Radstationen bieten sicheres und trockenes Parken und mehr Service

Dienstag, 9. Februar 2010

Eine neue Radstation ist am Kieler Bahnhof am 4. Januar 2010 eröffnet worden.

Ein informativer Bericht im Offenen Kanal Kiel zeigt: Radstationen wie in Kiel und Bremen sind wichtige Stützpunkte für Radfahrer und bieten viel mehr Service als nur trockenes und sicheres Parken.


Frischer Wind und mehr in Bremerhaven

Montag, 8. Februar 2010

Zwei neue aktive Mitglieder unterstützen der ADFC Bremerhaven seit einiger Zeit: Christian Peters und Michael Weber. Da beide die Rahmenbedingungen fürs Radfahren im Alltag verbessern möchten, hat der Arbeitskreis Verkehr in Bremerhaven Verstärkung bekommen. 

Christian Peters

Christian Peters, 40 Jahre, verheiratet

Vor der Geburt meiner Kinder, die heute 6 und 8 Jahre alt sind, war ich privat und beruflich hauptsächlich mit dem Auto unterwegs. Doch während meiner Zeit als Hausmann entdeckte ich das Fahrrad für die täglichen Wege in der Stadt. In einem Anhänger fanden erst die Kinder und dann die Einkäufe Platz.

Mit steigender Tageskilometerleistung wuchsen auch mein Interesse und meine Kritik an den Rahmenbedingungen für das Radfahren im Alltag.

Mein Bruder, der sich beim ADFC Weimar in Thüringen ehrenamtlich engagiert, machte mich neugierig und so war es für mich ein logischer Schritt, mit meiner Familie im Sommer 2008 Mitglied im ADFC Bremerhaven zu werden.

Heute bin ich wieder halbtags erwerbstätig und aktiv im ADFC-Arbeitskreis Verkehr. Es ist mir wichtig, für den Alltagsradverkehr etwas zu bewegen. Dazu gehört auch, die Beschlüsse der ADFC-Bundeshauptversammlung in Bremerhaven umzusetzen.

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Michael Weber

Michael Weber - aktiv fürs Fahrradfahren

Michael Weber lebte zehn Jahre in Hannover und zog anschließend nach Bremen. Dort war er von 2006 bis 2008 im Bremer Arbeitskreis Verkehr des ADFC aktiv.

Heute wohnt er in Bremerhaven und verstärkt den dortigen Arbeitskreis Verkehr mit seinem Fachwissen.

Beruflich war er als Planer und Zeichner in Büros für Architektur und Landschaftsplanung tätig und arbeitet seit Juni 2009 als Mediengestalter.


Bremer Hochschultage

Freitag, 5. Februar 2010

Am Samstag und Sonntag, 6./7. Februar 2010 finden in der Hochschule für Künste die Hochschultage 2010 statt.

Auf den endlosen Fluren in Bremens längstem Gebäude und in allen Räumen zeigen Studentinnen und Studenten ihre Arbeiten des letzten Semesters und laden ein zur großen künstlerischen und musikalischen Entdeckertour“, verspricht die Pressemitteilung der Hochschule. Erinnert der Sprachgebrauch nur zufällig an den ehemaligen Space-Park? Das seinerzeit gefloppte Erlebniszentrum heißt jetzt Waterfront  und befindet sich nur drei Kilometer weiter am selben Hafenbecken.

Wen wunderts, wenn Mobilität mit Einkaufswagen auch bei den Studierenden ein Thema ist…

Bild: “Baggi”, Stephan Fritsch

Die Hochschule für Künste öffnet bei den Hochschultagen 2010 am Samstag und Sonntag, den 6 und 7. Februar 2010 im Speicher XI 8.

