Der Zustand des Heulandswegs war noch im letzten pedal genauso beklagenswert wie die Nicht-Zuständigkeiten für diese wichtige Alltagsverbindung zwischen Huchting und dem restlichen Bremen. Doch seit Jahresanfang ist hier die haneg zuständig (die Hanseatische Naturentwicklung GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtgemeinde Bremen). Sie hat sich umgehend des Heulandsweges angenommen und die lästigen Untiefen eingeebnet. Anfänglich gab es stellenweise Probleme mit zu viel aufgefülltem Schotter – doch die haben sich mit der Zeit gelegt. Es bleibt die Befürchtung, dass nach der nächsten landwirtschaftlichen „Offensive“ neue Schäden „nachwachsen“. Asphalt oder zumindest Betonspur-Pflaster wäre deshalb die von Radlern ersehnte Dauerlösung!
Huckel weg – wie lange?
Dienstag, 10. November 2009AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 4)
Montag, 9. November 2009Seit 30 Jahren setzt sich der ADFC für eine bessere Verkehrspolitik ein. Mit Erfolg, wie die zahlreichen Verbesserung für den Radverkehr, Fahrrad-Events, Tagungen und Kongresse dokumentieren. Wie alles entstand, zeigt diese vierteilige Serie:
Brüssel – Bremen
Sept. 1983 12 europäische Radfahrerverbände gründen in Kopenhagen den Europäischen Fahrradfahrer-Verband (ECF); der ADFC gehört zu den Gründungsmitgliedern
März 1988 Einführung der Haftpflichtversicherung für alle Mitglieder; 1989 folgte die Rechtsschutzversicherung;
1992 Angebot einer Fahrrad-Diebstahl- Versicherung
Juni 1989 Die Bundeshauptversammlung tagt 10 Jahre nach der Gründung erstmals in Bremen und setzt die seit 1987 geführte Debatte zu einem ADFCGrundsatzprogrammfort und beschließt die „Bremer Thesen“
Mai 1999 Die ADFC Bundeshauptversammlung tagt zum 2. Mal in Bremen
2009 „best for bike“, der Preis für die fahrradfreundlichste Entscheidung des Jahres geht an Stadt, Kirchentag und ADFC Bremen für das Projekt
„Fahrradfreundlicher Kirchentag“
siehe auch:
AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 1)
AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 2)
AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 3)
_________________________________________ zusammengestellt von Hans-Joachim Reimann
Weggefährten des ADFC: Henning Scherf, Harald Vogt
Freitag, 6. November 2009Henning Scherf

Als Bremer Bürgermeister für den ADFC aktiv: Henning Scherf, hier als Schirmherr der ADFC-ÖVB-Fahrrad- Sicherheitswochen 2003 in der Grundschule Lessingstraße
Der langjährige Bremer Senator und Bürgermeister Henning Scherf wurde mit 41 Jahren am 6. Juni 1979 ADFC-Mitglied, ist also eines der ersten Mitglieder.
In seinem Buch „Grau ist bunt – was im Alter möglich ist“ (Herder, Freiburg 2007) beschreibt er die Anfänge: „Die Bremer Gruppe hat Radwanderungen nach Worpswede und Grasbergorganisiert und später Radwanderwege entwickelt. Für diese Wegenetze haben wir dann politischeÜberzeugungsarbeit in den Landkreisen geleistet.
Später haben wir Reiseführer über unsere Radtouren geschrieben, mit praktischen Tipps, welche Strecken man gut in einem Tag schaffen kann, welche Sehenswürdigkeiten am Wegesrand liegen und welche Übernachtungsmöglichkeiten es gibt.“
Die Vorzüge des Radfahrens preist er so: „Man kommt vor die Tür, ist unter Menschen, tut etwas für seine Kondition, entdeckt wunderschöne Flecken in der Landschaft, die man mit anderen Verkehrsmitteln kaum erreichen würde, und bekommt all dies für wenig Geld.“
Harald Vogt
Fünfzehn Jahre lang hat Harald „Hacky“ Vogt die provisorische Fahrradstation in den zunächst roten, später gelben Containern als Pächter betrieben.
Seit März 1988 gehörte er zum Bahnhofsplatz genauso wie der Wurstpavillon.
Hacky kannten auch fast alle – und er sie.
Bei ihm holten sich die Rad fahrenden BremerInnen fast im Vorbeifahren kostenlosen Rat oder ein Ersatzteil, denn keine Ladentür trennte die Kundschaft vom Service rund ums Rad – fast alles Open Air. Kleinigkeiten wurden meistens sofort behoben.
