Treffen für Neue und Interessierte – 27. November 2009

Montag, 23. November 2009

Neu im oder interessiert am ADFC? Dann kommen Sie doch zum Neuentreff!

In gemütlicher Runde können Sie sich über die Aktivitäten und den Service des ADFC informieren lassen und mit erfahrenen ADFClern über Ihre brennendenFragen zum Radfahren klönen. Jeweils um 18 Uhr im ADFC-Treff Jan Tebbe, Bahnhofsplatz 14a. Weitere Informationen gibt es unter Tel. (0421) 794 795 11.

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irritierende Grafik gefunden bei ridingpretty

Baustelle Duckwitzstraße dumm ausgeschildert

Freitag, 20. November 2009

Nicht zu Ende gedachte Regelungen führen immer wieder an der Realität vorbei. Hier ein Beispiel zur Baustellenverschilderung an der Baustelle Duckwitzstraße aus Bremens Neustadt – eine Abstimmung mit den Rädern:
Jeder sucht sich seinen Weg.

Am Anfang steht ein Sperrschild, 50m später erfolgt wieder die Freigabe…


Fachkonferenz für fahrradfreundliche Großveranstaltungen

Donnerstag, 19. November 2009

Am Montag, 2. November 2009, fand in Bremen die Fachkonferenz „1000fach per Rad“ statt.

Vor über 50 Teilnehmern präsentierten mehrere Referenten ihre Erfahrungen bei der fahrradfreundlichen Organisation des 32. Evangelischen Kirchentages, bei dem sich im Mai 2009 über 100.000 Gäste in der Hansestadt versammelt hatten. Die Veranstaltung wurde mit dem „Best for Bike“-Preis als fahrradfreundlichste Entscheidung des Jahres 2009 ausgezeichnet.

Die Konferenz vermittelte den Gästen Wissen und Anregungen, wie das Fahrrad als Verkehrsmittel in großem Umfang in Großveranstaltungen eingebunden werden kann.

Begrüßt wurden die Gäste vom Bremer Umweltsenator Dr. Reinhard Loske und von Guido Zielke, Ministerialrat im Bundesministerium Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Das Ministerium hatte das Projekt finanziell gefördert, und Zielke lobte die Zusammenarbeit.

Nach der Premiere der 18minütigen Filmdokumentation über die Arbeit an der fahrradfreundlichen Infrastruktur wie Wegweisung, Leihrädern und Abstellanlagen wurden mehrere Vorträge zum Beispiel über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Kooperation mit ehrenamtlichen Helfern und die Einbindung städtischer Verwaltungen gehalten. Erfahrungen mit Großveranstaltungen aus dem Ausland steuerten Peter Weiß, Radverkehrsbeauftragter der österreichischen Stadt Salzburg, sowie Marjolein de Lange vom Fietsersbond aus Amsterdam bei.

Mehr Infos

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Foto: Hannah Grundey

Ride Planet Earth – ganz nah an Bremen vorbei

Mittwoch, 18. November 2009

Seit Juli 2008 ist eine Gruppe des Ride Planet Earth Projektes per Fahrrad auf dem Weg von Sydney nach Kopenhagen.

Am 6. Dezember 2009 wollen die Aktivisten im Vorfeld der UN-Weltklimakonferenz auf die Bedeutung des Fahrrades für eine klimafreundliche Verkehrspolitik aufmerksam machen. Der Konvoi von Ride Planet Earth befindet sich nach der Überquerung der tschechisch-deutschen Grenze und der Tour entlang der Elbe in  Berlin, wo eine Tour durch die Stadt und eine Pressekonferenz geplant sind.

Am 25. November 2009 wird die Gruppe in Hamburg Station machen. Ride Planet Earth lädt alle interessierten Radfahrer/innen ein, den Konvoi ein Stück zu begleiten. Der aktuelle Tourverlauf kann unter www.rideplanetearth.org verfolgt werden.


Werner Bartsch Film: 30 Jahre ADFC

Dienstag, 17. November 2009

Am Dienstag, 17.  November 2009 wird um 18:02 Uhr im Regionalsender Radioweser TV der Film „30 Jahre ADFC“ von Werner Bartsch gesendet.

Rund um die Feierlichkeiten des ADFC im Bremer Rathaus, auf der Straße und in der ADFC Radstation Bremen scheute der ambitionierte Filmemacher und Fahrradfan Werner Bartsch scheute kein Risiko und filmte in seiner einmaligen Einhandkameratechnik von seinem Fahrrad aus die Festtagsereignisse.