Ich parke in der Radstation, …

Donnerstag, 4. Februar 2010

Warum parken Sie Ihr Rad in der Radstation?
Im ADFC-Magazin pedal (Ausgabe Nr. 1 in 2010) verraten Kunden, warum sie ihr Rad in der Radstation parken:

Die Fahrradgruppe „Moin-Moin“ aus Delmenhorst: „… weil das Fahrrad auf dem Freimarkt etwas hinderlich ist.“

Andrea R. und ihr Kollege: „…weil unsere Räder hier nicht geklaut werden.“

Katrin V.: „… weil meinem Fahrrad ab und zu die Luft ausgeht“. Pendelt zwischen Achim und Bremen


Wie plane ich eine Radreise?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Jetzt ist die richtige Zeit –  nicht nur zum Träumen sondern vor allem zum Planen von Radreisen. Damit die Reise auf zwei Rädern vom Start bis zum Ziel zur reinen Freude wird, ist eine gute Vorbereitung wichtig.

Im Radort Bremen – dem Infoservice des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, stehen engagierte und radtourenerfahrene ADFC-Mitglieder montags bis freitags jeweils von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr mit Rat und Tat zur Verfügung. Interessierte erfahren von ihnen auch individuelle Informationen, die keinem Reiseführer zu entnehmen sind.

Als besonderen Service bietet der ADFC Bremen im Februar erstmals die Möglichkeit, sich schwerpunktmäßig über besonders attraktive Radreiseregionen informieren zu lassen – und zwar jeweils donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

Am 4. Februar 2010 geht es um Radreisen am Hochrhein und rund um den Bodensee, sowie um Möglichkeiten, mit dem Fahrrad zur Landesgartenschau in Bad Essen zu radeln. Es berät Uwe Henrion, der in beiden Regionen als ADFC-Tourenleiter aktiv ist.

Am 11. Februar 2010 stehen der Neckar-, der Ruhrtal- sowie der Rhein-Radweg von Duisburg bis Xanten Im Mittelpunkt. ADFC-Tourenleiter Jürgen Wiese kennt diese und viele deutsche Radfernwege wie seine Westentasche.

Am 18. Februar 2010 steht der Inntal-Radweg im Mittelpunkt. Ludwig Pape ist von der Inn-Quelle bei St. Moritz in der Schweiz bis zur Mündung in die Donau bei Passau geradelt. Gern gibt er seine Erfahrungen an Interessierte weiter.

Am 25. Februar 2010 wirbt Wilhelm Koch dafür, das radtouristisch bisher wenig in Erscheinung getretene Ostfrankreich mit dem Fahrrad zu besuchen. Im letzten Jahr radelte er auf durchweg neuen Radwegen an Kanälen und Flüssen von Basel über Mulhouse, Besancon, Beaune, Dijon, Lac du Der, Nancy und Strasbourg nach Baden-Baden.

Außerdem wird zum festen Bestandteil des ADFC-Beratungsangebots künftig der Einsatz von Navigationsgeräten bei der Planung von Radtouren gehören. Mitglieder des Arbeitskreises GPS stellen ihr Wissen allen Interessierten ab 27. Februa 2010 jeweils am letzten Samstag im Monat, von 10 bis 14 Uhr, zur Verfügung.

ADFC Radort Bremen, Bahnhofstr. 14 a, (im Erdgeschoss der Radstation zwischen Hauptbahnhof und Überseemuseeum). Telefon: (0421) 79 47 95 11

Foto: ADFC


Fördermitglieder stellen sich vor: Speiche Fahrradhandels-GmbH

Dienstag, 2. Februar 2010

Angela Huber in Aktion

„Die Speiche„ ist ein alteingesessenes Fahrradfachgeschäft im Bremer ‘Viertel’ und Tradition wird bei uns groß geschrieben – nicht ohne Grund sind wir schon von Anfang an Fördermitglied des ADFC Bremen.

Wir verkaufen nicht nur Fahrräder. Wir fahren selbst leidenschaftlich Rad und wissen aus eigener Erfahrung, worauf es ankommt. Wir unterstützen Sie darin, das passende Fahrrad und das richtige Zubehör zu finden.

Sie finden bei uns eine kompetente Beratung, höchste Qualität, sehr gute Preis-Leistungs-Angebote und eine Meisterwerkstatt, außerdem bieten wir Bodyscanning (Rad nach Maß), eine kostenlose Erstinspektion und vieles mehr.

