigt das Beispiel aus Japan, wo eine völlig andere Fahrrad-Kultur herrscht als bei uns. Dort mahnen Schulen und Kindergärten die Eltern, ihre Kinder nur nicht mit dem Auto zu fahren. Darum bringen die Mütter ihre Kinder mit dem Fahrrad zur Schule, häufig auch gleich zwei Kinder – vorne und hinten ein Kind, dazwischen die Mutter. Das wird sannin-nori genannt und ist in Japan ein ganz alltägliches Bild im Verkehr. Das übliche Fahrrad dafür heißt mamachari.Vor kurzem sollte eine drakonische Gesetzesverschärfung die sannin-nori-Transporte unterbinden, doch die Mütter wehrten sich mit wütenden Protesten erfolgreich dagegen, berichtet die TimesOnline, denn für viele japanischen Mütter ist das Fahrrad die einzige Möglichkeit, ihre Kinder zur Schule zu bringen.

Ein Film aus Shizuoka City zeigt, wie das mamachari aussieht und wie der Verkehr damit aussieht:


Pedersen-Treffen am 23. – 25. Mai 2008

Freitag, 14. März 2008

Pedersen-Enthusiasten organisieren vom 23. bis 25. Mai 2008 das 9. Norddeutsche Pedersen-Treffen in Bad Zwischenahn. Das Treffen beginnt Freitag ab 15 Uhr und endet am Sonntag gegen 16 Uhr.

Zum Programm des Treffens gehören drei gemeinsame Ausfahrten (zwischen 15 und 65 Kilometer lang), mit Besichtigung attraktiver Ziele. Dabei ist Zeit für viel „Klönschnack rund ums Pedersen“.Bereits im vergangenen Jahr kamen 105 Pedersenfreunde aus allen Teilen Deutschlands sowie aus den Niederlanden, aus Belgien und Dänemark.

Nähere Infos und Anmeldeunterlagen:

Otto Renken
Tel: 0160 5052939
otto.renken@ewetel.net

Und so sieht das aus, wenn einer sein Pedersen und auch alle seine anderen Lieblingsfahrräder ausfährt:

via: 自転車乗りの悦楽


Pst! (ehrenamtlich aktiv sein lohnt sich)

Mittwoch, 12. März 2008

Ehrenamtliches Engagement beim ADFC Bremen lohnt sich für die Aktiven immer wieder auf vielfache Weise. Nicht nur weil sie gemeinschaftlich eine bessere Verkehrspolitik unterstützen können, wegen der spannenden Radtouren und weil dabei viele nette und aufmerksame Menschen zusammenkommen. Manchmal lohnt es sich auch ganz materiell, zum Beispiel so:

Ortlieb, der Hersteller unverwüstlicher und absolut wasserdichter Fahrradtaschen, unterstützt als Sponsor die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Als exklusives Angebot bietet Ortlieb den ehrenamtlichen ADFC Aktiven ein Office-Bag L (weiß mit Logo „Mit dem Rad zur Arbeit“) zu einem besonders günstigen Preis mit 20% Rabatt an.

Große Ordner, Pausenbrot und Thermoskanne finden in den 21 l Volumen Platz. Ortlieb behauptet gar, ein Laptop könne darin transportiert werden. Ich persönlich trage mein gutes Stück aber lieber erschütterungsfrei im Rucksack – bei den Bremer schlaglöchrigen Radwegen …

Mein Ortlieb-Bürotäschchen (schwarz, ohne Logo) benutze ich fast jeden Werktag und bin damit sehr glücklich. Die Herstellerangaben, dass die Tasche mit einem Griff am Gepäckträger arretiert oder abgenommen werden kann – stimmt. Und wasserdicht ist sie auch. Bei allen Bremer Wettern.

Dieses Rabatt-Angebot ist ausschließlich und ausnahmslos als Bonus für ADFC Aktive gültig. Aktiv sein lohnt sich.