Radioweser TV wird in Bremen und Umland über Kabelkanal 12 und über TV-Stream gesendet.


Bike + Sing – Ein Sommer auf dem Rad

Montag, 16. November 2009

Zu einem Diavortrag lädt Tourenradler Markus Hübener am Freitag, den 20. November 2009 ein. Live begleitet wird er von der Sängerin Nicole Sachmerda.

Am 1. Mai 2009 startete Markus Hübner in seiner Heimatstadt Bremen um Deutschland mit dem Rad zu umreisen. Nach mehr als 4 Monaten mit Grenzerfahrung in den 9 Nachbarländern Deutschlands kehrte er im September wieder an die Weser zurück.
Auf seiner fast 6000 Kilometer langen Reise mit Rad und Zelt hat Markus Hübner die kleinen und großen Besonderheiten mit dem Blick über den Lenkerrand gefunden.

Sein Fazit nach vier Monaten auf dem Rad: „Beim nächsten Mal fahre ich noch langsamer, damit ich noch mehr sehe und mehr Zeit habe zum Betrachten. Deutschland ist das Radreise Land für Kinder und Familien. Es gibt unglaublich viel zu entdecken. Viele haben nur vergessen die Dinge zu sehen.“

Seine Erzählungen sind kein Reisebericht, es geht nicht um Kilometer und Zeiten, sondern um das Erleben von Land und Leuten. Der Vortrag spiegelt eine besondere Kultur des Radreisens und der Kultur unseres Landes wider. Die Sängerin Nicole Sachmerda begleitet Markus Hübener an diesem Abend.

Vortrag mit Gesang
Schlachthof Bremen, Uhrenzimmer
Freitag, 20. November um 19:30 Uhr
Eintritt 9,- Euro


„Man muss eben Lobbyist sein ….“ ( Jan Tebbe)

Freitag, 13. November 2009

Kommentar von Jan Brüning

Ja, wir sind Lobbyisten. Wir vertreten Interessen. Unsere Interessen als Radfahrer im Alltag und in der Freizeit. Wir haben einiges durchsetzen
können, vieles noch nicht.

In zwei Richtungen gefahrlos befahrbare Einbahnstraßen, komfortable Radstationen, erfolgreiche Aktionen wie „Mit dem Rad zur Arbeit“, jede Menge Radtouren, das Fahrrad als allgemein akzeptiertes modernes Verkehrsmittel und ein starker Verband,der die Interessen der Radfahrer vertritt – alles heute Selbstverständlichkeiten für Menschen, die wie ich, zur Zeit der ADFC-Gründung noch gar nicht auf der Welt waren Umweltschutz ist kein Nebenthema mehr.

Er steht auf der Agenda der ganz großen Politik. Die Erkenntnis, dass das Verkehrsmittel Fahrrad den zusammenbrechenden Stadtverkehr entlasten kann und stärker in die Stadtplanung eingebunden wird, ist auch unser Verdienst. Auch wer auf zwei nicht motorisierten Rädern zur Arbeit fährt, wer schwärmerisch vonseinem neuen und mit allen damals  nicht erdenklichen Extras ausgestattetem „Bike“ erzählt, wer seinen Urlaub mit vollen Packtaschen in Regen und Hitze verbringt – all diese Menschen werden nicht mehr belächelt.

Keine Exoten, ganz normaler deutscher Durchschnitt. Normal ist leider aber auch, dass nicht alle Rad fahren oder sich ein Fahrrad leisten können. Damit ist ihnen zwarauch Freude, vor allem aber Mobilität  und Selbstständigkeit genommen. Ich meine: Das darf nicht sein! Mehr soziales Engagement könnte das Profil des ADFC künftig ergänzen. Dass darüber die erfolgreichen „Urtugenden“ – Verkehrspolitik und, ja, Freizeitgestaltung
– nicht vernachlässigt werden dürfen, versteht sich von selbst.

In diesem Sinne: Es ist viel erreicht, es fehlt noch vieles und ein Ende istnicht abzusehen.

Foto: Hannah Grundey


ADFC-Mitgliederzahlen so hoch wie nie

Donnerstag, 12. November 2009
Neumitglied Jan-Hendrik C.

Neumitglied Jan-Hendrik C.

Der ADFC wächst weiter: Erstmals verzeichnet der ADFC bundesweit mehr als vier Prozent Steigerung bei den Mitgliederzahlen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.

Der ADFC hatte bei Redaktionsschluss genau 123 102 Mitglieder bei 66 291 Adressen.