Auch nach dem Kauf erhalten Sie den Service, der zu Ihren Bedürfnissen und denen Ihres Fahrrades passt. Im Sortiment: City-Bikes, MTBs, Trekking-, Cross-, Falt-, Elektro, und Mieträder.“  Kontakt: www.speiche.de


Foto: Kay Michalak


Marion Brüggemann: Mit Sternen entlang der Ruhr

Montag, 1. Februar 2010

Der Ruhrtal-Radweg wird nach erfolgreicher Zertifizierung durch den ADFC als “ADFC-Qualitätsradroute” mit vier Sternen ausgezeichnet. Erfahrene Routeninspektoren des ADFC hatten den Radfernweg zuvor auf ganzer Länge abgefahren und nach strengen Kriterien bewertet.

Der 230 Kilometer lange RuhrtalRadweg folgt dem Verlauf der Ruhr vom Sauerland in den Industriekulturraum Ruhrgebiet bis zum Rheinufer und ist die erste Strecke in einem Ballungsraum, die die Auszeichnung “ADFC-Qualitätsradroute” erhält. Für Kulturbegeisterte lohnt sich eine Reise auf dem RuhrtalRadweg in diesem Jahr ganz besonders, denn die Tour verbindet zahlreiche Veranstaltungsorte der Kulturhauptstadt Europas “RUHR.2010″ miteinander.

Marion Brüggemann, Leiterin des ADFC radort bremen, empfiehlt dazu den praktischen bikeline-Radführer “Ruhrtal-Radweg” von Esterbauer für Euro 11,90 im ADFC radort bremen.

Mehr Informationen zum RuhrtalRadweg und zur Zertifizierung gibt es im Netz unter www.ruhrtalradweg.de und auf der ADFC-Homepage.


Glückwunsch: 30 Jahre ADFC-Regional-Geschichte im pedal

Freitag, 29. Januar 2010

Bremen/Oldenburg. Der ADFC gründete sich 1979 nicht nur als Bundesverband, sondern für die Region Unterweser (Bremen, Oldenburg) zunächst auch als Bezirksverein (1990 werden Landes- und Kreisverbände neu strukturiert). Regionale Informationen werden seit 1980 zwischen drei bis sechs Mal im Jahr zunächst über Rundschreiben, später über das pedal verbreitet.

So erfahren Mitglieder und Interessierte seit nunmehr 30 Jahren auf vielfältige Weise, was sich fahrradpolitisch in Bremen und umzu tut, wo die größten politischen und tatsächlichen Baustellen sind und welche Radtouren wann und wo angeboten werden. Dabei haben sich in diesen fast drei Jahrzehnten durchaus einige, zumindest im Rückblick, kurios anmutende Beiträge angesammelt.

Zu Beginn wurde noch in deutlichen Worten und schöner Regelmäßigkeit die Zahlungsmoral der Mitglieder bemängelt. Das änderte sich rasch…

Bestand das Rundschreiben anfangs noch aus vier sorgsam mit Schreibmaschine getippten recyclinggrau vervielfältigten DIN-A5-Seiten, so steigerten sich Umfang und Gehalt des späteren pedal parallel zum Wachstum des ADFC. Buchbesprechungen, Termine, Tourenvorschläge, Vereinsinterna und Techniktipps erreichten die Leserschaft.

Das pedal spiegelte den Zeitgeist der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre: Gefragt waren Selbsthilfe und sparsamer Umgang mit Ressourcen: Basteln hieß das Zauberwort. In Heft 4/86 wurde beispielsweise die „preiswerte (DM 50.-) und in zehnjährigem Betrieb bewährte Akku-Lichtanlage“ samt Schaltplan „zum
Selbstbau für den sicherheitsbewussten Radfahrer“ vorgestellt.