Wenn’s mal länger dauerte, bekam man bei Hacky auch
ein Leihrad.
Außerdem verkaufte er Neu- und Gebrauchträder, die Fahrradkarte für den nächsten Ausflug und immer das pedal. Einen Scherz und ein Eukalyptusbonbon gab’s gratis dazu. Kamen Radtouristen aus dem Bahnhof, konnten sie die bunten Container nicht verfehlen.
Heiß begehrt bei Dauerkunden waren die vier abschließbaren Park-Boxen. Sicheres Fahrradparken unter Dach konnte die offene Fahrradstation leider nicht bieten, lediglich eine Reihe von besonders gut verriegelbaren Fahrradständern war monatlich anzumieten.
Nichts zum Reichwerden, aber das Auskommen war gesichert – zeitweise auch für einen Mitarbeiter.
Wirtschaftlich schwere Zeiten hatte Harald Vogt jedoch durchzustehen, als während der Umbauphase des Bahnhofsplatzes die Container vorübergehend in der hintersten Ecke verschwinden mussten, wo sie kaum noch jemand fand.
Provisorien dauern bekanntlich etwas länger. Dieses dauerte einundzwanzig Jahre – geduldet von der Stadt Bremen.
Denn 1982 zauberte ADFCGründungsmitglied Jan Tebbe diese Container auf den Bahnhofsplatz – als Keimzelle einer Fahrradstation. Damit wollte er Bremen auf „niederländisches Niveau“ heben.
Heute in der Neustadt
Als 2003 die neue Radstation bezugsfertig war und sich Jan Tebbes Traum erfüllte, mussten die Container endgültig weichen.
Harald Vogt zog mit seinem Betrieb auf die andere Weserseite um. Die Fahrradstation Neustadt ist auch ohne Parken und Verleih ein gutgehendes Geschäft geworden.
Dort fühlt er sich heute sichtlich wohl- der ADFC freut sich mit und dankt seinem langjährigen Fördermitglied und Weggefährten Harald Vogt fürdie Treue!
Text: Brigitte Breyling
Foto: Sigrun Bösemann/ Hannah Grundey
HAUS IM PARK Bremerhaven – mit Witz und motiviert mit dem Rad zur Arbeit
Donnerstag, 5. November 2009In vielen Betrieben löst die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ein hohes Maß an Kreativität und Engagement aus, so auch im HAUS AM PARK. Wo das Betriebsklima so rund läuft, macht die Arbeit sicher auch viel Freude.
Vielen Dank für die nette Post aus Bremerhaven!
Der überdachte Fahrradstand im HAUS IM PARK (HIP) war gerade fertig geworden, als im letzten Jahr die Aktion der AOK und des ADFC „Mit dem Rad zur Arbeit“ begann. Und so – wie wir den Bewohnerinnen und Bewohnern Gutes tun – genauso sollte mit diesem überdachten Fahrradstand für die Fahrräder der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein trockenes und gepflegtes „Zu Hause“ geboten werden. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten kommen täglich mit dem Rad zur Arbeit. In diesem Jahr nun hatten wir uns entschlossen, an der Aktion der AOK und des ADFC teilzunehmen.
Eine freiwillige Mitarbeiterin erklärte sich bereit, Informationen zu besorgen und die Koordination zu übernehmen.
Es gab für uns viele Gründe, sich an dieser Aktion zu beteiligen: Spaß soll es machen, gelegentlich auch einmal zusammen zur Arbeit radeln, wenn es passt. Erfahrungen austauschen, über besonders schöne und ruhige Radwege zur Arbeit zu gelangen. Dabei locken attraktive Preise und letztendlich können wir auf diese Weise unsere Gesundheit fördern und unsere Arbeitsstätte bekannter machen.
Das HAUS IM PARK – Das Zuhause für Menschen mit Demenz – eine Pflegeeinrichtung in der überwiegend Menschen mit schwerer bis schwerster Demenz leben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Umgang mit Menschen mit Demenz geschult. Ohne eine erste Grundschulung kann niemand – weder in der Hauswirtschaft, Verwaltung, Sozialbetreuung noch in der Pflege – seine Arbeit im HIP aufnehmen. Fortbildungen zu diesem Thema werden ständig angeboten und sind Grundvorrausetzung, um Menschen mit Demenz einen wertschätzenden Umgang zu bieten.