Gratulation und herzlichen Dank allen, die daran mitgewirkt haben. Auch so erhöhen sich die Mitgliederzahlen: Neue Haushalts- oder Familienmitglieder jetzt nachmelden! Das stärkt die Lobby fürs Radfahren und hat Perspektive! Ganz einfach online:

www.adfc.de > Mitgliedschaft >Änderung der Mitgliedsdaten, oder formlos schriftlich mit Mitgliedsnummer, Namen und Geburtsjahr der
neuen Mitglieder.

Klaus- Peter Land


Gesundheitsvorsorge auf zwei Rädern

Mittwoch, 11. November 2009

Radfahren ist nicht nur praktisch und macht Spaß: Wer morgens mit dem Fahrrad stau- und stressfrei zur Arbeit kommt und damit seinen Kreislauf in Schwung bringt, erreicht wach, konzentriert und gut gelaunt seinen Arbeitsplatz. Dies wirkt sich nicht nur gut auf die morgendliche Stimmung aus, sondern langfristig auf die Gesundheit.

Wer regelmäßig Fahrrad fährt, kann so fit sein wie ein zehn Jahre jüngerer Mensch, der sich kaum oder selten bewegt. Das besagen Studien wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO (WHO-Charta „Verkehr, Umwelt und Gesundheit“). Denn regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden. Schon mit 30 Minuten leichter Bewegung wie Radfahren wird die körperliche Fitness besser. Das Praktische: Die halbe Stunde kann aufgeteilt werden – zum Beispiel mit den Wegen morgens zur Arbeit und am Nachmittag wieder zurück, mit kleineren Besorgungen oder der Feierabendtour.
Der ADFC Bremen bietet fast täglich eine Radtour in Bremen-Nord, Bremerhaven oder Bremen an unter www.radtouren-bremen.de

Vom Kopf bis zu den Beinen: Radfahren hat viele gesundheitliche Vorteile, wenn man regelmäßig fährt. Es ist bewegungsintensiv, beansprucht große Muskelgruppen, stärkt die Kondition und wirkt darüber hinaus auch antidepressiv. Laut Studien ließe sich fast jede zweite leichte Depression mit regelmäßiger Bewegung verhindern. Die Lunge wird in moderatem Fahrtempo gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Das kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge und schützt so vor Infekten. Regelmäßiges Radfahren stärkt auch das Herz-Kreislauf-System. Die verbesserte Pumpleistung des Herzens bringt den Blutkreislauf in Schwung. Dabei wird schädliches Cholesterin abgebaut und gleichzeitig der Fettstoffwechsel angekurbelt.

Beim Radfahren werden nicht nur die Muskulatur an den Beinen beansprucht, sondern auch an Rumpf und Bauch. Bei leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper werden auch Rücken-, Schulter- und Armmuskeln gekräftigt. Die regelmäßig beanspruchten Muskeln stützen nicht nur das Skelett, der Körper sieht obendrein auch straffer aus. Wer viel im Sitzen arbeitet, verschafft mit Radfahren den Gelenken einen wichtigen Bewegungsausgleich. Tipp: In kleinen Gängen bei hohen Kurbelumdrehungen fahren – das bewahrt das Knie vor zu starkem Druck. Leicht angewinkelte Arme dämpfen Stöße und schonen die Ellenbogen.

Aber: keine Bewegung ohne Spaß: Viel wichtiger als Höchstleistungen ist das regelmäßige Radeln in moderatem Tempo und dazu eine ausgewogene Ernährung.

Weitere Infos zum gesunden Radfahren stehen auf www1.adfc.de/Gesundheit sowie hier unter der Kategorie „Gesundheit

Diese Tipps wurden vom Team der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ zusammengestellt.

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Foto: ADFC

Huckel weg – wie lange?

Dienstag, 10. November 2009

Der Zustand des Heulandswegs war noch im letzten pedal genauso beklagenswert wie die Nicht-Zuständigkeiten für diese wichtige Alltagsverbindung zwischen Huchting und dem restlichen Bremen. Doch seit Jahresanfang ist hier die haneg zuständig (die Hanseatische Naturentwicklung GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtgemeinde Bremen). Sie hat sich umgehend des Heulandsweges angenommen und die lästigen Untiefen eingeebnet. Anfänglich gab es stellenweise Probleme mit zu viel aufgefülltem Schotter – doch die haben sich mit der Zeit gelegt. Es bleibt die Befürchtung, dass nach der nächsten landwirtschaftlichen „Offensive“ neue Schäden „nachwachsen“. Asphalt oder zumindest Betonspur-Pflaster wäre deshalb die von Radlern ersehnte Dauerlösung!

Ort und Foto