Wie pedal ein zwischen 1980 und 1987 entstanden ist, wird vom langjährigen „Chefredakteur“ Hans Hannemann sehr anschaulich beschrieben: „278 Seiten habe ich in dieser Zeit (fast alleine) bearbeitet, gesetzt (geschrieben mit einem Finger auf der Schreibmaschine), zeitweise auch gefaltet, eingelegt.“ (pedal 4/87)

Die Ära der Schreibmaschine war kurz darauf beendet. Dieter König als neuer Verantwortlicher arbeitete mit dem Computer ab dem pedal 1/88 – nicht ganz reibungslos: „Das rechtzeitige Erscheinen, daß ich mir so fest vorgenommen hatte, ist durch einige technische Mißlichkeiten nicht geglückt.

Ich traue mich kaum den Grund zu nennen, denn die böse böse EDV wird zu oft in Behörden und Verwaltungen als die Standard-Ausrede herangezogen, als daß sie noch als Ursache für Verzögerungen akzeptiert wird.“

Rund zehn Jahre nach der Gründung des ADFC titelte das pedal dann ganz politisch: „DDR: Endlich frei!“ – gemeint war die Reisefreiheit beiderseits der Grenze (sogar für Radfahrer), aber auch das Meer an
„knatternden und stinkenden Trabbis“, das über die BRD hereinzubrechen drohte.

Im pedal spiegelt sich auch der lange Atem der ADFC-Aktiven in der verkehrspolitischen Arbeit. Sei es die Fahrradstation am Hauptbahnhof, das Konzept für ein Netz von Velo-(Haupt-)routen oder der Kampf gegen schlechte Radwege oder quälende Ampelschaltungen – Erfolge mussten oft zäh erstritten werden oder
blieben auch manchmal aus. Das gilt bis heute – anschaulich wieder zu finden in der Rubrik PLUSMINUS.

Seit 2007 erscheint das pedal vollständig vierfarbig und mit jeweils einem Schwerpunkt-Thema. Seitdem sind die Radtouren in einem eigenen Heft pedal SPEZIAL zu finden – als A5-Kalender für das ganze Jahr.

Redaktion und Produktion sind jetzt enger an die Landesgeschäftsstelle und den Vorstand angebunden, auch ehrenamtliche Redakteure sind mit Engagement dabei (und freuen sich natürlich über interessierte Verstärkung – siehe Seite 23)…

Jan Brüning/Klaus-Peter Land


Musikschau der Nationen

Donnerstag, 28. Januar 2010

Die Musikschau der Nationen findet vom 28. – 31. Januar 2010 in der Bremer Stadthalle statt. (Die Stadthalle hieß zwischendurch AWD-Dome). Bereits seit 1964 werden jedes Jahr Militärmusikorchester zu dieser Veranstaltung eingeladen. Ein Teil der Eintrittsgelder wird für die Pflege von Kriegsgräbern und Jugendlagern der Deutschen Kriegsgräberfürsorge verwendet.

Vor einigen Jahren trat sogar das Trompetterkorps Bereden Wapens aus den Niederlanden bei der Musikschau der Nationen auf – auch das Fahrrad wird militärisch verwendet.
uffta uffta klingeling… wers mag sollte hingehen.  (Dieses Jahr leider ohne Fahrrad-Kapelle): www.musikschau.de

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Film gefunden in Copenhagenize.com


Sauber – nicht nur durch den Winter

Mittwoch, 27. Januar 2010

Vor zwei Jahren gab’s an dieser Stelle noch ein dickes Minus für unzureichende Kosmetik an Matschwegen – es geht auch anders. Jetzt hat ein weiteres Stück der Hollerallee am Bürgerpark eine dauerhaft gut befahrbare Oberfläche bekommen.

Auf dieser erstmals asphaltierten Strecke war zuvor nach jedem Regen und jedem Winter der Weg ein bisschen schlechter geworden. Mit Recht forderten die Alltagsradler, bei ungünstiger Witterung wenn schon nicht trocken, so doch wenigstens sauber ihr Ziel zu erreichen – hier haben sie jetzt aufsolidem Grund gute Chancen dafür.

Ort und Foto

Foto: Albrecht Genzel