Beim ersten Treffen wurden dann die kleinen Fahrradkalender der Aktion verteilt. Alles ganz einfach, denn die AOK und der ADFC haben hier unbürokratisch gehandelt. Ein erstes Foto wurde von den radelnden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemacht, die gerade Dienst hatten. Los ging’s. Viele traten noch mehr als sonst in die Pedalen, alle Fahrten zur Arbeitsstätte wurden eingetragen. Urlaub und freie Tage waren abzuziehen und manchmal war das schlechte Wetter mit Blitz und Donner auch ein Hindernis.
Ende Juli trafen sich einige der radelnden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um zu überlegen, wie wir uns lustig in Szene setzen können.
Bei Wasser und Obst nahmen wir uns eine Auszeit vor dem Café Böhnchen. Da hatte unsere Einrichtungsleiterin, Frau Sauerwald die Idee, dass alle Radlerinnen und Radler Fahrradhelme eigenwillig schmücken und wir wollten dann Fotos davon machen.
Dies sind unsere Favoriten der geschmückten Fahrradhelme.
Einige verrieten auch schon einmal die Namen für ihre Fahrradgruppe. Da gab es viel Originelles, Lustiges und Phantasievolles zu hören. „Die drei flotten“ – „Easy Rider“ – „Pedalino“… Der dritte und letzte Monat dieser wunderbaren Aktion ging langsam zu Ende. Einige waren noch im Urlaub. Die meisten von uns haben die zu erbringenden 20 Arbeitstage mit dem Rad zur Arbeitmehr als doppelt erfüllt.
Genauso begeistert, wie es am Beginn gewesen ist, so ging auch diese Aktion zu Ende und alle TeilnehmerInnen – ohne Ausnahme – radeln fleißig weiter, es gab keine einzige „Nur Aktion-RadlerIn“.
Bremerhaven, den 07.09.2009
Angela Geermann
Das neue Fahrgefühl – Pedelecs*
Mittwoch, 4. November 2009
Auf dem Fahrradfestival auch von Projektleiterin Antje Hoffmann getestet*
Fahrräder mit eingebautem Rückenwind sind stark im Kommen – heißt es. Beim diesjährigen Bremer Fahrradfestival präsentierte sie der Borsteler
Fahrradhändler Kappel & Lange. Irmgard Kenkenberg hat eins seiner Pedelec*-Modelle getestet. Hier ist ihr Bericht.
Nur fliegen ist schöner!
Endlich ist sie da, die Gelegenheit. Sich ein Elektrorad aus der Nähe anzuschauen, mal eben so auszuprobieren und viele Fragen stellen zu können. Die erste Überraschung: Man sieht es dem Rad nicht unbedingt gleich an! Bei „meinem“ Rad ist der Akku in den Gepäckträger integriert. Und es ist gar nicht so schwer – keine 25 kg.
Ein Victoria Münster Rad. Der Motor ist in derVorderachse versteckt. Das gefällt mir auch, weil ich Fahren mit Rücktrittbremse gewohnt bin. Also 7-Gang-Nabenschaltung und alles wie gewohnt. Die zweite Überraschung für mich: Man fährt nicht entweder oder, sondern tritt immer in die Pedale – das ist sogar Vorraussetzung – und kann erst dann nach Bedarf oder Lust und Laune den Motor dazuschalten und „Gas“ geben, mit dem Drehgriff rechts.
Für die gewünschte Motorleistung gibt es hier zwei Stufen: Normal, für dauerhafte maximale Unterstützung, zum Beispiel bei Gegenwind oder Steigungen, und einen Sparmodus für lange Strecken bei gleich bleibender Geschwindigkeit. Der Akku und damit die Motorunterstützung reicht bei diesem Rad bis zu 60 Kilometer.
Es gibt zwei Jahre Garantie und bei manchen Rädern auch einen Ersatzakku. Ein Display zeigt den Ladezustand an. Ein Akku kann etwa 500 Mal geladen werden, bei diesem Rad muss er dazu nicht vollständig entleert sein, jedoch zählt jede Ladung für das Akku-Leben.
Muss ich mir Sorgen um die Stromrechnung machen? Nein. Eine durchschnittliche Akkuladung braucht bis zu 0,35 Kilowattstunden und kostet je nach Stromanbieter zwischen 4 und 10 Cent. Da sind die Kosten für einen Ersatz-Akku der wesentlich bedeutsamere Faktor. Dann wäre da noch der Preis, in diesem Fall knapp 1 400 Euro – für die Qualität gibt es aber auch ab und zu schon mal ein gebrauchtes E-Rad. Ich bedanke mich bei Reiner Lange für die erstklassige Beratung.
Irmgard Kenkenberg
*Pedelecs (Pedal Electric Cycle) mit Tretunterstützung bis 250 Watt gelten als Fahrräder. Pedelecs mit stärkeren Motoren benötigen, wie E-Bikes, die auch ohne Treten mit Motorantrieb fahren, eine Zulassung und ein Versicherungskennzeichen. Weitere Infos zu Pedelecs finden Sie in der ADFC-Radwelt 6/08 und auf www.adfc.de, www.bremer-umwelt-beratung.de oder www.extraenergy.org
Wozu sind elektrisch unterstützte Fahrräder in Bremen gut? BesucherInnen des Bremer Fahrradfestivals ist folgendes dazu eingefallen:
- Für alle

Die Ampel zeigt, wie lange der Motor noch schiebt*
- wenn ich morgens keine Kraft habe, um 7 Uhr zur Schule zu fahren
- ohne Schwitzen zur Arbeit
- machen ungleiche Radelpartner gleich stark
- hilfreich an Steigungen
- bei Gegenwind
- bei Knie-Erkrankungen
- spart kostbare Kalorien
- sind umweltfreundlich
- bringen Spaß
- machen glücklich
*Foto: Walter Gerbracht / Hartje
Vorsicht: Polizeikontrollen!
Dienstag, 3. November 2009Alle Jahre wieder warnt die Polizei Bremen in einer Pressemitteilung vor ihren Kontrollen. Besonders auf Fahrradbeleuchtung sehen es die Beamten ab und wer ungeschoren davon kommen möchte, sollte sich an die Tipps des ADFC halten. Aus Hamburg kommt diese witzige Werbung für Beleuchtung:
Die Radfahrer stellen rund ein Drittel aller im Straßenverkehr verunglückten Verkehrsteilnehmer in Bremen dar. Die Polizei Bremen widmet sich daher der Zielgruppe Radfahrer, um damit weiter schwere Unfallfolgen zu vermeiden und schwächere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Mit den zielgerichteten Beleuchtungskontrollen in den Morgen- und Abendstunden will die Polizei Radfahrer veranlassen, sich sichtbarer zu machen. Anders als Ende letzten Jahres gibt es keine mündliche Verwarnungen und Reflektoren, sondern gleich Verwarnungsgelder bzw. Ausstellung von Mängelkarten bei festgestellten Verstößen.
Mit einer vorschriftsmäßigen Ausrüstung der Fahrräder und einer hellen und reflektierenden Kleidung schützen sich Radfahrer in der dunklen Jahreszeit am besten. Dann gibts auch kein Verwarnungsgeld.
AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 3)
Montag, 2. November 2009Seit 30 Jahren setzt sich der ADFC für eine bessere Verkehrspolitik ein. Mit Erfolg, wie die zahlreichen Verbesserung für den Radverkehr, Fahrrad-Events, Tagungen und Kongresse dokumentieren. Wie alles entstand, zeigt diese vierteilige Serie:
Veranstaltungen
1992 Erste ADFC-Radlerbörse „Radreisen – grenzenlos!“, seitdem jährliche ADFC-Urlaubsmesse
1996 1. Bremer Fahrrad-Festival auf dem Goetheplatz, seitdem jährlich
1998 – 2000 Bremer Fahrrad-Cup von ADFC und ÖVB
2000 – 2006 ÖVB-Fahrradsicherheits- Checks
2003 – 2006 Nordlichter / WeserKlasse – Frühlingstouren ins Weserland seit 2005 Tour de Natur und Fahrradwoche jährlich im Roland-Center Bremen- Huchting
seit 2007 Bremen.kinder.leicht.gesund Familientouren
seit 2008 Mobil mit Kind und Rad – Familienrallyes
Veröffentlichungen
1981 Erscheinen der ersten ADFC-Radrouten- Karten
1984 Erster Bremer Radfahrerstadtplan von Dieter König
1988 Der erste ADFC-Dachgeber erscheint. Der Bremer Weltumradler Wolfgang Reiche brachte die Idee mit aus Australien. 2009 enthält dieses
Übernachtungsverzeichnis auf Gegenseitigkeit in der 22. Auflage über 3 000 Adressen.
2005 Bremer Radverkehrsplan neu erstellt von GeoInformation, Bausenator und ADFC
Mit dem Rad zur Arbeit
1983 Erste Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“; weitere 1984 und 1985
2004 Erstmals in Bremen als Gemeinschaftsaktion mit AOK Bremen/ Bremerhaven
2006 ADFC eröffnet gemeinsam mit dem Bundesverkehrsminister die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, die erstmals in allen Bundesländern und erstmals einheitlich vom 1.6. bis 31.8. stattfand
2008 Über 5 000 Teilnehmer im Land Bremen = bundesweit Spitze
siehe auch:
AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 1)
AUS DEN BREMER ADFC-CHRONIKEN (Teil 2)
_________________________________________ zusammengestellt von Hans-Joachim Reimann
das Mörderrad – ein Thriller zu Halloween
Freitag, 30. Oktober 2009Heute nacht ist Halloween, das Fest an dem uns die Geister aus der anderen Welt besuchen. Das dabei manchmal auch ein Fahrrad ganz begeistert Lenkung und Führung übernimmt, kann dabei schomal passieren: so wie in diesem Ghost-Bike-Film der ganz harmlos startet, aber schrecklich endet.
Viel Spaß am Halloween-Wochenende. Und mit dem Fahrrad treiben wir lieber keinen Schabernack. Das bleibt besser draußen vor der Tür!
Fahrradaktive Betriebe in Bremen – Übersichtskarte
Donnerstag, 29. Oktober 2009Knapp zweihundert Betriebe haben sich seit dem Jahr 2004 am Wettbewerb „fahrradaktiver Betrieb“ in Bremen, Bremen-Nord und in Bremerhaven beteiligt.
Der ADFC hat jetzt eine Übersicht der Betriebe auf einer Google-Map erstellt. Damit wird die große Menge und Vielfalt von Betriebsstätten deutlich. Denn immer mehr Unternehmen setzten sich für ihre Rad fahrenden Mitarbeiter/innen ein.
Hauptthema in den Betrieben ist das sichere und trockene Fahrradparken. Doch auch Werkstattleistungen für Radfahrer werden öfter angeboten.
Und das Abteilungsleiter oder Chefs selber mit dem Rad zur Arbeit fahren, ist in Bremen überhaupt keine Seltenheit.
Polizei schafft Fahrradführerschein ab
Mittwoch, 28. Oktober 2009Kinder wollen sich bewegen, auch mit dem Fahrrad. Für ihre Sicherheit im Straßenverkehr kommt der schulischen Radfahrausbildung eine hohe Bedeutung zu.
Die Polizei Bremen führt in den 4. Klassen eine praktische Radfahrausbildung im öffentlichen Straßenverkehr durch. So sollen die Schüler die „Verkehrswirklichkeit“ unter Anleitung eines Polizeibeamten ganz real erleben. Ziel ist es, allgemeine Verkehrsregeln und Gefahren im Straßenverkehr kennenzulernen.
Neu ist auch, dass die Polizei Bremen endlich den Fahrradführerschein abschafft. (Noch im September wurde in in der TV-Sendung buten und binnen der Fahrradführerschein als Lernziel genannt.) Der ADFC hatte seit Jahren auf die trügerische Sicherheit hingewiesen, die so ein Dokument vorgaugelt, denn auch nach der Radfahrausbildung sind Kinder vom Straßenverkehr überfordert; Eltern und Erzieher bleiben weiterhin in der Verantwortung, je nach den Fähigkeiten ihres Kindes individuell mit am Straßenverkehr teilzunehmen.
Sigrun Bösemann, Verkehrspädagogin des ADFC Bremen, befürwortet diese Entscheidung der Polizei. Sie entspricht einer schon alten Forderung des ADFC: „Aus unserer Sicht beginnt eine gute Radfahrausbildung in der Schule in der ersten und zweiten Klasse mit Übungen zur Fahrpraxis mit Roller und Fahrrad auf dem Schulgelände. Dieses Training sollte in den nächsten Schuljahren mit Trainingsfahrten im Verkehrsgeschehen (Realraum) ausgeweitet werden. Eltern tragen eine große Verantwortung für das Mobilitätsverhalten ihrer Kinder.“
Der ADFC Bremen bietet gemeinsame Kurse für Eltern und Kinder an. Die nächsten werden im Frühjahr 2010 stattfinden. Ein gutes Übungsfeld sind auch die ADFC-Fahrradtouren für Kinder und Familien.

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Vater und Sohn gefunden im Milano Fixed Archiv
Verfasst von ADFC Bremen Blogger
Verfasst von ADFC Bremen Blogger 
Verfasst von ADFC Bremen Blogger
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein trockenes und gepflegtes „Zu Hause“ geboten werden. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten kommen täglich mit dem Rad zur Arbeit. In diesem Jahr nun hatten wir uns entschlossen, an der Aktion der AOK und des ADFC teilzunehmen.














